«Time-out»

07. Mai 2012 10:22; Akt: 07.05.2012 11:29 Print

Spektakulär - aber auch erfolgreich?

von Klaus Zaugg, Helsinki - Die Schweiz verzückt mit Offensivpower. Nur die Eistänzer aus Russland brachten bisher mehr Schüsse aufs gegnerische Tor. Das macht Spass - aber vielleicht ist es der falsche Weg.

Bildstrecke im Grossformat »
Der Pokal gehört den Russen. Captain Ilya Nikulin mit dem begehrten Pott. Jubel bei den Russen im WM-Final. Zuerst durfte sich aber der Aussenseiter freuen: Die Slowaken gingen früh in Führung. Tschechien feiert den Gewinn der Bronze-Medaille. 40-jährig, aber freuen kann er sich wie ein Kind: Petr Nedved. Auch im Spiel um Platz 3 wurde nichts geschenkt. Hier raufen sich Tschechiens Tomas Plekanec (unten) und Finnlands Miko Koivu (r.), während Jakub Nakladal (Nr. 87) alles beobachtet. Ohne Helm und ohne Handschuhe schnell weg zur Auswechselbank: Ondrej Nemec im Spiel um Bronze. Superstar Jewgeni Malkin liegt nach einem Banden-Crash am Boden. Obwohl der Russe in der Garerobe gepflegt werden muss, kehrt er aufs Eis zurück - und wie! Malkin feiert beim 6:2 gegen Finnland einen Hattrick und ist ohne Frage der Mann des Spiels. Und Finnland? Der Gastgeber muss nach der Halbfinal-Blamage gegen Russlan die Segel streichen. Nichts wird es mit der Titelverteidigung und der grossen Party in Helsinki. Grosse Erleichterung im finnischen Lager: 8,8 Sekunden vor Schluss schoss Jesse Joensuu den Gastgeber in den Halbfinal. Mit den USA ist damit nach Kanada auch das zweite nordamerikanische Team vorzeitig gescheitert. Wie Finnland siegte auch Tschechien dank einem Last-Minute-Tor. 29 Sekunden vor Schluss traf Milan Michalek zum 4:3 gegen Schweden. Für die Schweden war das vorzeitige Aus vor eigenem Publikum eine herbe Enttäuschung. Und plötzlich gibts kein Halten mehr. Der Jubel bei den Slowaken nach dem Coup gegen Kanada ist schier grenzenlos. Der grosse Favorit ist einmal mehr früh gescheitert. Es ist zum Handschuhe anknabbern. Er kam, sah und traf: Russlands Superstar Alexander Owetschkin hat in seinem ersten WM-Spiel beim 5:2 gegen Norwegen auch gleich ein Tor erzielt. Norwegen-Keeper Lars Haugen bleibt nichts Anderes übrig, als die Scheibe aus dem Tor zu kratzen. Die Eisgenossen kehren nach ihrer verpatzten WM in die Schweiz zurück. Für die Viertelfinalisten ist Ruhetag. Klare Ansage der beiden Zuschauerinnen. Betrübte Schweizer nach der 2:5-Schlappe gegen die USA. Hier kommt der Slowake Branko Radivojevic geflogen. Zum Glück hat der weissrussische Goalie Dmitri Milchakov einen Helm an. Begenung mit einem anderen Kämpfer. Im Feindeslager: Kasachstans Vadim Krasnoslobodtsev landet nach einem harten Check auf der finnischen Bank. Auch Kasachstans Goalkeeper Vitali Kolesnik hat die Orientierung etwas verloren. Der russische Fanblock war im Spiel gegen Italien nicht gerade gut gefüllt. Die Tifosi waren zahlenmässig nur leicht überlegen, sorgten aber trotz einer weiteren Pleite für etwas Stimmung. Nein, nicht gestolpert. Die Franzosen stellten nach der Schweiz auch dem favorisierten Weissrussland ein Bein. Keeper Cristobal Huet hatte das Geschehen jederzeit im Griff. Ein Box in die Magengrupe verpasste Dänemark den Letten, die damit ihre letzte Viertelfinal-Chance verspielt haben. Die dänischen Fans nahmen es mit Freude zur Kenntnis. Alles Anfeuern der Schweizer Fans nützte nichts. Die Eisgenossen verpassen nach dem 0:1 gegen die Slowakei die Viertelfinals. Die Schweizer mussten gegen die Slowaken unten durch. Kopfabwehr von Finnland-Goalie Kar Lehtonen. Hoch die Pompons, sagt sich diese Cheerleaderin. Die Schweiz (hier Damien Brunner) wird von Frankreich ausgehebelt: 2:4 lautet es nach 60 Minuten. Bloss nicht erwürgen! Die Franzosen Stephane da Costa (vorne) und Alexandre Rouleau freuen sich über den Sieg gegen die Schweiz. Der Weissrusse Konstantin Koltsow dreht sich nichtsahnend ab, nachdem er Tomas Starosta (r.) über die Bande spediert. Ivo Rüthemann, Roman Josi (trainierte erstmal mit der Schweizer Nati) und Mathias Seger in Reih und Glied. Letzterer wird neu als Stürmer für die Eisgenossen auflaufen. Auch wenn es in dieser Situation hart klingt: Leo Komarow versucht, auf die Zähne zu beissen. Traditionell russisch? Suomi in Extase. Weshalb schaut der so grimmig? Seine Tschechen haben Italien eben mit 6:0 abgefertigt. Dabei hat dieser tschechische Eiskünstler auch keine Rücksicht auf den Schiedsrichter genommen. Das Baguette darf nachtürlich nicht fehlen. Der Amerikaner Justin Faulk befördert Weissrusslands Konstantin Koltsov über die Bande. Der weissrussische Goalie Vitaly Koval wird vom Amerikaner Joey Crabb unsanft ins eigene Gehäuse befördert. Auch Finnlands Joonas Jarvinen wird im Spiel gegen Frankreich über die Spielfeldbegrenzung buxiert. Die zahlreichen Fans aus der Schweiz sehen ein begeisterndes Spiel zwischen der Schweiz und Kanada. Da hilft das ganze Schreien nichts ... ... am Ende müssen die Eisgenossen als Verlierer vom Eis. Kevin Romy geht dem Kanadier Jay Bouwmeester an den Kragen. Ob da noch wa zu machen ist? Mit vereinten Kräften wird versucht, das Plexiglas wieder dorthin zu tun, wo es einmal war. Justin Krueger macht Bekanntschaft mit dem Popo von Calle Jarnkrok. Hallo? Erde an Henrik Zetterberg! Ob sich der Schwede absichtlich den Worten seines Trainers entzieht? Schweizer Fans nehmen Helsinki ein. Die Eisgenossen kassieren gegen Titelverteidiger Finnland mit 2:5 die erste Niederlage. Die Schweizer Tore schiessen Andres Ambühl ... ... und Roman Wick, was die «heissblütigen» finnischen Fans nicht gross interessiert. Zwischen Deutschland und Russland fliegen die Fetzen. Lettlands Trainer Ted Nolan übt sich in Kaugummiblasen. Beim Spiel Lettlang gegen Italien gibts für den Schiri eins auf den Deckel. Was sucht wohl der Amerikaner Jimmy Howard? Es wird wohl der Puck sein. Der tschechische Goalie Jakub Kovar wärmt sich für das Penaltyschiessen auf, während seine Mitspieler hinten auf der Bank nur noch abwarten können. Viele Zuschauer lockten die Norweger nicht nach Stockholm - nur 3383 verfolgten die Partie gegen Tschechien im Stadion. Frankreichs Goalie Fabrice Lhenry wehrt sich mit allen Kräften gegen die kanadischen Angreifer. Lettische Fans müssten sich nicht verstecken. Sie besiegen Deutschland. Der russische Nachwuchs sitzt bereit. Schweizer Superman-Fans. Kasachstans Vitali Novopashin blickt schockiert drein, während Teamkollege Roman Starchenko medizinische Hilfe erhält. Der Schiedsrichter weicht Kasachstans Yevgeni Rymarev aus. Frankreichs Cristobal Huet ohne Helm. Die Partie zwischen der Schweiz und Weissrussland ist lange Zeit ausgeglichen. Simon Moser (rechts) und Kevin Romy schiessen die Tore für die Schweiz. Die Schweizer kämpfen bis zur letzten Sekunde ... ... und können sich am Schluss über einen verdienten, wenn auch knappen, 3:2-Sieg freuen. Jubel beim Amerikaner Jack Johnson. Er schoss sein Team soeben zum Überraschungssieg gegen Kanada (5:4 n.V.). Derweil gönnen sich viele Schweden noch einen Schluck auf der Tribüne. Der Amerikaner Cam Atkinson landet mit dem kanadischen Goalie im Tor. Anweisung an die tschechische Bank. Gehörnte Schweizer Fans in Helsinki Wo ist der Puck?Drei Weissrussen liegen am Boden, der Schiri und der Finne suchen das Spielgerät. Bei Mathias Seger gabs kein Durchkommen. Der Russe Alexander Popow hob ab. Der Lette Miks Indrasis freut sich über sein Tor gegen Favorit Russland. Die Russen gewannen allerdings trotzdem 2:5. Eröffnungszeremonie in der Hartwall Arena in Helsinki. Zweikampf zwischen Kanadas Jeff Skinner und dem Slowaken Kristian Kudroc. Ryan Nugent-Hopkins versucht sich als Puck-Fänger. Andres Ambühl (r.) und Patrick von Gunten amüsieren sich im Training der Schweizer Nati. Frankreich verliert trotz des heraufbeschwörten Zusammenhalts das Auftaktspiel gegen die USA. Gottérons Keeper Christobal Huet kassiert gegen die Nordamerikaner 7 Tore. Endstand: 7:2 für die USA. Die slowakischen Fans sind bereit für die WM.

Die besten Bilder der Eishockey-WM.

Zum Thema
Fehler gesehen?

Die Schweizer haben in den letzten 43 Sekunden gegen Weissrussland mehr Spektakel geboten als in der Ära Krueger während eines ganzen Spiels. Das ist gut für die Unterhaltung – aber reicht vielleicht nicht fürs Viertelfinale.

Umfrage
Was erreicht die Schweizer Hockey-Nati an der WM in Finnland und Schweden?
22 %
21 %
41 %
13 %
3 %
Insgesamt 6227 Teilnehmer

Die Schweizer führen 3:2. Weissrusslands Coach Kari Heikkila nimmt 42,7 Sekunden vor Schluss den Torhüter raus. NHL-Stürmer Nino Niederreiter stürmt mit der Scheibe in die Verteidigungszone der Weissrussen. Das leere Tor vor sich. «Den hätte ich einfach machen müssen», wird er hinterher zu 20 Minuten Online sagen. Aber er «macht ihn nicht» – auf wundersame Weise kann Roman Graborenko irgendwie den Stock dazwischenhalten, der Konter läuft und in den letzten drei Sekunden hätte noch der Ausgleich fallen können.

Ein extrem unterhaltendes Spiel

Es ist das verrückte Finale eines verrückten Spiels, das die Schweiz 3:2 gewinnt. In dieser Partie gibt es mehr Unterhaltung als einst unter Ralph Krueger (WM 1998 bis Olympia 2010) während einer ganzen WM. Die Weissrussen bringen während des ganzen ersten Drittels einen einzigen Schuss auf den Kasten von Tobias Stephan. Und der Puck ist drin. Nur 2:1 bei 19:1 Schüssen. Für den Goalie eine statistische Abwehrquote von 0,0 Prozent. Im zweiten Drittel die Retourkutsche: 12:10 Schüsse für die Weissrussen, vor dem letzten Drittel steht es 2:2.

Am Ende ein 3:2 für die Schweizer und alle drei Treffer erzielt der gleiche Angriffsreihe: Simon Moser, Kevin Romy und Damien Brunner. Die Linie, die so bereits während der gesamten Vorbereitung spielte. Simon Moser erzielt zwei Tore (1:0, 2:1) und wird ein tragische Held: In der 53. Minute bleibt er mit dem Schlittschuh in einer Rille im Eis hängen, stürzt in die Bande, muss das Spiel beenden und zu einer RMI-Untersuchung des Knies ins Spital gebracht werden.

Nur die Russen sind offensiv noch aktiver

In der 57. Minute reisst Luca Sbisa den durchgebrochenen Michail Grabowski um. Aber Tobias Stephan hält den Penalty des weissrussischen NHL-Stars.

Die Schweizer haben die beiden ersten WM-Partien gegen Kasachstan (5:1) und Weissrussland (3:2) gewonnen. In zwei Partien prasselten 83 Pucks auf die gegnerischen Torhüter. Nur die Russen (86 Schüsse, 5:2 Lettland, 4:2 Norwegen) waren offensiv noch aktiver.

Viele Checks, starkes Power- und Boxplay

Wir haben in Helsinki bisher nicht die taktisch risikofreudigste und offensiv spektakulärste Nationalmannschaft seit Beginn der modernen Zeitrechnung (WM 1998) gesehen. Die Schweizer spielen leidenschaftlich und mutig wie vielleicht nie unter Ralph Krueger: Sie mahnen nicht nur wegen der roten Leibchen an die Kanadier. Die Spielweise ist ähnlich: Wenig Systemtreue, viel Improvisation und in allen drei Zonen ein ungewöhnlich aggressives Verhalten in den Zweikämpfen. Die Checks werden an einer WM statistisch nicht erfasst – aber mit ziemlicher Sicherheit sind die Schweizer in den zwei ersten Spielen eines WM-Turniers in den Zweikämpfen noch nie so zur Sache gegangen und haben so viele Checks ausgeteilt.

Es macht ganz einfach riesig Spass, nach Jahren des taktischen Schachspiels unter Ralph Krueger nun auf einmal eine Nationalmannschaft zu sehen, die Eishockey mehr spielt als arbeitet, die schier unfassbare Risiken eingeht und die in den Zweikämpfen austeilt wie sonst nur die Kanadier und die Amerikaner. Und es ist nicht einmal so, dass sich die taktische Ordnung ganz aufgelöst hat: Unser Powerplay ist das viertbeste, unser Boxplay das fünftbeste unter den 16 WM-Teams. Unter Ralph Krueger galten wir als taktisch beste, aber langweiligste Nationalmannschaft der Welt. Wir beherrschten die Kunst der «ugly wins» («hässliche Siege»). Nun hat Sean Simpson hier in Helsinki die Kunst der «funny wins» («lustige Siege») zelebriert. Das ist auch deshalb möglich, weil die WM-Mannschaft von 2012 talentierter ist als jedes WM-Team unter Ralph Krueger.

Noch viel Steigerungspotential

Die Frage ist, wie weit wir mit diesem «Hollywood-Hockey» kommen werden. Bei einer WM mit sieben Vorrundenspielen ist es ähnlich wie in den Playoffs: Letztlich gewinnt die Defensive die entscheidenden Spiele. Die Partien gegen Finnland (Dienstag, 19.15 Uhr, im Liveticker) und Kanada (Donnerstag, 19.15 Uhr, im Liveticker) bringen den ersten richtigen Test – und die Gelegenheit, unser Spiel für die dann folgenden, wahrscheinlich alles entscheidenden Spiele gegen Frankreich (12. Mai) und die Slowakei (13. Mai) zu justieren.

Die Schweizist mit zwei Siegen in die WM gestartet und hat noch so viel Steigerungspotenzial – das ist letztlich ein Kompliment an diese Mannschaft. Und nährt die Hoffnung, dass sie nicht «funny defeats» («lustige Niederlagen») hinnehmen muss, welche das Viertelfinale kosten.

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Wir bitten um Verständnis.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Simon Gerber am 07.05.2012 12:28 Report Diesen Beitrag melden

    Warum Herr Zaugg?

    Warum muss Herr Zaugg immer alles kritisieren? Warum immer noch Ralph Krüeger schlecht machen? Ich habe beide Spiele gesehen, und fakt ist doch, dass sie in beiden Spielen klar die besseren waren (auch wenns eng war gegen die Weissrussen). Gegen Kasachstan haben die Schweizer auch endlich mal so gespielt wie es sich gehört für eine Spitzennation gegen einen vermeintlichen kleinen. Mit weiter guten Leistungen sind die Viertelfinals meiner Meinung nach zimlich sicher zu erreichen.

  • Hans am 07.05.2012 11:56 Report Diesen Beitrag melden

    Abwarten

    Jetzt mal abwarten. Bis jetzt hat man endlich mal 'nur' die Spiele gewonnen, die man gewinnen sollte. Da muss man wohl oder übel mal ein bisschen offensiv werden. Mal schauen wie es dann gegen die USA, Canada und Finnland aussieht, da wird bestimmt aehnlich taktiert wie unter Krüger.

  • Hockey3 am 07.05.2012 11:54 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Simon Mooser

    Was ist jetzt eigentlich mit Moosers Knie??

    einklappen einklappen

Die neusten Leser-Kommentare

  • oliver am 07.05.2012 14:53 Report Diesen Beitrag melden

    offensive

    kz interpretiert ja einfach wieder mal viel zu viel nach 2 spielen. ist ja toll, dass wir so viele schüsse haben, aber wir haben auch gegen das absolut schlechteste team der wm gespielt und weissrussland ist auch nicht gerade die topnation. dass man nun gegen weissrussland 35 schüsse hinkriegt ist sicher ok, aber daraus eine offensive euphorie werden lassen? mal sehen wieviel schüsse aufs tor der finnen kommen.. dann spricht kz wohl wieder von langweiligem krüger-hockey.

    • Reto Wenger am 07.05.2012 15:17 Report Diesen Beitrag melden

      Analyse viel zu früh

      Genau. Warten wir das Finnland- & Kanada-Spiel ab. Dann dürfte sich die Statistik wohl wieder etwas "normalisieren"

    einklappen einklappen
  • Hänsler Sämi am 07.05.2012 13:39 Report Diesen Beitrag melden

    Super Nati

    Irgendwie wird immer gemotzt. Mir gefällts total. Ist Spannung pur bis zum Schluss. Besser als letztes Jahr. Schade sind Moser und Sprunger verletzt. Ein herber Schlag wo wir nicht gerade mit guten Stürmern gesegnet sind.

  • bully puck am 07.05.2012 13:37 Report Diesen Beitrag melden

    Stammtischgeplapper....

    Die "richtige" Spielweise oder Taktik gibt es nicht. Diese Spieler haben nicht nur die Grundschulungen intus sondern auch jede Menge Praxis, um entsprechend situativ umzustellen. Emotionale Intelligenz mit fachlichem Beherrschen der Aufgabe ist angesagt, nicht nur im Sport. Wenn sie so rausfliegen, dann kann niemand den Gegenbeweis antreten, dass es anders nicht auch so gekommen wäre. Insofern ist der Artikel von Klaus Zaugg überflüssig. Hopp Schwiiz !

  • Markko am 07.05.2012 13:26 Report Diesen Beitrag melden

    Termin falsch

    Kleiner Tipp für alle die das Kanadaspiel nicht verpassen wollen, es findet am Mittwoch statt...

  • Lecavalier am 07.05.2012 13:25 Report Diesen Beitrag melden

    Defensivverhalten muss besser werden

    Bleibt zu hoffen, dass die Defensive noch stabiler wird. Ein Sbisa darf nicht mehr so viele Fehler machen, wäre er nicht ein "NHL-Schweizer", er hätte spätestens gestern die Wolldecke gefasst. Ansonsten ist's bisher etwas "CH-Quali-Spektakelhockey". Immerhin hat man auch ausgeteilt, leider kann "Brocken" Moser nicht mehr mittun, den wird man noch vermissen. Gegen die stärkeren Gegner wird man aber hinten anders auftreten müssen, sonst geht's der Nati wie den hochgelobten "Offensivteams" in der NLA, als das "Spielen + spielen lassen" der Quali nicht mehr funktionierte.