Hammertransfer

03. Dezember 2018 16:19; Akt: 03.12.2018 19:24 Print

EV Zug holt auch Hofmann

Luganos Topskorer Gregory Hofmann (26) wechselt auf die kommende Saison mit einem Vierjahresvertrag zum EV Zug.

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Wechselt von Lugano nach Zug: Gregory Hofmann. (Bild: Keystone)

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Gregory Hofmann zählte in der der National League zu den aktuell begehrtesten Feldspielern mit auslaufendem Vertrag auf dem Transfermarkt. Seit 2015 stürmt der 182 cm grosse und 90 kg schwere Flügel für Lugano, bei dem er sich zum treffsichersten Schweizer Stürmer entwickelte. In Zug erhielt der 48-fache Internationale einen Vertrag bis 2023. Der Kontrakt enthält keine NHL-Ausstiegsklausel.

Der bei Ambri-Piotta in die höchste Spielklasse gekommene Hofmann hält nach 22 Meisterschaftsspielen bei zwölf Toren und insgesamt 22 Skorerpunkten. In der letzten Saison war er mit 60 Punkten aus 63 Spielen der punktbeste Schweizer in der höchsten Spielklasse. «Hofmann hat Speed und Wucht. Er spielt seit langem auf einem hohen Niveau und schiesst regelmässig viele Tore», betont EVZ-Sportchef Reto Kläy.

Zug bastelt an Meisterteam

Zug, im Vorjahr Qualifikations-Zweiter und ein Jahr davor Playoff-Finalist, bastelt mit dem Zuzug von Hofmann weiter an einem Meisterteam. Unlängst hatte der EVZ mit Jérôme Bachofner von Meister ZSC Lions bereits einen anderen hochkarätigen Punktesammler verpflichtet. Schon vor Saisonbeginn stand zudem der Transfer von Leonardo Genoni fest. Den besten Schweizer Goalie spannte man mit einem bis 2024 gültigen Fünfjahresvertrag dem SC Bern aus.

Auch wenn der EV Zug die Abgänge von Reto Suri und Dominic Lammer (beide zu Lugano) verschmerzen muss, kann er schon einmal als Transfersieger bezeichnet werden.

Eishockey

(sda)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • ZSC4ever am 03.12.2018 20:42 Report Diesen Beitrag melden

    Ist doch voll okay vom EVZ

    Jetzt hat sich der Ausdruck Millionaros von Zürich und Lugano nach Zug ausgedehnt. Na und gönnen wir doch den Zuger das Glück, dass ihr grösster Fan aus Muri seine vielen Medi Millionen in den Sport investiert. Ich habe grosse Achtung und Respekt von den Reichen, die mit Ihrem Geld grosszügig die Vereine unterstützen. Ohne solche "Verrückten" könntdn wir alle keinen so geilen Hkckey Sport geniessen. Und die Romantiker die denken, dass irgendein Sportverein ohne Geldgeber überleben kann, träumt weiter.

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  • Ronny Getzmann am 03.12.2018 17:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Hoffmann Transfer

    Bei rund 800'000 Jahresgehalt würde ich auch nach Zug wechseln!!

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  • Dr. Fakt am 03.12.2018 18:16 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Zusammenfassend

    Alt: Suri, Stephan & Lammer. Neu: Hofmann, Genoni, Bachofner. Gehaltmässig werden die Zuger bei Hofmann und Genoni etwas drauf zahlen aber Suri und Stephan haben auch ihren Preis. Lammer im besten Hockeyalter und Bachofner werden etwa den gleichen Gehalt gefordert haben. -> Gehalt steigt 200'000-300'00 an. Suri hätte man gerne behalten -> wurde von Lugano überboten. Die Zuger haben dank 3 Abgängen & 3 Zuzügen immer noch gleich viel Platz für Jun. Ich denke Zug kann die mit ihrer neuen Trainingsstätte OYM Topspieler nach Zug holen. Wird beste Trainingsanlage ausserhalb der NHL! Gut für CH Hky

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Jorma Peltonen am 06.12.2018 03:16 Report Diesen Beitrag melden

    unnötiges Gehetze

    Was lassen denn die Bieler, Davoser, Luganesi und Berner für ein Geheul vom Stapel? Fakt ist: Zug wechselt 3 ehemalige Zürcher Spieler (Stephan, Suri, Lammer) mit den etwas jüngeren 2 Zürcher und 1 Neuenburger Spieler (Genoni, Bachofner und Hofmann) aus. Geht die ganze Meute gar nichts an. Nicht mal die Zürcher laufen hier Amok. In weiser Voraussicht, dass nicht jedes junge Talent im Stammverein verbleiben kann, nimmt man dies eben so hin. Im übrigen läuft aktuell der EVZ auch Gefahr, dass mit Zehnder gleichwohl ein Eigengewächs den Klub wechseln könne.

  • neutral am 05.12.2018 12:25 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    geld

    Wie Kessler bereits gesagt hat Hofmann ist kein Meistermacher. Toptransfer keine frage aber um Meister zu werden braucht man Playoffspieler und die sehe ich in Zug nachwievor nicht. Die letzten Jahre stets am jammern und nun Lese ich auf einmal was für toparbeit man über Jahre geleistet hat nur weil man mal 2 Spieler für richtig viel Geld holen konnte.

  • Ronnie R am 05.12.2018 11:38 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    oh mein Gott

    panisch vetsucht der ev Betrug sich den Titel zu kaufen.

    • socom am 05.12.2018 12:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Ronnie R

      wiso betrug? können sie diese aussage belegen?

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  • Lugano am 05.12.2018 10:24 Report Diesen Beitrag melden

    Ciao Greg

    Natürlich ist der Abgang von Gregory bitter aber durch Suri wurde er sicher gut kompensiert, für mich ein richtiger Mentalitätsspieler. Neben den schwerarbeiter Jani und Maxim sieht ziemlich jeder Spieler gut aus (siehe Fazzini vor 2 Jahren). falls Lugano jetzt noch ein Wieser oder Praplan holen kann hat sich der Abgang von Hofmann mehr als gelohnt. Zug ist für mich weiterhin kein Favorit auf den Titel. Genoni hat schon die letzten 2 Jahre nachgelassen und hat in Zukunft nicht mehr die beste Abwehr der Liga vor sich. und Bachofner naja hatte ein guter Monat und wurde für viel Geld geholt.

    • sandro am 10.12.2018 11:43 Report Diesen Beitrag melden

      Hofmann vs. Merzlikins

      Da hast du schon recht, Hofmanns Abgang schmerzt, kann aber kompensiert werden. Was mich viel mehr beunruhigt ist der Abgang von Merzlikins. Starke Goalis sind Mangelware!

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  • Diana HockeyFan am 05.12.2018 01:20 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    money money money

    Wenn der EVZ glaubt mit dem Kauf allerbester Spieler auch gleichzeitig den Meistertitel für sich an Land gezogen zu haben ist er im Irrtum. Wenn verschiedene Charaktere und Diva's aufeinander treffen ist Zoff vorprogrammiert. Eine Mannschaft kann nur bestehen wenn Harmonie in Ihren Reihen besteht. Und das geht nicht von Heute auf Morgen. Ob die Spieler ihr Geld wert sind wird sich zeigen. Also immer schön auf dem Boden bleiben.