Strichkampf

19. Februar 2019 18:14; Akt: 19.02.2019 23:29 Print

Lugano feiert Kantersieg, auch Ambri gewinnt

Im Kampf um die Playoff-Plätze spielen die Tessiner Clubs überzeugend. Der SC Bern gewinnt in Davos.

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Lugano (7:0 in Lausanne) und Ambri-Piotta (6:3 in Zug) machen in der National League wichtige Schritte in Richtung Playoffs. Lugano liegt erstmals seit November über dem Strich.

Das zuvor bedenklich auswärtsschwache Lugano wird plötzlich zu einer Macht in fremden Stadien. In Lausanne gewann der letztjährige Playoff-Finalist auswärts zum dritten Mal in den letzten vier Spielen und hievte sich damit erstmals seit fast drei Monaten wieder über den Strich.

Bereits nach 15 Minuten führten die Tessiner 3:0, das zuvor sechsmal in Folge siegreiche Lausanne wusste darauf keine Antwort. Die Waadtländer kassierten ihre höchste Heimniederlage in der obersten Spielklasse.

Frühe Vorentscheidung auch in Zug

Für das zweite Tessiner Team war es ebenfalls ein guter Abend. Auch Ambri-Piotta sorgte bereits in den ersten neun Minuten mit vier Toren zum 4:0 für eine Vorentscheidung. Diego Kostner und Dominik Kubalik trafen dabei zweimal während der gleichen Strafe in Unterzahl.

Ambri weist nun sechs Spiele vor Schluss fünf Punkte Vorsprung auf die ZSC Lions und Fribourg-Gottéron auf den Plätzen 8 und 9 auf. Lugano verbesserte sich einen Zähler vor den beiden in den 7. Rang. Der SC Bern profitierte mit einem 4:3-Sieg in Davos von der Niederlage Zugs und baute seine Führung an der Tabellenspitze auf fünf Punkte aus.

Resultate und Rangliste:

Resultate: Davos - Bern 3:4 (1:2, 1:2, 1:0). Zug - Ambri-Piotta 3:6 (1:4, 2:1, 0:1). Lausanne - Lugano 0:7 (0:3, 0:1, 0:3).

Rangliste: 1. Bern 44/95. 2. Zug 44/90. 3. Lausanne 45/74. 4. SCL Tigers 44/73. 5. Ambri-Piotta 44/70. 6. Biel 44/68. 7. Lugano 44/66. 8. ZSC Lions 44/65. 9. Fribourg-Gottéron 44/65. 10. Genève-Servette 45/63. 11. Davos 44/37. 12. Rapperswil-Jona Lakers 44/29.

Telegramme:

Lausanne - Lugano 0:7 (0:3, 0:1, 0:3)
6700 Zuschauer (ausverkauft). – SR Massy/Salonen, Gnemmi/Progin.
Tore: 2. Sannitz (Bürgler, Reuille) 0:1. 9. Fazzini (Romanenghi) 0:2. 16. Lapierre (Klasen, Lajunen) 0:3. 31. Hofmann (Bürgler) 0:4. 56. (55:25) Bertaggia (Morini, Hofmann) 0:5. 56. (55:59) Riva (Bertaggia) 0:6. 59. Lajunen (Klasen) 0:7.
Strafen: je 2mal 2 Minuten.
PostFinance-Topskorer: Jeffrey; Hofmann.
Lausanne: Boltshauser; Trutmann, Grossmann; Nodari, Frick; Schelling, Genazzi; Traber, Barbero; Bertschy, Jeffrey, Vermin; Kenins, Emmerton, Partanen; Moy, Froidevaux, Leone; Antonietti, In-Albon, Zangger.
Lugano: Merzlikins; Loeffel, Chorney; Wellinger, Vauclair; Chiesa, Riva; Vedova, Ulmer; Lapierre, Lajunen, Klasen; Bürgler, Sannitz, Hofmann; Bertaggia, Morini, Jörg; Fazzini, Romanenghi, Reuille.
Bemerkungen:Lausanne ohne Borlat, Junland, Mitchell (alle verletzt), Lindbohm und Herren (beide krank), Lugano ohne Cunti (verletzt) und Haapala (überzähliger Ausländer).

Zug - Ambri-Piotta 3:6 (1:4, 2:1, 0:1)
6895 Zuschauer. – SR Dipietro/Stricker, Castelli/Fuchs.
Tore: 1. (0:44) Rohrbach (Fischer, D'Agostini) 0:1. 5. (4:29) Kostner (Fora/Ausschluss Müller!) 0:2. 6. (5:28) Kubalik (Guerra/Ausschluss Müller!) 0:3. 9. D'Agostini (Plastino, Rohrbach/Ausschluss Senteler) 0:4. 11. Suri (Albrecht, Thiry) 1:4. 30. Bianchi (Tosques, Plastino/Ausschluss Senteler) 1:5. 33. Everberg (Roe, Diaz/Ausschlüsse Goi, Müller) 2:5. 35. Suri (Schlumpf/Ausschluss Diaz!) 3:5. 60. (59:48) Trisconi (Plastino) 3:6 (ins leere Tor).
Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Zug, 7mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta.
PostFinance-Topskorer: Martschini; Kubalik.
Zug:Stephan; Diaz, Morant; Schlumpf, Alatalo; Zgraggen, Stadler; Thiry; Klingberg, Roe, Everberg; Martschini, McIntyre, Simion; Leuenberger, Albrecht, Suri; Zehnder, Senteler, Schnyder.
Ambri-Piotta: Manzato; Plastino, Ngoy; Fischer, Guerra; Fora, Jelovac; Tosques; Trisconi, Kostner, Bianchi; Rohrbach, D'Agostini, Hofer; Zwerger, Müller, Kubalik; Incir, Goi, Lauper; Mazzolini.
Bemerkungen: Zug ohne Flynn (überzähliger Ausländer), Lammer und Zryd. Ambri ohne Kienzle, Dotti, Pinana, Lerg, Conz, Novotny (alle verletzt/angeschlagen). – Pfosten-/Lattenschüsse: 1. Fischer, 14. Roe. - 1. National-League-Spiel von Tosques. – Timeout Zug (5.). – Zug von 55:12 bis 57:13 und von 57:24 bis 59:48 ohne Goalie. - Suri verletzt ausgeschieden (vom Puck im Gesicht getroffen).

Davos - Bern 3:4 (1:2, 1:2, 1:0)
4283 Zuschauer. – SR Lemelin/Mollard, Kovacs/Obwegeser. Tore: 3. Sciaroni (Andersson, Beat Gerber) 0:1. 8. Rödin (Nygren, Lindgren/Ausschluss Kämpf) 1:1. 20. (19:07) Kamerzin (Scherwey, Haas) 1:2. 24. Frehner (Ausschluss Jung!) 2:2. 30. (29:53) Arcobello (Moser, Burren) 2:3. 31. (30:31) Haas (Blum, Scherwey/Ausschluss Du Bois) 2:4. 52. Hischier (Ausschluss Kämpf) 3:4.
Strafen: 8mal 2 plus 10 Minuten (Rödin) gegen Davos, 8mal 2 plus 10 Minuten (Ruefenacht) gegen Bern.
PostFinance-Topskorer: Lindgren; Arcobello.
Davos: Senn; Du Bois, Kundratek; Barandun, Nygren; Heldner, Jung; Payr; Rödin, Lindgren, Ambühl; Marc Wieser, Bader, Meyer; Hischier, Aeschlimann, Portmann; Frehner, Egli, Kessler; Baumgartner.
Bern: Genoni; Burren, Almquist; Kamerzin, Blum; Andersson, Beat Gerber; Colin Gerber; Ruefenacht, Arcobello, Moser; Mursak, Ebbett, Kämpf; Bieber, Haas, Scherwey; Sciaroni, Heim, Berger; Grassi.
Bemerkungen: Davos ohne Corvi, Paschoud, Stoop, Dino Wieser (alle verletzt), Pestoni (krank) und Lindbäck (überzähliger Ausländer), Bern ohne Jeremi Gerber, Krueger, Untersander (alle verletzt) und Boychuk (überzähliger Ausländer). – Du Bois verletzt ausgeschieden (31.). – Timeout Bern (59:41).

Eishockey

(sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • hockeynut am 20.02.2019 08:28 Report Diesen Beitrag melden

    Ambri OK!

    Klar, es gibt noch 6 Runden zu spielen, aber gemessen an dem was Ambri derzeit zeigt, sollten sie die Playoffs schaffen. Da wird gut und hart gearbeitet so sehen Leidenschaft und Wille aus. Die Form (4 Siege in den letzten 5 Spielen) stimmt, die Einstellung der Spieler passt und Cereda lässt nach wie vor frech aufspielen. Selbst wenn noch ein "Worst case scenario" eintreffen sollte und man die POs nicht schafft, wäre diese Saison für Ambri nach den vergangenen Jahren als Erfolg zu werten. Eine Playoffteilnahme ist dieses Jahr hochverdient. Weiter so...

  • Erika L am 20.02.2019 08:05 Report Diesen Beitrag melden

    Hopp Ambri

    Finde das wieder super für Ambri.So eine kleine Gemeinde und so einen Club.

  • Maun Oehn am 20.02.2019 04:32 Report Diesen Beitrag melden

    ZSC wäre selber schuld

    Bin jetzt gnadenlos für Lugano, Ambri und Fribourg... Dann wird es der Z nicht in die Playoffs schaffen... Aber da wären sie selbst schuld... Eine verunsicherte Manschaft noch mehr verunsichern durch einen Trainer der ein komplett anderes Spielsystem will und das nachdem sich der Z wieder gefangen hatte, war ja wirklich hoch Riskant... Da wurde auf gut Glück gemacht... Wenn sich das mal nicht rächt...

Die neusten Leser-Kommentare

  • C.Schriber am 20.02.2019 13:59 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Weiter so...

    Bravo Ambromein Liebligsclub

  • Dänu am 20.02.2019 10:25 Report Diesen Beitrag melden

    Langnull CHL

    Was hier niemand aber auch gar niemand diskutiert (da gestern spielfrei) ist Langnau. Ich als SCB Fan muss neidlos anerkennen, dass die einen super Job machen obwohl mir von den "kleinen" Teams Ambrì x mal lieber ist. Naja das Einzige Problem welches Langnau hat ist die Champions League..ein super Wettbewerb man sieht Top europäische Teams und kommt auch mal in andere Stadien. Aber wenn sogar Bern jedes Jahr minus macht, dann wird dieser Wettbewerb Langnau wohl oder übel mehr schaden als Gut tun. Daher bin ich dafür, dass in der Champions League Maximal 2-3 Teams Spielen. Meister, Cupsieger zB

    • hockeynut am 20.02.2019 10:46 Report Diesen Beitrag melden

      CHL ohne Tigers

      Keine Sorge, die Tigers werden auch nächste Saison nicht CHL spielen; nicht einmal dann wenn sie Meister werden sollten. In der CHL spielen nur diejenigen mit, die dort auch Geld rein investieren, also Clubs die das nötige Kleingeld haben wie ein SCB, ZSC, Zug oder Lugano.

    • hockeynut am 20.02.2019 11:38 Report Diesen Beitrag melden

      Ich korrigiere...

      Sorry Dänu: Da hab ich mich grad ziemlich vertan. Ab der Saison 2017/18 entfallen die festen Plätze für die Gründungsclubs. Die dann 24 Teilnehmer aus den Gründungsligen können sich nur sportlich qualifizieren. Die Anzahl der Clubs pro Liga wird nach einem Ligenranking vergeben. Dabei erhalten die beiden stärksten Ligen je 5 Startplätze, die nächsten beiden je 4 Plätze, die restlichen beiden 3 Plätze.

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  • hockeynut am 20.02.2019 08:28 Report Diesen Beitrag melden

    Ambri OK!

    Klar, es gibt noch 6 Runden zu spielen, aber gemessen an dem was Ambri derzeit zeigt, sollten sie die Playoffs schaffen. Da wird gut und hart gearbeitet so sehen Leidenschaft und Wille aus. Die Form (4 Siege in den letzten 5 Spielen) stimmt, die Einstellung der Spieler passt und Cereda lässt nach wie vor frech aufspielen. Selbst wenn noch ein "Worst case scenario" eintreffen sollte und man die POs nicht schafft, wäre diese Saison für Ambri nach den vergangenen Jahren als Erfolg zu werten. Eine Playoffteilnahme ist dieses Jahr hochverdient. Weiter so...

  • Erika L am 20.02.2019 08:05 Report Diesen Beitrag melden

    Hopp Ambri

    Finde das wieder super für Ambri.So eine kleine Gemeinde und so einen Club.

  • Perry am 20.02.2019 07:56 Report Diesen Beitrag melden

    Forza Lugano

    Bin seit meiner Kindheit Lugano Fan und würde es ihnen wirklich gönnen. Sie haben in den letzten Spielen wirklich bewiesen, dass sie es wollen.

    • Jerry am 20.02.2019 16:07 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Perry

      Nur mag Sie keiner, da können Sie machen was Sie wollen!!!

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