Interview mit Stancescu

27. März 2011 23:10; Akt: 27.03.2011 23:53 Print

«Wir fühlen uns nun deshalb nicht schlecht»

von Peter Berger - Vom 3:0 zum 3:3. Kloten lässt drei Matchpucks ungenutzt. Trotzdem freut sich Flyers-Captain Victor Stancescu auf die «Belle» gegen den SC Bern.

storybild

Klotens Captain Victor Stancescu will morgen mit den Flyers den Finaleinzug realisieren. (Foto: Keystone)

Fehler gesehen?

Victor Stancescu, in Spiel sieben geht es um alles. Kann diese Konstellation für Kloten ein Vorteil sein?
Victor Stancescu: Vorteil kann man nicht sagen. Wir hätten die Serie lieber vor einer Woche schon beendet, aber so ist der Sport, so sind die Playoffs. Die ganze Saison wird nun auf dieses Spiel am Dienstag reduziert.

Aber die Flyers wirkten zuletzt so, als hätten sie immer im Hinterkopf, dass sie ja noch eine weitere Chance haben?
Da kann man nun hin und her philosophieren. Mit dem Final vor Augen hat jetzt auch Bern etwas zu verlieren. Klar, wir haben einen 3:0-Vorsprung verspielt, aber deswegen fühlen wir uns nun nicht schlecht. Wir haben ja noch eine Chance.

Spricht der Heimvorteil für Ihr Team?
Das ist sicher ein kleiner Vorteil für uns.

Was müssen sie ändern, um nach drei Niederlagen wieder zu gewinnen?
Bei der ersten Niederlage hat der SCB arg gewankt. Das war knapp. In den letzten beiden Partien gerieten wir früh in Rückstand. Und wenn die Berner in Führung liegen, spielen sie sehr solid. Wir brauchen einen guten Start und dürfen nicht schon im ersten Drittel in Rückstand geraten.

Am Samstag kassierten sowohl Bell als auch Santala zehnminütige Disziplinarstrafen. Liegen die Nerven blank?
Da war sicher etwas Frustration dabei. Aber wir spielen eigentlich ausserordentlich diszipliniert. Und Strafen gehören in einem Eishockey-Spiel nun mal dazu. Fakt ist: Wir haben viel zu verlieren, aber auch viel zu gewinnen und freuen uns auf dieses siebte Spiel.