Playoff-Viertelfinals

08. März 2011 15:40; Akt: 08.03.2011 23:37 Print

Kloten in den Halbfinals - Zug führt 3:2

Die Kloten Flyers machen im fünften Spiel den Sack zu und schicken die ZSC Lions in der Verlängerung in die Ferien. Der EV Zug erspielt sich im Penaltyschiessen einen Matchpuck.

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Kloten erreicht zum dritten Mal in Serie die Playoff-Halbfinals. Die Flyers setzen sich zu Hause gegen die ZSC Lions 3:2 nach Verlängerung durch und entscheiden die Best-of-7-Serie 4:1 für sich. Den entscheidenden Treffer vor 7624 Zuschauern in der ausverkauften Kolping-Arena erzielte nach 4:26 Minuten der Overtime der zweifache Torschütze Victor Stancescu. Damit gewannen die Flyers zum vierten Mal in dieser Serie mit einem Tor Unterschied, zum zweiten Mal in der Verlängerung.

In der regulären Spielzeit hatten die Klotener eine 2:0-Führung verspielt. Tommi Santala (17.) und Captain Stancescu (19.) brachten die Gastgeber innerhalb von 117 Sekunden scheinbar vorentscheidend in Front. Santala lenkte im dritten Powerplay der Zürcher Unterländer einen Schuss von Félicien Du Bois unhaltbar ab. Zuvor hatten die Flyers in Überzahl nahezu nichts zu Stande gebracht. Stancescu, der im dritten Viertelfinal-Duell verletzungshalber gefehlt hatte, schloss einen Konter nach einem Bully in der eigenen Zone mit dem zweiten Versuch ab; zunächst war er an ZSC-Goalie Ari Sulander gescheitert.

Doch der ZSC kämpfte sich zurück. In der 39. Minute gelang Domenico Pittis der verdiente Anschlusstreffer. In der 44. Minute erzielte Andres Ambühl im ersten Powerplay der Lions das 2:2.

Für den ZSC bedeuteten zum dritten Mal hintereinander die Viertelfinals Endstation, nachdem er 2009 gegen Fribourg (0:4) und 2010 gegen den EV Zug (3:4) ausgeschieden war.

Zug gewinnt im Penaltyschiessen

Der EV Zug steht vor der dritten Playoff-Halbfinal-Qualifikation in Folge. Der EV Zug gewann Spiel 5 der Viertelfinalserie gegen Genève-Servette mit 4:3 nach Penaltyschiessen.
Der EVZ kann damit am Donnerstag mit einem Sieg in Genf das Halbfinal-Ticket lösen.

Mit Corsin Casutt, Damien Brunner und Glen Metropolit waren drei der ersten vier Schützen von Zug im Penaltyschiessen erfolgreich, für Servette traf lediglich Topskorer Jeff Toms.

Beide Teams waren in der regulären Spielzeit für Phasen von zu starker Passivität vom Gegner jeweils bestraft worden. Zug verspielte eine 1:0- und 3:2-Führung, Servette gab einen 2:1-Vorsprung preis. Goran Bezina, der überragende Spieler dieser Viertelfinalserie, erzielte zwei Minuten vor Ende der regulären Spielzeit mit seinem bereits fünften Playoff-Tor das 3:3 für Servette und erzwang damit das Nachsitzen

Playoff-Viertelfinal, 5. Runde

Kloten Flyers - ZSC Lions 3:2 (2:0, 0:1, 0:1, 1:0) n.V.
Serie 4:1
Kolping. - 7624 Zuschauer (ausverkauft). - SR Kurmann/Massy, Arm/Küng.
Tore: 17. Santala (Du Bois, von Gunten/Ausschluss Nolan) 1:0. 19. Stancescu (Du Bois, Mark Bell) 2:0. 39. Pittis 2:1. 45. Ambühl (Nolan/Ausschluss Mark Bell) 2:2. f65. (64:26) Stancescu (Liniger) 3:2.
Strafen: 4mal 2 Minuten gegen die Kloten Flyers, 6mal 2 Minuten gegen die ZSC Lions.
PostFinance-Topskorer: Santala; Pittis.
Kloten Flyers: Rüeger; Du Bois, Blum; Sidler, Winkler; Mettler, von Gunten; Bieber, Santala, Luomala; Mark Bell, Liniger, Stancescu; Bodenmann, Romano Lemm, Rintanen; Jacquemet, Samuel Walser, Kellenberger.
ZSC Lions: Sulander; Seger, Daniel Schnyder; Cory Murphy, Pascal Müller; Westcott, Geering; Bastl, Pittis, Monnet; Krutow, Ziegler, Nolan; Ambühl, Adrian Wichser, Bühler; Ryser, Schäppi, Ulmann.
Bemerkungen: Kloten ohne DuPont, Hollenstein, Jenni und Hamr (alle verletzt). ZSC Lions ohns Patrik Bärtschi, Paterlini, Stoffel (alle verletzt), Schommer (krank), Down und Schelling (beide überzählig).

Zug - Genève-Servette 4:3 (1:1, 2:1, 1:2, 0:0) n.P.
Serie: 3:2
Bossard. - 6315 Zuschauer. - SR Reiber/Peer, Fluri/Müller.
Tore: 4. Duri Camichel (Fabian Lüthi, Di Pietro) 1:0. 19. Walsky (Paul Savary, Pothier) 1:1. 22. Rubin (Walsky, Bezina/Ausschlüsse Rossi, Damien Brunner) 1:2. 26. Holden (Sven Lindemann, Blaser) 2:2. 39. Fischer (Di Pietro/Ausschluss Walsky) 3:2. 58. Bezina (Pothier/Ausschluss Christen) 3:3. Penaltyschiessen: Christen -, Rubin; Casutt 1:0, Toms 1:1; Damien Brunner 2:1, Walsky -; Metropolit 3:1, Flurin Randegger -.
Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Zug, 7mal 2 Minuten gegen Genève-Servette.
PostFinance-Topskorer: Metropolit; Toms.
Zug: Markkanen; Wozniewski, Fischer; Snell, Diaz; Chiesa, Blaser; Christen, Metropolit, Casutt; Damien Brunner, Holden, Fabian Schnyder; Sven Lindemann, Fabian Sutter, Rüfenacht; Fabian Lüthi, Duri Camichel, Di Pietro; Rossi.
Genève-Servette: Stephan; Vukovic, Bezina; Pothier, Mercier; Gobbi, Höhener; Toms, Berthon, Rubin; Walsky, Paul Savary, Salmelainen; Pivron, Trachsler, Flurin Randegger; Simek, Cadieux, Nicolet.
Bemerkungen: Zug ohne Corsin Camichel (krank) und Oppliger (verletzt), Servette ohne Breitbach, Rivera, Fritsche und Park (alle verletzt). - Pfostenschuss Holden (40.). - Genève-Servette, Servette ohne 57:27 bis 57:47 ohne Torhüter. - Timeouts: 57:21 Servette, 59:43 Zug.

(sda)