Playoff-Premiere in Langnau

01. März 2011 07:23; Akt: 01.03.2011 07:23 Print

Der Rummel soll die Tigers nicht ablenken

von Peter Berger - Premiere in der Ilfishalle: Die SCL Tigers bestreiten am Dienstag das erste Playoff-Heimspiel ihrer Vereinsgeschichte und versprechen eine Show.

storybild

Simon Moser am Samstag in Bern – in Langnau fordern die Fans heute von der Mannschaft «Leidenschaft und Herz». (Foto: Keystone/P. Codes)

Zum Thema
Fehler gesehen?

Die 1:3-Niederlage am Samstag in Bern bei der Playoff-Feuertaufe haben die Langnauer verdaut, jetzt steht die Heim-Premiere an. Die Vorfreude im gelb-rot geschmückten Emmental ist riesig. «Das wird etwas Einmaliges», fiebert Simon Moser der Partie entgegen. Der Stürmer verspricht: «Wir werden nicht passiv auftreten, sondern versuchen, Bern unser Spiel aufzuzwingen. Wir wollen Chancen kreieren und diese auch verwerten.»

Auch Teamkollege Daniel Steiner hofft «auf ein Superspiel» und will im Gegensatz zum Samstag noch «ein Brikett nachlegen». Für Trainer John Fust ist klar: «Die Fans haben
13 Jahre auf die Playoff-Teilnahme gewartet, da haben sie eine gute Show von uns verdient.» Der Coach will im Gegensatz zur 1:3-Startniederlage Änderungen vornehmen. Verraten will er diese nicht, sondern sagt bloss: «Wir werden zuhause stärker sein.» Aber auch Fust weiss: «Wir brauchen den Führungstreffer, damit wir mehr Selbstvertrauen bekommen.»

«Von der Aussenwelt abschotten»

Die Tigers nehmen die Euphorie im Emmental natürlich wahr. «Die Affiche ist sehr speziell. Aber der ganze Rummel darf uns nicht ablenken», betont Daniel Steiner. Im siebten Anlauf hat die Identifikationsfigur mit dem SCL die erstmalige Teilnahme geschafft. «Jetzt gilt es, Playoffs zu atmen, zu essen und zu trinken. Wir müssen uns von der Aussenwelt etwas abschotten.»

Denn die Tigers möchten die Überraschung gegen den Titelverteidiger schaffen. Fust: «Wir wollen nicht zufrieden sein mit guten Spielen und einer guten Serie, wir wollen diese gewinnen.» Und Stürmer Moser weiss auch, wie: «Zuhause eine Macht sein und in Bern einmal einen Sieg stehlen.»