Wimbledon

02. Juli 2014 19:00; Akt: 03.07.2014 10:14 Print

König Roger bezwingt tapferen Stan

Beim Schweizer Viertelfinal in Wimbledon behält Roger Federer das bessere Ende für sich. Der Rasen-König besiegt Stan Wawrinka 3:6, 7:6, 6:4 und 6:4.

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Novak Djokovic gewinnt in 5 Sätzen gegen Roger Federer. Es ist sein 2. Titel. Im 4. Satz scheint das Spiel entschieden. Federer muss einen Matchball abwehren. Doch der Maestro kommt zurück, gewinnt 4 Games in Folge und rettet sich in den 5. Satz. Djokovic kann es nicht fassen. Federer ist sehr nahe an der Sensation und dem 8. Titel, doch schlussendlich reicht es nicht ganz. Djokovic breakt den Schweizer und gewinnt das Turnier. Roger Federer kommt seinem Traum vom achten Wimbledon-Titel einen Schritt näher: Er schlägt im Halbfinal Milos Raonic souverän 6:4, 6:4, 6:4. Sie sehen ihn wieder - und zwar schon am Sonntag! Dann steht der Final gegen Novak Djokovic an. Holt Federer seinen achten Titel in London, krönt er sich zum alleinigen Rekordhalter. Raonic, der seinen ersten Grand-Slam-Halbfinal spielte, kann zwar was die Aufschläge und Vorhand angeht mithalten, spielerisch ist er dem Schweizer aber klar unterlegen. Die Faust von Roger Federer zeigt: Er ist der Sieger im Schweizer Viertelfinal in Wimbledon. Dabei erwischte Stan Wawrinka den besseren Start und holte sich den ersten Satz. Kein Wunder wirkt Wawrinka zum Schluss enttäuscht. Aber seine Fähigkeiten reichten heute nicht, Rasen-König Federer zu stoppen. Jaaaaaaa! Das Schweizer Duell im Viertelfinal ist perfekt: Wawrinka folgt Federer nach einem Dreisatz-Sieg gegen Feliciano Lopez. Der Spanier Feliciano Lopez war Wawrinka bis in den dritten Satz hinein ein absolut ebenbürtiger Gegner. Erst ganz zum Schluss bekundete er in seinen Aufschlagspielen Mühe und musst das einzige Break im ganzen Match zulassen. Federer hatte kurz zuvor Tommy Robredo 6:1, 6:4, 6:4 besiegt. Für Robredo hilft auch tiefes Durchatmen nicht: Der Spanier kommt nie richtig ins Spiel. Stan Wawrinka schlägt in der dritten Runde den Usbeken Denis Istomin und steht in den Achtelfinals von Wimbledon. Der Schweizer kommt gegen seinen Gegner nur am Anfang des ersten Satzes kurz unter Druck, als er drei Breakbälle abwehren muss. In den Achtelfinals wartet entweder Feliciano Lopez oder John Isner. Wie ein Eilzug: Federer lässt Santiago Giraldo keine Chance und steht im Achtelfinal. Am Ende gewinnt er gegen den Kolumbianer 6:3, 6:1, 6:3. Roger Federer hat auch in Runde 2 alles im Griff. Der Schweizer schlägt Gilles Muller aus Luxemburg 6:3, 7:5 und 6:3 und zieht in die nächste Runde ein. Dort trifft er entweder auf den Spanier Marcel Granollers oder den Kolumbianer Santiago Giraldo. Stan Wawrinka bleibt auch in der 2. Runde von Wimbledon siegreich. Der Schweizer schlägt den Taiwanesen Yen-Hsun Lu 7:6, 6:3, 3:6 und 7:5. In der nächsten Runde wartet Denis Istomin aus Usbekistan. Stanislas Wawrinka tritt in der 2. Runde gegen den Taiwanesen Lu Yen-Hsun an. Roger Federer gelingt der Auftakt in Wimbledon nach Mass. Er besiegt Paolo Lorenzi 6:1, 6:1, 6:3. Der Italiener hat einen schweren Stand. Stan Wawrinka startet mit einem 6:3, 6:4, 6:3-Sieg gegen Joao Sousa ins Turnier. Federer wirkt im Training in Wimbledon entspannt. Stan Wawrinka bekommt es in der ersten Runde von Wimbledon mit dem Portugiesen João Sousa (ATP 48) zu tun. Der siebenfache Champion Roger Federer trifft auf den Italiener Paolo Lorenzi (ATP 81). Im Viertelfinal könnten die beiden Schweizer aufeinandertreffen.

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Roger Federer gewinnt das Schweizer Duell im Wimbledon-Viertelfinal gegen Stan Wawrinka. Trotz eines Fehlstarts setzt sich der Basler 3:6, 7:6 (7:5), 6:4, 6:4 durch.

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Roger Federer steht zum neunten Mal im Halbfinal von Wimbledon. Der siebenfache Champion liess sich auch von Landsmann Stan Wawrinka nicht stoppen. Der 29-jährige Waadtländer zeigte zu Beginn nicht den Hauch von Nervosität und begann bärenstark. Das erste Break zum 3:1 war die logische Folge. Es war der erste Aufschlagverlust, den Federer sich am diesjährigen Turnier leistete. Er hatte den ungemein druckvollen Grundlinienschlägen seines Davis-Cup-Kollegen wenig entgegenzusetzen - ohne dabei schlecht zu spielen. Zudem nützte er selber seinen einzigen Breakball beim Stand von 2:4 nicht. Nach genau einer halben Stande hatte Federer mit 3:6 erstmals in diesem Jahr in Wimbledon einen Satz verloren.

Federer wieder einmal mit dem besseren Ende im Tiebreak

In der Folge geriet der 32-jährige Basler allerdings nie mehr in Gefahr, seinen Aufschlag zu verlieren. Im zweiten Satz zeigten die beiden das beste und ausgeglichenste Tennis. Die einzigen beiden Breakbälle vergab Federer beim Stand von 2:1. Im Tiebreak lag Federer nie im Rückstand. Ein Vorhand-Fehler Wawrinkas brachte ihm das letztlich entscheidende Mini-Break zum 4:3. Mit dem dritten Satzball glich der 17-fache Grand-Slam-Champion aus - auf klassische Art mit einem Service-Volley-Angriff auf den zweiten Aufschlag. Federer hat nun acht von neun Tiebreaks gegen Wawrinka gewonnen - und danach jedes Mal auch die Partie.

Das war auf dem Centre Court nicht anders. Die Weltnummer 4 verschaffte sich mehr und mehr die Oberhand. Federer spielte häufiger auf die Vorhand Wawrinkas, und dieser konnte nicht mehr so viel Druck entwickeln wie zu Beginn. Zudem blieb der Basler bei eigenem Aufschlag weiterhin absolut unantastbar. Mit seinem insgesamt sechsten Breakball nahm er dem Weltranglisten-Dritten zum 4:3 im dritten Satz erstmals den Service ab. Nach 1:50 Stunde Spielzeit gewann er in der Folge den dritten Satz.

Nun gegen Raonic

Nach einer kurzen Pause blieb Federer auch im vierten Satz der Herr auf «seinem» Platz. Ein frühes Break zum 2:1 bedeutete eine Vorentscheidung.

In seinem neunten Wimbledon-Halbfinal trifft Federer am Freitag auf einen starken Aufschläger: den Kanadier Milos Raonic (ATP 9). Im Halbfinal hat der Schweizer auf dem Rasen in London noch nie verloren, im Final nur einmal (2008 gegen Nadal).

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(sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Bea Auer am 02.07.2014 20:47 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    King Roger

    Für mich ist und bleibt Roger der King! Die Sprüche seine Zeit ist vorbei kann ich nicht mehr hören! Roger kann noch einiges Gewinnen auch wenn er nicht mehr der jüngste ist! Mal schauen wie es hier weiter geht ich drücke Roger auf jeden Fall die Daumen! Go Roger zeig es allen!

  • Emma am 02.07.2014 16:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wimbledon

    Möge der Bessere gewinnen, good luck!

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  • stress am 02.07.2014 15:16 Report Diesen Beitrag melden

    Wimbledon

    Hoffe Federer gewinnt, Wawrinka darf von mir aus jedes andere Turnier gewinnen, aber Wimbledon gehört Federer. Ausserdem denke ich Federer ist im Moment konstanter als Stan und hat grössere Chancen das Turnier zun gewinnen.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Tiebreak am 03.07.2014 10:21 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Zufalls-Sieg

    RF hat zufällig wieder einmal gewonnen. Doch weiter kommt er trotzdem nicht. da ist zu wenig Klasse.

    • Nick Stüssi am 03.07.2014 13:09 Report Diesen Beitrag melden

      Denke nicht

      Haben Sie das Match gesehen?

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  • R2D2 am 03.07.2014 09:54 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Roger

    Gut gemacht King Roger

  • Maik am 03.07.2014 07:13 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Jaja

    Immer diese Mitläufer.. Hätte Stan gewonnen würden alle auf einmal Fans von Stan.

  • R.S. am 02.07.2014 21:02 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Naja

    Immer diese Kommentare über Leute, die für die Gesellschaft völlig unnütz sind!

    • Mänu am 03.07.2014 13:34 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Hä?

      Und ihr Kommentar ist sinnvoll?

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  • Bea Auer am 02.07.2014 20:47 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    King Roger

    Für mich ist und bleibt Roger der King! Die Sprüche seine Zeit ist vorbei kann ich nicht mehr hören! Roger kann noch einiges Gewinnen auch wenn er nicht mehr der jüngste ist! Mal schauen wie es hier weiter geht ich drücke Roger auf jeden Fall die Daumen! Go Roger zeig es allen!