«Time-Out»

14. Mai 2012 16:52; Akt: 14.05.2012 18:03 Print

Alle halten zu Sean Simpson, aber ...

von Klaus Zaugg, Helsinki - Der Tag danach ist oft aufschlussreicher als das Spiel: Nationaltrainer Sean Simpson hat erstaunlich viel Rückhalt. Aber nur, wenn er die direkte Olympia-Quali schafft.

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Der Pokal gehört den Russen. Captain Ilya Nikulin mit dem begehrten Pott. Jubel bei den Russen im WM-Final. Zuerst durfte sich aber der Aussenseiter freuen: Die Slowaken gingen früh in Führung. Tschechien feiert den Gewinn der Bronze-Medaille. 40-jährig, aber freuen kann er sich wie ein Kind: Petr Nedved. Auch im Spiel um Platz 3 wurde nichts geschenkt. Hier raufen sich Tschechiens Tomas Plekanec (unten) und Finnlands Miko Koivu (r.), während Jakub Nakladal (Nr. 87) alles beobachtet. Ohne Helm und ohne Handschuhe schnell weg zur Auswechselbank: Ondrej Nemec im Spiel um Bronze. Superstar Jewgeni Malkin liegt nach einem Banden-Crash am Boden. Obwohl der Russe in der Garerobe gepflegt werden muss, kehrt er aufs Eis zurück - und wie! Malkin feiert beim 6:2 gegen Finnland einen Hattrick und ist ohne Frage der Mann des Spiels. Und Finnland? Der Gastgeber muss nach der Halbfinal-Blamage gegen Russlan die Segel streichen. Nichts wird es mit der Titelverteidigung und der grossen Party in Helsinki. Grosse Erleichterung im finnischen Lager: 8,8 Sekunden vor Schluss schoss Jesse Joensuu den Gastgeber in den Halbfinal. Mit den USA ist damit nach Kanada auch das zweite nordamerikanische Team vorzeitig gescheitert. Wie Finnland siegte auch Tschechien dank einem Last-Minute-Tor. 29 Sekunden vor Schluss traf Milan Michalek zum 4:3 gegen Schweden. Für die Schweden war das vorzeitige Aus vor eigenem Publikum eine herbe Enttäuschung. Und plötzlich gibts kein Halten mehr. Der Jubel bei den Slowaken nach dem Coup gegen Kanada ist schier grenzenlos. Der grosse Favorit ist einmal mehr früh gescheitert. Es ist zum Handschuhe anknabbern. Er kam, sah und traf: Russlands Superstar Alexander Owetschkin hat in seinem ersten WM-Spiel beim 5:2 gegen Norwegen auch gleich ein Tor erzielt. Norwegen-Keeper Lars Haugen bleibt nichts Anderes übrig, als die Scheibe aus dem Tor zu kratzen. Die Eisgenossen kehren nach ihrer verpatzten WM in die Schweiz zurück. Für die Viertelfinalisten ist Ruhetag. Klare Ansage der beiden Zuschauerinnen. Betrübte Schweizer nach der 2:5-Schlappe gegen die USA. Hier kommt der Slowake Branko Radivojevic geflogen. Zum Glück hat der weissrussische Goalie Dmitri Milchakov einen Helm an. Begenung mit einem anderen Kämpfer. Im Feindeslager: Kasachstans Vadim Krasnoslobodtsev landet nach einem harten Check auf der finnischen Bank. Auch Kasachstans Goalkeeper Vitali Kolesnik hat die Orientierung etwas verloren. Der russische Fanblock war im Spiel gegen Italien nicht gerade gut gefüllt. Die Tifosi waren zahlenmässig nur leicht überlegen, sorgten aber trotz einer weiteren Pleite für etwas Stimmung. Nein, nicht gestolpert. Die Franzosen stellten nach der Schweiz auch dem favorisierten Weissrussland ein Bein. Keeper Cristobal Huet hatte das Geschehen jederzeit im Griff. Ein Box in die Magengrupe verpasste Dänemark den Letten, die damit ihre letzte Viertelfinal-Chance verspielt haben. Die dänischen Fans nahmen es mit Freude zur Kenntnis. Alles Anfeuern der Schweizer Fans nützte nichts. Die Eisgenossen verpassen nach dem 0:1 gegen die Slowakei die Viertelfinals. Die Schweizer mussten gegen die Slowaken unten durch. Kopfabwehr von Finnland-Goalie Kar Lehtonen. Hoch die Pompons, sagt sich diese Cheerleaderin. Die Schweiz (hier Damien Brunner) wird von Frankreich ausgehebelt: 2:4 lautet es nach 60 Minuten. Bloss nicht erwürgen! Die Franzosen Stephane da Costa (vorne) und Alexandre Rouleau freuen sich über den Sieg gegen die Schweiz. Der Weissrusse Konstantin Koltsow dreht sich nichtsahnend ab, nachdem er Tomas Starosta (r.) über die Bande spediert. Ivo Rüthemann, Roman Josi (trainierte erstmal mit der Schweizer Nati) und Mathias Seger in Reih und Glied. Letzterer wird neu als Stürmer für die Eisgenossen auflaufen. Auch wenn es in dieser Situation hart klingt: Leo Komarow versucht, auf die Zähne zu beissen. Traditionell russisch? Suomi in Extase. Weshalb schaut der so grimmig? Seine Tschechen haben Italien eben mit 6:0 abgefertigt. Dabei hat dieser tschechische Eiskünstler auch keine Rücksicht auf den Schiedsrichter genommen. Das Baguette darf nachtürlich nicht fehlen. Der Amerikaner Justin Faulk befördert Weissrusslands Konstantin Koltsov über die Bande. Der weissrussische Goalie Vitaly Koval wird vom Amerikaner Joey Crabb unsanft ins eigene Gehäuse befördert. Auch Finnlands Joonas Jarvinen wird im Spiel gegen Frankreich über die Spielfeldbegrenzung buxiert. Die zahlreichen Fans aus der Schweiz sehen ein begeisterndes Spiel zwischen der Schweiz und Kanada. Da hilft das ganze Schreien nichts ... ... am Ende müssen die Eisgenossen als Verlierer vom Eis. Kevin Romy geht dem Kanadier Jay Bouwmeester an den Kragen. Ob da noch wa zu machen ist? Mit vereinten Kräften wird versucht, das Plexiglas wieder dorthin zu tun, wo es einmal war. Justin Krueger macht Bekanntschaft mit dem Popo von Calle Jarnkrok. Hallo? Erde an Henrik Zetterberg! Ob sich der Schwede absichtlich den Worten seines Trainers entzieht? Schweizer Fans nehmen Helsinki ein. Die Eisgenossen kassieren gegen Titelverteidiger Finnland mit 2:5 die erste Niederlage. Die Schweizer Tore schiessen Andres Ambühl ... ... und Roman Wick, was die «heissblütigen» finnischen Fans nicht gross interessiert. Zwischen Deutschland und Russland fliegen die Fetzen. Lettlands Trainer Ted Nolan übt sich in Kaugummiblasen. Beim Spiel Lettlang gegen Italien gibts für den Schiri eins auf den Deckel. Was sucht wohl der Amerikaner Jimmy Howard? Es wird wohl der Puck sein. Der tschechische Goalie Jakub Kovar wärmt sich für das Penaltyschiessen auf, während seine Mitspieler hinten auf der Bank nur noch abwarten können. Viele Zuschauer lockten die Norweger nicht nach Stockholm - nur 3383 verfolgten die Partie gegen Tschechien im Stadion. Frankreichs Goalie Fabrice Lhenry wehrt sich mit allen Kräften gegen die kanadischen Angreifer. Lettische Fans müssten sich nicht verstecken. Sie besiegen Deutschland. Der russische Nachwuchs sitzt bereit. Schweizer Superman-Fans. Kasachstans Vitali Novopashin blickt schockiert drein, während Teamkollege Roman Starchenko medizinische Hilfe erhält. Der Schiedsrichter weicht Kasachstans Yevgeni Rymarev aus. Frankreichs Cristobal Huet ohne Helm. Die Partie zwischen der Schweiz und Weissrussland ist lange Zeit ausgeglichen. Simon Moser (rechts) und Kevin Romy schiessen die Tore für die Schweiz. Die Schweizer kämpfen bis zur letzten Sekunde ... ... und können sich am Schluss über einen verdienten, wenn auch knappen, 3:2-Sieg freuen. Jubel beim Amerikaner Jack Johnson. Er schoss sein Team soeben zum Überraschungssieg gegen Kanada (5:4 n.V.). Derweil gönnen sich viele Schweden noch einen Schluck auf der Tribüne. Der Amerikaner Cam Atkinson landet mit dem kanadischen Goalie im Tor. Anweisung an die tschechische Bank. Gehörnte Schweizer Fans in Helsinki Wo ist der Puck?Drei Weissrussen liegen am Boden, der Schiri und der Finne suchen das Spielgerät. Bei Mathias Seger gabs kein Durchkommen. Der Russe Alexander Popow hob ab. Der Lette Miks Indrasis freut sich über sein Tor gegen Favorit Russland. Die Russen gewannen allerdings trotzdem 2:5. Eröffnungszeremonie in der Hartwall Arena in Helsinki. Zweikampf zwischen Kanadas Jeff Skinner und dem Slowaken Kristian Kudroc. Ryan Nugent-Hopkins versucht sich als Puck-Fänger. Andres Ambühl (r.) und Patrick von Gunten amüsieren sich im Training der Schweizer Nati. Frankreich verliert trotz des heraufbeschwörten Zusammenhalts das Auftaktspiel gegen die USA. Gottérons Keeper Christobal Huet kassiert gegen die Nordamerikaner 7 Tore. Endstand: 7:2 für die USA. Die slowakischen Fans sind bereit für die WM.

Zum Thema
Fehler gesehen?

Muss er gehen? Darf er bleiben? Nach Misserfolgen konzentriert sich das Interesse auf die Position des Nationaltrainers. Im Fussball darf Ottmar Hitzfeld verlieren, wie er will. Seine Position ist zementiert. Sean Simpson hat keinen Status wie «Gottmar» Hitzfeld. Vor ihm erstarren die Chronisten nicht in Ehrfrucht. Also gerät er in die Kritik.

Umfrage
Soll Sean Simpson Nati-Trainer bleiben?
63 %
37 %
Insgesamt 2220 Teilnehmer

Aber jene, die den Kanadier aus dem Amt hebeln wollen, haben einen schweren Stand. Nach Verbandsdirektor Ueli Schwarz (20 Minuten Online berichtete) solidarisiert sich am Tag nach der entscheidenden Niederlage gegen die Slowakei auch Nationalmannschafs-Direktor Peter Lüthi mit seinem Trainer. «Ich bin ganz klar dafür, dass wir mit Simpson weiter machen. Ich werde das in meiner Analyse dem Verwaltungsrat auch so sagen. Den Entscheid fällt der Verwaltungsrat.»

Mark Streit sieht keinen Grund für eine Absetzung

Peter Lüthi begründet das Festhalten an Simpson einleuchtend. «Ich habe ihn bei der Arbeit mit der Mannschaft über einen langen Zeitraum erlebt. Dabei hat er keine Fehler gemacht. Darüber hinaus verfügt er auf allen Ebenen eine sehr gute Kenntnis unseres Hockeys.»

Auch die Spieler machen nicht gegen den Nationaltrainer Stimmung. Captain Mark Streit sagt es so: «Ich komme aus der NHL und dort stellt sich die Frage nach dem Trainer für einen Spieler gar nie.» Er verstehe, dass nach einer Enttäuschung der Trainer in die Kritik gerate. Aber er sehe keinen Grund für eine Absetzung von Sean Simpson und es sei erst einmal Sache der Spieler, die eigene Leistung zu hinterfragen.

Am Tag nach dem definitiven Scheitern wird in Helsinki die Enttäuschung mit ein bisschen staatsmännischer Würde zelebriert. Es fehlen die gegenseitigen Schuldzuweisungen, es fehlen kernige Statements und es werden, anders als etwa bei ähnlichen Krisen in Klubs, keine Insidergeschichten gestreut, um den Trainer zu destabilisieren. Die Schweizer haben in Anstand auf dem Eis verloren, es fehlte das grosse Kino der Emotionen im Spiel – und nun verarbeiten sie auch die Enttäuschung mit Anstand. Den grossen Zorn auf den Trainer gibt es nicht.

Müssen Schwarz und Lüthi gehen, wenn Simpson geht?

Peter Lüthi und Ueli Schwarz wollen am Tag nach den vergeigten Viertelfinals den Nationaltrainer behalten. Das ist bemerkenswert. Denn beide gelten als kluge Opportunisten, die sich vor einer eigenen Meinung hüten wie der Teufel vor dem geweihten Wasser. Es war eigentlich zu erwarten, dass sich beide mit dem Hinweis, es sei ja noch ein Spiel zu absolvieren und man müsse zuerst alles analysieren, um eine klare Stellungnahme drücken. Die unmissverständliche, klare und öffentliche Parteinahme für Sean Simpson durch Peter Lüthi ist deshalb bemerkenswert. Vor allem auch, weil klar ist: Wenn die direkte Olympia-Qualifikation am letzten WM-Tag doch noch vergeigt wird, ist Sean Simpson in keinem Fall mehr zu halten.

Wenn nun der Verwaltungsrat von Swiss Ice Hockey den Nationaltrainer entlassen sollte, wäre dies die totale Desavouierung der gesamten Verbandsadministration. Dann müssten eigentlich die Direktoren Peter Lüthi und Ueli Schwarz ihren Rücktritt einreichen. «Man kann das so sehen», räumt Peter Lüthi gegenüber 20 Minuten Online ein. Seinen Job mag er aber dann doch nicht mit dem Schicksal seines Nationaltrainers verknüpfen. «Ich versuche mein Bestes zu geben. Sollte der Verwaltungsrat mit meiner Arbeit nicht zufrieden sein, dann steht natürlich mein Job auch zur Diskussion.»

Bundesamt für Eishockeywesen

Damit ist klar: Philippe Gaydoul, der Verwaltungspräsident von Swiss Ice Hockey (kurz: Verbandsboss) findet sich in der gleichen Situation wieder wie nach der WM 2009 in Bern. Auch damals waren die Viertelfinals verpasst worden, auch damals war eine Kampagne gegen den Nationaltrainer im Gange, auch damals wollte die Verbandsadministration den Nationaltrainer behalten und Ralph Krueger blieb im Amt. Beim Olympiaturnier 2010 haben wir eine der besten Schweizer Nationalmannschaften der Neuzeit erlebt.

Um Nationaltrainer Sean Simpson zu entlassen, braucht Philippe Gaydoul eine Mehrheit in seinem Verwaltungsrat. Falls Sean Simpson die direkte Olympia-Qualifikation schafft, wird er um diese Mehrheit kämpfen müssen. Setzt sich Gaydoul durch, hat er einen Entscheid gegen seine gesamte Verbandsadministration durchgedrückt. Mit den entsprechenden Folgen für das Arbeitsklima. Die Direktoren Ueli Schwarz und Peter Lüthi müssen dann fortan gegen ihre Überzeugung arbeiten. Da beide schlaue Opportunisten sind, werden sie es tun. Und rund um die Nationalmannschaft wird es noch weniger Aufbruchstimmung und noch mehr Opportunismus geben. Ein weiterer Schritt auf dem Weg von einer dynamischen Sportorganisation zu einem «Bundesamt für Eishockeywesen».

Auch die Meinungsmacher in der Liga sind am Tag nach dem Scheitern ruhig geblieben. «Es hat keine Telefonate in der Sache gegeben», sagt ZSC-Manager Peter Zahner. SCB-General Marc Lüthi sagt sogar, dass er sich noch gar nicht mit dem Thema befasst habe.

Bleibt Simpson, dann wird aufgeräumt

Ungeschoren kommt die WM-Delegation aber nicht davon. Peter Zahner thematisiert den aufgeblähten WM-Apparat mit zwei Assistenten (Celio, Nethery), einem Berater (Murray), einem Video-Coach (Pont), einem Medienchef (Keller) und einem Operetten-Teammanager (Enkerli). Unter Ralph Krueger brauchte es halb so viele Funktionäre. Zahner hat mehr als zehn Jahre lang WM-Expeditionen als Verbandsdirektor geführt. Er ist in der Sache kompetent. Wenn Sean Simpson bleibt, kommt es wenigstens zu den dringend notwendigen Aufräumarbeiten im Umfeld. Der Nationaltrainer braucht nicht Kumpels und Kopfnicker als Mitarbeiter. Sondern kompetente Verstärkungen. Gemäss Zahner habe die Liga nichts dagegen, wenn an der WM Trainer aus der NLA wie Kevin Schläpfer oder John Fust als Assistenten von Sean Simpson arbeiten.

Vieles deutet also darauf hin, dass der Nationaltrainer seinen Job behält – zumindest dann, wenn er die direkte Olympia-Qualifikation schafft. Sollten die Schweizer diese am Dienstag verpassen, dann ist Sean Simpson nicht mehr zu halten. «Das würde auch die Liga nicht mehr akzeptieren», sagt Peter Zahner. Denn dann müsste während der Saison das Olympia-Qualifikations-Turnier im Februar 2013 gespielt werden. Was wegen der Vorbereitung des Nationalteams zu Terminproblemen führen würde.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Peter Fankhauser am 15.05.2012 10:33 Report Diesen Beitrag melden

    Alte schweizerische Tugend

    Ich finde es mühsam immer wieder zu hören, dass der Trainer an allem Schuld ist. Die Spieler haben es versifft mit der alten schweizerischen Tugend, wens eng wird hat man das Schlottern. Ichglaube an der Zeit einem Trainer mal mehr Zeit zu geben als nur gerade zum ersten Misserfolg. Misserfolge können auch einen Stärkung für die Zukunft sein.

  • Pasc Al am 14.05.2012 23:09 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    S for Nati!

    Schläpfer als Nati Trainer! Das wer das geilste! Der hats drauf und ist mit ganzem Herzen dabei!!

  • Hockeyfan am 15.05.2012 09:45 Report Diesen Beitrag melden

    Wir benötigen Leute mit Rückrat

    Weshalb ist Arno Del Curto kein Thema ? Ich frage mich schon seit Jahren weshalb der Verband Ihn nicht in irgendeiner Form einbindet. Er würde sicher frischen Wind bringen. Opportunisten sind Gift für jeden Fortschritt. Es braucht Leute mit Rückrat um grosse Dinge zu erreichen.

Die neusten Leser-Kommentare

  • blibla am 16.05.2012 11:10 Report Diesen Beitrag melden

    Spielerwandel in den nächsten Jahren

    Klar hatte Krüger mit seiner defensiven Methode mehr erfolg, aber wie im Fussball war die CH-Nati kaum zum anschauen.. Nun kommen in den nächsten Jahren die Spieler für dieses Offensive Spiel dazu und wir werden wunderbare auftritte unserer Nati unter Simpson sehen!Ich sehe in der Schweiz jedenfalls keinen geeignereten Coach für dieses unterfangen und sobald leute wie bärtschi, vermin, pestoni usw ready sind wird sich die sache komplett ändern.

  • ulieni am 15.05.2012 14:53 Report Diesen Beitrag melden

    wie wärs

    mit dem Rumpelstilzchen aus Davos, der würde den Jungs die Eier schleifen...

  • Alex am 15.05.2012 11:42 Report Diesen Beitrag melden

    und tschüss

    Krüger spielte vielleicht defensiv und nicht so attraktiv, aber erfolgreich UND er erreichte mit seiner Art die Spieler, konnte sie speziell motivieren und auf den Punkt bereit machen. Simpson lässt attraktiver spielen. Das ists dann aber auch schon. Er ist viel weniger erfolgreich und kann die Spieler nicht auf den Punkt bereit machen. Tut mir leid, Sean Simpson, aber Sie sind von mir aus gesehen nicht der richtige Mann für unsere Nati. Byebye. Bin für ein Comeback von Krüger! Der hat sich, wie er selber sagt, unterdessen weiterentwickelt.

    • Rolf von Arx am 17.05.2012 16:34 Report Diesen Beitrag melden

      Tor null Tolleranz

      die Schweizer lassen zu Stark die Köpfe hängen,sie wollten einen Grossen schlagen und schafften das nicht,und damit war diese WM gelaufen nach vier Spiele,danach kamen nur noch niederlagen, den Spielern fehlt es an Charakter Tore zu Schissen, Wollen oder Möchte gern Tore Schissen das sind zwei verschiedene Wellten.

    einklappen einklappen
  • Peter Fankhauser am 15.05.2012 10:33 Report Diesen Beitrag melden

    Alte schweizerische Tugend

    Ich finde es mühsam immer wieder zu hören, dass der Trainer an allem Schuld ist. Die Spieler haben es versifft mit der alten schweizerischen Tugend, wens eng wird hat man das Schlottern. Ichglaube an der Zeit einem Trainer mal mehr Zeit zu geben als nur gerade zum ersten Misserfolg. Misserfolge können auch einen Stärkung für die Zukunft sein.

  • Fleury am 15.05.2012 10:32 Report Diesen Beitrag melden

    Experten finden's ja gut...

    Man kann nicht Krüger für ein zu defensives Hockey und Simpson für das Gegenteil auch kritisieren. Und das Gros der offiziellen und inoffiziellen Experten finden die Auftritte der CH-Nati ja "mutig" und "unterhaltsam". Für mich sind und waren das immer Sprüche, welche eher für ein All-Star-Game oder den Spenglercup taugen. Die Experten überschätzen die Qualitäten des CH-Hockeys, welches aber sicher Fortschritte gemacht hat - und glauben, wegen ein paar talentierten Traumtänzern im Sturm könne man nun die Spiele in der Offensive gewinnen. Das funktioniert ja nicht mal in den CH-Play-off's.