Mark Streit

29. März 2011 07:23; Akt: 29.03.2011 07:32 Print

«Cool, wenn Besuch aus der Schweiz da ist»

von Philipp Reich, New York - Mark Streit in New York treffen: Für zwei 20-Minuten-Online-Leser ging der Traum in Erfüllung. Der Verteidiger führte sie sogar ins Allerheiligste.

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Zusammen mit EA Sports verloste 20 Minuten Online ein Meet & Greet mit Mark Streit in New York. Fast 4000 User nahmen an der Verlosung teil, doch nur eine Person konnte gewinnen. Mit einer Begleitperson zusammen flog der Wettbewerbsgewinner für drei Tage in die «Stadt der Träume». Nach einem abendlichen Trip in Manhattan stand der zweite Tag ganz im Zeichen des Eishockey.

Im Nassau Veterans Memorial Coliseum, das etwas ausserhalb des Big Apple auf Long Island liegt, wurde zunächst das Abschlusstraining der Islanders vor dem Spiel gegen die Philadelphia Flyers besucht. Mit dabei auch Mark Streit, der nach seiner langwieriegen Schulterverletzung zwar wieder mit der Mannschaft trainiert, in der NHL in der Schlussphase der Qualifikation aber nicht mehr eingesetzt wird. Als seine Kollegen längst in der Umkleidekabine verschwunden waren, musste der 33-jährige Berner noch Sonderschichten einlegen und wurde von den Coaches immer wieder gnadenlos übers Eis gehetzt.

In der Kabine der «Isles»

Total verschwitzt, aber sehr herzlich begrüsste Streit nach getaner Arbeit die Schweizer Delegation. Es sei heute nicht so streng gewesen wie sonst, sagte er und verschwand kurz, ehe er nach einer Dusche die Gewinner ins Allerheiligste jedes NHL-Teams führte: In die Umkleidekabine. Der erste Schweizer Feldspieler, der in der NHL den Durchbruch schaffte, erklärte die Sitzordnung - Verteidiger und Stürmer sitzen jeweils beieinander - und posierte bereitwillig für Fotos vor seinem Platz. Neben der Spielergarderobe durften die Gewinner auch den Kraftraum, die medizinische Abteilung sowie den frisch renovierten Aufenthaltsraum für die NHL-Cracks begutachten.

Nach einem kurzen Schwatz mit Islanders-Legende Butch Goring, der bei allen vier Stanley-Cup-Erfolgen von 1980 bis 1983 dabei war, ging's weiter zum Mittagessen. In einem italienischen Restaurant wurde bei Pasta vorwiegend über Eishockey, Streits Leben in den USA, aber auch über die Schweizer Fussballnati, die zu der Zeit gerade das wichtige EM-Qualifikationsspiel in Bulgarien bestritt, diskutiert.

«Ein cooler Trip für sie»

«Wir konnten zusammen etwas plaudern. Das ist cool. Es ist immer schön, wenn Besuch aus der Schweiz da ist, wenn Hockeyfans kommen, um die Islanders zu sehen», freute sich Mark Streit über das Treffen mit den 20-Minuten-Online-Lesern. «Es macht immer Spass und ich denke, es ist auch für sie ein cooler Trip, für ein Wochenende nach New York zu kommen.»

Nach dem Mittagessen folgte der Abschied, doch bereits am Abend stand mit dem Heimspiel der Islanders gegen die Philadelphia Flyers ein weiterer Höhepunkt an. Auch wenn der Berner selbst nicht mittun konnte. Vor fast ausverkauftem Haus konnten Streits Teamkollegen dem Leader der Eastern Conference nur wenig entgegenbringen. Nach einem hitzigen Beginn mit zwei Schlägereien in den ersten 20 Sekunden hatte Philadelphia das Spiel stets im Griff und siegte schliesslich hochverdient mit 4:1. Nach einem Sightseeing-Trip durch Manhattan folgte nach drei beeindruckenden Tagen schliesslich der Rückflug in die Schweiz.


Kurzinterview mit Mark Streit

(Video: 20 Minuten Online)