Fussball-WM in einer Stadt

03. Dezember 2010 11:59; Akt: 03.12.2010 13:25 Print

«... das wird spannend!»

Natistar Hakan Yakin hat in Katar bei einem Top-Verein gekickt. Jetzt spricht er über die Begeisterung im Emirat und erklärt, weshalb die Hitze kein Problem sein wird.

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Hakan Yakin bei der Unterzeichnung seines Vertrages in Al-Gharafa.

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20 Minuten Online: Wie haben Sie auf den Zuschlag für Katar reagiert?
Hakan Yakin: Ich war einerseits überrascht und dennoch begeistert. Ich hatte eine sehr interessante Zeit in Katar, habe viele Bekanntschaften geschlossen und bin nach wie vor positiv auf Land und Leute zu sprechen.

Ist es richtig eine WM nach Katar zu vergeben?
Die Entscheidungen der FIFA sind definitiv. Sich über richtig oder falsch zu unterhalten erübrigt sich.

Wie würden Sie die Fussballbegeisterung in Katar beschreiben?
Die Bevölkerung Katars hat ihre eigene Kultur. Aber stellen Sie sich vor, die ganze Fussball-Welt trifft sich in ein und derselben Stadt … das wird spannend!

Wie haben Sie die Hitze im Land erlebt?
Die Hitze sowie die sehr hohe Luftfeuchtigkeit sind tatsächlich gewöhnungsbedürftig. Aber schlussendlich sind die Bedingungen für alle Athleten dieselben.

Welches sind die grössten Unterschiede zur europäischen Fussballkultur?
Da gibt es einige, aber die europäische Fussballkultur hat ja auch eine lange Geschichte. Jetzt wird sich auch die Fussballkultur Katars weiterentwickeln. Wir sprechen hier vom Jahr 2022. Ich gehe davon aus, dass sich Katar auch diesbezüglich etwas einfallen lassen wird.

Das Interview mit Hakan Yakin wurde schriftlich geführt.

(tog)