Corsin Casutt

07. März 2011 23:16; Akt: 07.03.2011 23:27 Print

«Dürfen es Stephan nicht so einfach machen»

von Marcel Allemann - 2:2 steht es in der Serie. Der ausgeglichene Viertelfinal zwischen Zug und Servette geht in die entscheidende Phase. EVZ-Stürmer Corsin Casutt sagt, wie sein Team die Oberhand gewinnt.

Fehler gesehen?

Corsin Casutt, auf den Fehlstart in die Playoffs folgte eine tolle Reaktion. Doch nun hat Servette wieder gewonnen. Hat das Momentum gedreht?

Corsin Casutt: Nein, das glaube ich nicht. Das Spiel am Samstag in Genf war hart umkämpft, letztendlich haben wir in der Verlängerung knapp verloren. Jetzt werden wir einfach wieder vorlegen.

Was müsst ihr besser machen als am Samstag?

Vom System her gibt es nicht viel zu ändern, wir haben ­wenige Chancen zugelassen. Wichtig ist, dass wir die Zweikämpfe gewinnen, dann kommen wir auch unsererseits vermehrt zu Chancen. Wir dürfen Servette-Goalie Tobias Stephan das Leben nicht mehr so einfach machen wie zuletzt.

Die Serie kommt nun in die entscheidende Phase. Bedeutet dies, dass die grossen Prügeleien vorbei sind und die Disziplin in den Vordergrund rückt?

Die eine oder andere Schlägerei gehört in den Playoffs dazu. Das ist kein Problem, denn da werden die Strafen jeweils ausgeglichen verteilt. Aber es ist so, die Disziplin wird nun immer wichtiger – es gilt, dumme Strafen zu vermeiden.

Sie persönlich spielen ein grossartiges Playoff. Haben Sie vor dem Start einfach noch ein Brikett nachgelegt?

Nicht wirklich. Am Samstag war ich mit mir gar nicht zufrieden. Der Unterschied in den Partien zuvor war, dass meine Schüsse im Vergleich zur Quali vermehrt den Weg ins Tor fanden. Aber wenn man neben Metropolit und Christen spielt, kommt man auch automatisch zu viel mehr Chancen.