Eishockey

21. März 2011 20:02; Akt: 22.03.2011 07:26 Print

«Schön, wenn man mich in Zug jetzt kennt»

von Marcel Allemann - Es war der unglückliche Zusammenprall mit Damien Brunner. Seither ist HCD-Verteidiger Beat Forster die Reizfigur der Halbfinal-Serie gegen Zug.

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Beat Forster will mit Davos in vier Spielen ins Finale.

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Beat Forster, noch ein Sieg in Zug und Davos steht ungeschlagen im Final ...
Beat Forster: ... Es ist unser Ziel, die Serie jetzt zu beenden, denn wir möchten Zug kein Leben mehr schenken. Doch einfach wird das nicht, die Zuger werden bestimmt nochmals Vollgas geben. So wie am Samstag, als sie im ersten Drittel mit 2:0 oder gar 3:0 hätten führen können.

Sie können sich darauf einstellen, dass Sie von den Zuger Fans wieder bei jeder Puckberührung ausgepfiffen werden. Lässt Sie das kalt?

Nichts gegen die Zuger Fans, aber in Lugano ausgepfiffen zu werden ist schlimmer. Zudem ist es ja durchaus auch schön, wenn man mich in Zug jetzt kennt.

Weniger schön ist, dass Sie am Donnerstag nach dem Spiel in Zug mit Bier beworfen wurden, oder?

Erstens finde ich es schade um das feine Bier. Und zweitens bin ich der Meinung, dass der EV Zug als Organisator da dringend etwas unternehmen muss. Es kann nicht sein, dass die Gastmannschaft ohne Schutz Wurfgeschossen ausgesetzt ist.

Der Ursprung der Anfeindungen gegen Sie war, dass sie ­Damien Brunner unabsichtlich den Stock ins Gesicht geschlagen und ihn dabei verletzt haben. Am Samstag im TV hat Brunner erklärt, dass er bislang vergebens auf einen Anruf von Ihnen gewartet hat.
Ich wusste bis am Samstag nicht, dass Brunner derart schwer verletzt und die Saison für ihn vorbei ist. Ursprünglich wollte ich nach der Serie mit ihm reden, doch nun habe ich ihn am Sonntag angerufen. Wir hatten ein klärendes Gespräch. Was geschehen ist, tut mir leid, aber solche Sachen gehören leider dazu. Das war einfach Pech.