Denis Malgin

11. Oktober 2018 08:23; Akt: 11.10.2018 08:23 Print

In Flipflops zum etablierten NHL-Spieler

von Fabian Sanginés, Fort Lauderdale - Sommer, Sonne, Eishockey: NHL-Profi Denis Malgin würde gerne noch viele Jahre in Florida bleiben.

Denis Malgin über Jaromir Jagr, Versuchungen – und wie er ein Einzelzimmer bekommt. Video: Fabian Sanginés und David Schöpf.
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Die Szenerie wirkt fast schizophren. Strahlender Sonnenschein, 33 Grad im Schatten, 85 Prozent Luftfeuchtigkeit: definitiv kein Wintersportklima. Und doch passt der Schweizer Eishockey-Profi Denis Malgin perfekt in diese Umgebung. Seit zwei Jahren stürmt der Center für die Florida Panthers. «Ich laufe täglich in kurzen Hosen und Flipflops herum. Es gefällt mir, ich hätte nichts dagegen, noch viele Jahre hier zu bleiben», schwärmt der 21-Jährige.

Malgin steht vor einer wegweisenden Saison. Im nächsten Sommer läuft sein Entry-Level-Vertrag aus. Ein neues Arbeitspapier würde sein maximales Jahressalär von aktuell 690’000 US-Dollar deutlich nach oben korrigieren. Es wäre ein wichtiger Schritt zum etablierten NHL-Spieler.

Es bleibt keine Zeit

Dafür muss er weiterhin den Versuchungen widerstehen, die ihm das Leben in Fort Lauderdale – 45 Autominuten von Miami Beach entfernt – bietet. «Am Anfang war es schwierig, sich auf ein Spiel einzustellen. Man muss damit klarkommen, dass man nicht als Tourist hier ist», sagt Malgin. Es sei ein Leichtes, dabei den Kopf zu verlieren. Zum Glück bleibt ihm dazu kaum Zeit. «Frühstück, Training, Mittagessen, Training, Erholung», beschreibt er seinen Tagesablauf.

Den Durchbruch in Nordamerika hatten ihm nur wenige zugetraut, als er 2015 an 102. Stelle gedraftet worden ist. Zu klein sei der Edeltechniker mit seinen 1,75 m. Nun lebt er seinen Traum. Andere gehen entweder in Winterschuhen ins Eishockey-Training oder dann in Flipflops an den Strand. Malgin geht in Flipflops ins Training und ist dabei quasi am Strand.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Miro am 11.10.2018 09:02 Report Diesen Beitrag melden

    Relativ sicher

    Ich bin mir relativ sicher, er ist in Schlittschuhen zum etablierten NHL Spieler geworden und nicht wegen Flipflops.

  • Dan am 11.10.2018 13:12 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Hätt ich mir gerne angehört

    Schade, dass man das Video anhält, sobald Denis an Samuelsson antwortet.

  • Swahili am 16.10.2018 13:15 Report Diesen Beitrag melden

    Schlecht

    Ich hätte gerne gehört wie es weitergeht als Morgan angefangen hat zu sprechen... Wieso ist das nicht dabei?

Die neusten Leser-Kommentare

  • Swahili am 16.10.2018 13:15 Report Diesen Beitrag melden

    Schlecht

    Ich hätte gerne gehört wie es weitergeht als Morgan angefangen hat zu sprechen... Wieso ist das nicht dabei?

  • Herbert am 11.10.2018 15:32 Report Diesen Beitrag melden

    Geht...

    ..es hier ums Thema Islamisierung wenn ich fragen darf? Russen in der Schweiz ist ein heikles Thema, weg damit!!

    • Peter Schweizer am 12.10.2018 10:28 Report Diesen Beitrag melden

      @Herbert

      Leute wie Sie haben als Bürger von "Hinter dem Mond" gar kein Mitbestimmungsrecht in der Schweiz.. Nebenbei ist er in Olten geboren.

    • Dan am 12.10.2018 15:32 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Herbert

      Wenn ich mal fragen darf. Wie wärs mit weg mit Dir, Hebeli?

    einklappen einklappen
  • Büezer am 11.10.2018 13:42 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Frechheit

    Mit Flipflops verdient diese Nullnummer 690000 Dollar im Jahr? Einfach eine Frechheit gegenüber jedem Bauarbeiter, Bäcker, Schreiner, Gärtner, Mechaniker, Sanitär, Maurer usw. Die leisten alle viel viel mehr pro Jahr als dieser Flipflopträger!

  • Dan am 11.10.2018 13:12 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Hätt ich mir gerne angehört

    Schade, dass man das Video anhält, sobald Denis an Samuelsson antwortet.

  • Fred Murmelstein am 11.10.2018 12:00 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    öhm

    Der Interviewer im weissen Shirt finde ich komisch. Irgendwie murmelt der so komisch, dass ich ihn nicht verstehe. Vielleicht liegts auch am Dialekt oder dem Intelekt