Playoffs

05. März 2011 15:11; Akt: 08.03.2011 16:48 Print

Bern und Davos in den Halbfinals

Der HC Davos demütigt Fribourg zu Hause gleich mit 7:2 und qualifiziert sich für den Halbfinal. Bern setzt sich gegen Langnau ebenfalls in 4 Spielen durch.

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Langnau - Bern: Langnaus Abenteuer vorbei

Letztlich setzte sich die Klasse des Titelhalters doch noch durch. 40 Minuten waren die Emmentaler die bessere Mannschaft. Im dritten Drittel erwachte der Meister, glich durch Thomas Déruns zum 2:2 aus und machte schliesslich bei erstbester Möglichkeit in der Verlängerung alles klar.

Langnau verpasste den Sieg vor allem wegen eines miserablen Powerplays (acht Gelegenheiten). Im ersten Abschnitt konnten die Emmentaler während rund der Hälfte des Drittels Powerplay spielen (davon 58 Sekunden in doppelter Überzahl), vermochten aber daraus kein Kapital zu schlagen. Und auch in der Overtime besassen sie noch einmal eine Gelegenheit.

Nachdem Bern in der 6. Minute durch Ivo Rüthemann entgegen dem Spielverlauf in Führung gegangen war, erlöste Pascal Pelletier die Fans in der ausverkauften Ilfishalle schlisslich in der 13. Minute mit dem verdienten Ausgleich. Es war das erste Tor für die Emmentaler in dieser Serie bei nummerischem Gleichstand. Im Mitteldrittel schoss Lukas Haas das Heimteam in Führung (38.). Bern, bei dem nebst Jean-Pierre Vigier und Brett McLean mit Travis Roche ein dritter Ausländer verletzt ausfiel, leistete sich lange Zeit zu viele Undiszipliniertheiten.

Am Donnerstag hatte John Fust mit vier ausländischen Stürmern spielen lassen. Nun liess er Brendan Brooks und Brent Kelly auf der Tribüne und brachte mit Curtis Murphy und Charlie Cook seine zwei ausländischen Verteidiger. Dies zahlte sich aus; Langnau gestand den Bernern in der Offensive nur wenig Möglichkeiten zu. Am Ende nützte aber auch diese Massnahme nichts.

So euphorisch die SCL Tigers ihre erste Playoff-Teilnahme zelebrierten, so rasch endete das Abenteuer für die Emmentaler. Der Titelhalter aus Bern erwies sich schlicht als zu stark für die Langnauer, die in dieser Serie nicht mehr das nötige Niveau erreichten, um den Favoriten und Erzrivalen ernsthaft zu fordern. Selbst eine höchst durchschnittliche Leistung wie im letzten Spiel reichte dem SCB letztlich zum Sieg und dem Durchmarsch in der Serie.

SCL Tigers - Bern 2:3 (1:1, 1:0, 0:1, 0:1) n.V.
Stand: 0:4
Ilfis. - 6550 Zuschauer (ausverkauft). - SR Küng/Mandioni, Kehrli/Kohler.
Tore: 6. (5:00) Rüthemann 0:1. 13. Pelletier (Lukas Haas) 1:1. 38. Lukas Haas (Claudio Moggi, Schilt) 2:1. 47. (46:00) Déruns (Kwiatkowski, Dubé) 2:2. 66. Martin Plüss (Goren) 2:3.
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen SCL Tigers, 9mal 2 Minuten gegen Bern.
PostFinance-Topskorer: Iggulden; Dubé.
SCL Tigers: Benjamin Conz; Cook, Curtis Murphy; Reber, Simon Lüthi; Schilt, Lardi; Iggulden, Camenzind, Claudio Moggi; Lukas Haas, Pelletier, Simon Moser; Daniel Steiner, Genazzi, Tobias Bucher; Sandro Moggi, Adrian Gerber, Kim Lindemann; Christian Moser, Schild.
Bern: Bührer; Jobin, Kwiatkowski; Beat Gerber, Philippe Furrer; Krueger, Hänni; Stettler; Goren, Dubé; Déruns; Vermin, Martin Plüss, Rüthemann; Pascal Berger, Gardner, Gamache; Neuenschwander, Froidevaux, Reichert; Scherwey.
Bemerkungen: SCL Tigers ohne Gustafsson (verletzt), Brooks, Kelly, Aurelio Lemm, Helfenstein und Stefan Flückiger (alle überzählig); Bern ohne Roche, Vigier, McLean (alle verletzt), Dominic Meier und Roland Gerber (beide überzählig).

Drei Matchpucks für die Kloten Flyers

Den Kloten Flyers fehlt noch ein Sieg zum Einzug in die Halbfinals. Der Zweite der Qualifikation gewinnt Spiel 4 gegen die ZSC Lions im Hallenstadion 2:1 und führt in der Serie 3:1.
Die Flyers führten zu Beginn des Schlussdrittels innerhalb von 225 Sekunden durch Marko Luomala in Überzahl sowie Simon Bodenmann, der an der blauen Linie der unaufmerksamen ZSC-Defensive entwischte und kaltblütig abschloss, die Wende herbei. Sie waren ab dem Mitteldrittel auch dank zahlreichen Überzahlspielen die dominierende Mannschaft. Die Zürcher Unterländer spielten ihre läuferische Überlegenheit in den Schlüsselszenen auch wirkungsvoll aus.

Die ersten beiden Drittel waren entgegengesetzt verlaufen. Während zunächst die ZSC Lions auf Grund von mehreren Überzahlspielen dominierten (14:8 Schüsse), taten dies im Mitteldrittel die Kloten Flyers zu (16:6 für die Flyers). Einziger Torschütze blieb jedoch auch nach zwei Dritteln Thibaut Monnet, der die Lions in der 4. Minute in Überzahl in Führung gebrachte hatte. Für Monnet war es im vierten Spiel der laufenden Playoffs bereits der fünfte Treffer. Dass die Lions die Mini-Führung in die letzte Drittelspause retten konnten, lag indes vorab am tadellosen Lions-Keeper Lukas Flüeler, der in den ersten 40 Minuten 24 Schüsse pariert hatte.

ZSC Lions - Kloten Flyers 1:2 (1:0, 0:0, 0:2)
Serie: 1:3
Hallenstadion. - 10 700 Zuschauer (ausverkauft/Saisonrekord). - SR Eichmann/Rochette, Dumoulin/Zosso.
Tore: 4. Monnet (Pittis/Ausschluss von Gunten) 1:0. 41. (40:25) Luomala (Santala/Ausschluss Pittis) 1:1. 44. Bodenmann (Jacquemet) 1:2.
Strafen: je 9mal 2 Minuten.
PostFinance-Topskorer: Pittis; Santala.
ZSC Lions: Flüeler; Seger, Daniel Schnyder; Cory Murphy, Pascal Müller; Westcott, Geering; Bastl, Pittis, Monnet; Krutow, Ziegler, Nolan; Ambühl, Adrian Wichser, Bühler; Ryser, Schäppi, Ulmann.
Kloten Flyers: Rüeger; DuPont, Blum; Du Bois, Winkler; Mettler, von Gunten; Bieber, Santala, Luomala; Sidler; Mark Bell, Liniger, Bodenmann; Kellenberger, Romano Lemm, Jacquemet; Samuel Keller, Samuel Walser, Sebastian Sutter.
Bemerkungen: ZSC Lions ohns Patrik Bärtschi, Paterlini, Stoffel (alle verletzt), Schommer (krank) sowie Sulander, Down und Schelling (alle überzählig), Kloten ohne Stancescu, Hollenstein, Steiner, Jenni, Hamr (alle verletzt) sowie Rintanen (überzählig). - 46. Pfostenschuss Mark Bell. - ZSC Lions ab 59:30 ohne Torhüter.

Fribourg - Davos: Frühes Saisonende in Fribourg

So früh wie nie mehr seit 2004 (0:4-Niederlage in den Viertelfinals gegen Lugano) endete die Saison in Fribourg. Der HC Davos zog mit dem 7:2-Auswärtssieg in Freiburg als erstes Team in die Halbfinals ein.

Gottéron fand auch im vierten Spiel kein Rezept gegen den imponierend starken HC Davos. Die Bündner gingen schon nach acht Minuten durch Petr Taticek in Führung und gaben den Vorsprung nicht mehr aus der Hand. Fribourg kam durch Robin Leblanc (1:2) und Benny Plüss (2:3) zweimal bis auf ein Tor heran, vermochte die Spannung aber jeweils nicht lange hochzuhalten. Lee Jinman, der wie beim letzten Titelgewinn vor zwei Jahren von Sierre zu Davos gestossen war, gelangen zwei wichtige Tore für Davos (2:0 und 5:2). Am Ende erzielten die Davoser wie bereits am Donnerstag auch auswärts sieben Tore.

Dass die Davoser Ausländer gleich fünf der sieben Mouchen erzielten (Jinman 2, Taticek, Bednar 2), dürften die Freiburger Fans als Hohn erachten. Dass Fribourg-Gottéron seine Saison völlig verkorkste, stand in engem Zusammenhang mit den ausländischen Akteuren. Gut lief es Fribourg nur am Anfang. Noch nach zwei Monaten, Anfang November, belegten die Freiburger in der Tabelle Platz 4. Dann verabschiedeten sich aber Pavel Rosa nach Finnland und Simon Gamache zum SC Bern. Den verbliebenen Kanadiern klebte das Pech an den Kufen: Mark Mowers und Serge Aubin beendeten die Saison auf der Verletztenliste; Verteidiger Shawn Heins schlug sich seit Oktober mit Knieproblemen herum. Und der eingebürgerte Goalie Cristobal Huet erwies sich nicht als starker Rückhalt, wie es sich Gottéron erhofft hatte. So drehte sich die Negativspirale weiter und weiter; auch der Trainerwechsel von Serge Pelletier zu Assistent René Matte änderte daran nichts.

Gottéron bleibt bloss die Hoffnung auf eine bessere nächste Saison. Gesucht werden dringendst ein fähiger Trainer und ein fähiger Sportchef. Dass Slawa Bykow an seine einstige Wirkungsstätte zurückkehrt, daran glauben nur die grössten Optimisten. Immerhin kehren Pavel Rosa und Simon Gamache, die Helden von Anfang Saison, als grosse Hoffnungsträger zurück - und voraussichtlich nicht nur für ein paar wenige Spiele.

Fribourg - Davos 2:7 (1:2, 1:2, 0:3)
Stand: 0:4
FKB-Arena. - 6900 Zuschauer (ausverkauft). - SR Massy/Stricker, Bürgi/Marti.
Tore: 8. Taticek (Grossmann, Bednar) 0:1. 16. (15:47) Jinman (Back, Taticek/Ausschlüsse Marc Abplanalp; Grossmann) 0:2. 17. (16:30) Leblanc (Ngoy, Sprunger/Ausschluss Grossmann) 1:2. 25. Guggisberg (Reto von Arx, Sejna/Ausschluss Botter) 1:3. 30. Benny Plüss (Heins) 2:3. 32. Bednar (Sejna, Reto von Arx/Ausschluss Lauper) 2:4. 42. Jinman 2:5. 57. Rizzi (Ausschluss Grossmann!) 2:6 (ins leere Tor). 59. Bednar (Guggisberg) 2:7.
Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Fribourg, 9mal 2 Minuten gegen Davos.
PostFinance-Topskorer: Sprunger; Bednar.
Fribourg: Huet; Heins, Collenberg; Ngoy, Birbaum; Löffel, Marc Abplanalp; Rytz; Sim, Aubin, Knöpfli; Melin, Jeannin, Benny Plüss; Sprunger, Bykow, Lauper; Lüssy, Botter, Hasani; Leblanc.
Davos: Genoni; Stoop, Forster; Tim Ramholt, Grossmann; Jan von Arx, Back; Untersander; Bürgler, Reto von Arx, Sejna; Guggisberg, Taticek, Bednar; Jinman, Rizzi, Dino Wieser; Sciaroni, Steinmann, Joggi; Marc Wieser.
Bemerkungen: Fribourg ohne Mowers, Davos ohne Sykora, Tallarini und Marha (alle verletzt). - Timeout Fribourg (16.).

Servette gleicht Serie gegen Zug aus

Genf-Servette schafft in einer intensiven, aber nicht hochklassigen Partie den Ausgleich gegen Zug. Eric Walsky erzielte in der 77. Minute den goldenen Treffer zum 3:2 für die Gastgeber.

Walsky verdiente sich für den Siegtreffer stilistische Höchstnoten, sein Gegenspieler, Andy Wozniewski sah aber im Duell gegen seinen amerikanischen Landsmann uralt aus. Beide Teams hätten schon vorher in der Verlängerung den "sudden death" placieren können, der Genfer Flurin Randegger und die Zuger Rafael Diaz und Damien Brunner liessen aber einigermassen gute Chancen ungenutzt.

Der Sieg war nicht unverdient, Genf hatte insgesamt ein leichtes Plus. Nachdem Glen Metropolit den EVZ am Ende einer sehenswerten Powerplay-Kombination über Damien Brunner und Rafael Diaz mit dem 2:2 zurück ins Spiel gebracht hatte, bot sich den Genfern kurz vor Schluss der regulären Spielzeit eine goldene Chance zum vorzeitigen Ausgleich in der Serie. Fischer und Metropolit wurden auf die Strafbank geschickt, die Zuger überstanden aber die heikle Phase in doppelter Unterzahl mit etwas Glück. Walsky traf bei der besten Genfer Chance nur den Pfosten.

Bei den Gastgebern wurde Goran Bezina seiner Leaderrolle erneut gerecht. So wars kaum verwunderlich, dass die Nummer 57 nach nur 26 Sekunden den Gastgeber mit einem Distanzschuss in Führung brachte, allerdings unter gütiger Mithilfe von Jussi Markkanen, der den nicht extrem scharf geschossenen Puck zwischen den Beinen passieren liess. Kurz nach dem Ausgleich durch Andy Wozniewski (32.) standen erneut die selben Protagonisten im Blickpunkt, mit der gleichen Rollenverteilung. Bezina drückte von der blauen Linie ab, Markkanen liess sich erneut zwischen den "Hosenträgern" erwischen.

Genf-Servette - Zug 3:2 (0:0, 2:1, 0:1, 1:0) n.V.
Les Vernets. - 7382 Zuschauer (ausverkauft). - SR Reiber/Peer, Abegglen/Kaderli.
Tore: 21. (20:26) Bezina 1:0. 32. (31:36) Wozniewski (Fischer, Metropolit) 1:1. 33. (32:33) Bezina (Toms) 2:1. 52. Metropolit (Brunner, Diaz/Ausschluss Simek) 2:2. 77. (76:56) Walsky (Trachsler) 3:2.
Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Genf-Servette, 6mal 2 Minuten gegen Zug.
PostFinance-Topskorer: Toms; Metropolit.
Genf-Servette: Stephan; Vukovic, Bezina; Pothier, Mercier; Gobbi, Höhener; Toms, Berthon, Salmelainen; Walsky, Paul Savary, Jean Savary; Pivron, Trachsler, Randegger; Simek, Cadieux, Nicolet.
Zug: Markkanen; Diaz, Oppliger; Wozniewski, Fischer; Chiesa, Blaser; Erni, Snell; Brunner, Sutter, Schnyder; Christen, Metropolit, Casutt; Duri Camichel, Rüfenacht. Lindemann; Di Pietro, Lüthi, Rossi.
Bemerkungen: Genf ohne Rubin (krank), Rivera, Park, Fritsche und Breitbach (alle verletzt), Zug ohne Corsin Camichel (krank) und Holden (verletzt). 29. Pfostenschuss Gobbi. 59. Pfostenschuss Walsky. 58. Timeout Genf-Servette.

Lugano darf in die Ferien

Für Lugano hat eine katastrophale Saison versöhnlich geendet. Die Südtessiner gewannen mit 3:2 nach Verlängerung auch das vierte Spiel der Playout-Serie gegen Rapperswil-Jona. Biel glich durch das 4:0 in Ambri auf 2:2 aus.

Julien Vauclair jubelte nach dem Siegestreffer in der zehnten Minute der Overtime so, als ob er mit den «bianconeri» gerade den Meistertitel gewonnen hätte. Für den vorzeitigen Ferienbeginn konnten sich die Gäste aber bei Niklas Nordgren bedanken: Der Finne wanderte beim Stande von 2:1 dumm wegen einem unerlaubten Körperangriff auf die Strafbank, was Oliver Kamber zum Ausgleich nutzte (54.). Und in der Verlängerung, als die St. Galler drei Strafen nicht hatten nutzen können, half erneut der undisziplinierte Nordgren den Gästen, als er sich einen Ellbogencheck leistete.

Rapperswil-Jona - Lugano 2:3 (0:0, 2:1, 0:1, 0:1) n.V.
Diners Club Arena. - 3714 Zuschauer. - SR Popovic, Arm/Küng.
Tore: 32. Tristan Vauclair (Popovic, Julien Vauclair) 0:1. 36. (35:45) Riesen (Geyer, Reid/Ausschluss Conne) 1:1. 37. (36:03) Burkhalter 2:1. 54. Kamber (Popovic, Genoway)/Ausschluss Nordgren) 2:2. 70. (69:25) Julien Vauclair (Hirschi, Reuille/Ausschluss Nordgren) 2:3.
Strafen: 8mal 2 Minuten gegen Rapperswil, 10mal 2 plus 10 Minuten (Sannitz) gegen Lugano.
PostFinance-Topskorer: Roest, Domenichelli.
Rapperswil-Jona: Manzato; Maurer, Pöck; Geyer, Gmür; Blatter, Sven Berger; Keller, Furrer; Nordgren, Roest, Suri; Riesen, Burkhalter, Friedli; Reid, Siren, Neff; Nils Berger, Grauwiler, Rizzello.
Lugano: Caron; Nummelin, Popovic; Kienzle, Julien Vauclair; Nodari, Hirschi; Kamber, Genoway, Domenichelli; Profico, Sannitz, Reuille; Jörg, Conne, Murray; Kostovic, Grassi, Tristan Vauclair; Bertaggia.
Bemerkungen: Rapperswil ohne Bucher, Gailland, Truttmann (alle verletzt) und Ratchuk (überzählig), Lugano ohne Bourque, Hennessy und Ulmer (alle verletzt), Romy (gesperrt). 41. Pfostenschuss Genoway.

Biel gleicht Serie aus

Biel dominierte in der Valascia unerwartet klar. Alain Miéville sorgte schon nach 112 Sekunden dafür, dass die Ambri-Fans in der Valascia noch etwas mehr froren und im Mitteldrittel sorgten Stefan Tschannen und Clarence Kparghai für klare Verhältnisse (31./37.). Erstmals in dieser Serie erzielte ein Team drei oder mehr Tore.

Der Bieler «Hockey-Gott» Kevin Schläpfer musste in seiner zweiten Partie seit der Rückkehr nach einer Lungenentzündung nicht zittern, Marco Streit verdiente sich den Shutout gegen insgesamt allerdings harmlose Gastgeber mit ein paar geglückten Interventionen. Beim Team von Kevin Constantine ist die Offensive derzeit das grosse Problem; in den letzten acht Partien trafen die «Biancoblu» nur fünfmal.

Ambri-Piotta - Biel 0:4 (0:1, 0:2, 0:1)
Valascia. - 3948 Zuschauer. - SR Koch/Kurmann, Fluri/Müller.
Tore: 2. Miéville (Beaudoin) 0:1. 31. Tschannen (Wetzel, Trunz) 0:2. 37. Kparghai (Fata) 0:3. 47. Fata (Beaudoin, Spylo) 0:4.
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 3mal 2 Minuten gegen Biel.
PostFinance-Topskorer: Pestoni; Spylo.
Ambri-Piotta: Bäumle; Bundi, Denissow; Gautschi, Uinter Guerra; Stirnimann, Schulthess; Marghitoa; Veilleux, Walker, Hofmann; Raffainer, Bianchi, Isabella; Duca, Martin Kariya, Pestoni; Botta, Adrian Brunner, Murovic; Trevor Meier.
Biel: Marco Streit; Trunz, Kparghai; Steinegger, Schneeberger; Brendan Bell, Wellinger; Seydoux, Zigerli; Lötscher, Gloor, Fata; Ehrensperger, Peter, Tschantré; Beaudoin, Miéville, Spylo; Tschannen, Wetzel, Schlagenhauf.
Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Westrum, Landry, Kobach, Demuth, Kutlak, Incir (alle verletzt) und Casserini (krank), Biel ohne Deny Bärtschi, Fröhlicher, Nüssli (alle verletzt) und Bordeleau (überzähliger Ausländer). - Pfostenschuss Ehrensperger (38.).

(sda)