National League

08. Februar 2019 19:06; Akt: 08.02.2019 22:56 Print

Lugano nähert sich den Playoff-Rängen

Der HCL bleibt auf Tuchfühlung mit den Playoff-Rängen. Die Tessiner setzten sich gegen den Tabellenzweiten und Cupsieger Zug mit 3:0 durch.

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Luganos Goalie Elvis Merzlikins feierte mit 30 Paraden seinen vierten Shutout in der laufenden Meisterschaft. Lugano verdiente sich den Sieg, da es den grösseren läuferischen Aufwand betrieb.

Ein Doppelschlag innerhalb von 82 Sekunden von Jani Lajunen und Maxim Lapierre (58./ins leere Tor) stellte den Erfolg der Tessiner sicher. Das Siegtor zum 1:0 hatte Captain Alessandro Bertaggia zur Spielmitte erzielt. Vorausgegangen war bei Zug ein fahrlässiger Scheibenverlust des Kanadiers David McIntyre an der eigenen blauen Linie.

Zug kassierte damit die vierte Niederlage aus den letzten fünf Meisterschaftsspielen. Ohne Skorerpunkt blieb bei Zug unter anderen Reto Suri, der gegen seinen künftigen Arbeitgeber sein 600. Spiel in der höchsten Spielklasse bestritt.

SCB verliert

Die Rivalen SC Bern und Fribourg-Gottéron teilen sich die Punkte aus den vier Derbys in der Qualifikation brüderlich. Das letzte Duell vor den Playoffs gewinnen die Freiburger in Bern 4:1.

Der lange Zeit niedrige Score täuscht darüber hinweg, dass vor beiden Toren etwas los war. Nach sieben Minuten führte Bern nach Pfosten- und Lattenschüssen 3:1, und später liessen Spieler beider Teams in der sehr unterhaltsamen Partie zahlreiche erstklassige Chancen aus.

Sebastian Schilt und - im Powerplay - Topskorer Julien Sprunger erzielten ihre Tore zum 1:0 und zum 2:0 jeweils spät in den ersten zwei Dritteln, obwohl die Freiburger ihre besten Phasen früh in den Abschnitten hatten.

Gottérons dritten Sieg in Folge sicherte mit dem 3:0 nach 42 Minuten ebenfalls in Überzahl Jacob Micflikier, der zuletzt in der Mannschaft von Trainer Mark French noch der überzählige Ausländer gewesen war. Micflikier erzielte auch das 4:1.

Biel bodigt Lakers

Biel kommt beim Tabellenletzten Rapperswil-Jona zu einem standesgemässen 6:2-Sieg. Die Seeländer verteidigen mit dem dritten Erfolg aus den letzten vier Spielen den 3. Rang.

Biels neuer Finne Jarno Kärki glänzte im dritten Spiel für seinen neuen Arbeitgeber mit seinen ersten beiden Torerfolgen. Er erzielte das 2:0 in Überzahl und führte mit dem 4:0 (33.) schon kurz nach Spielmitte die Entscheidung herbei.

Tigers besiegen Genf zum 3. Mal

Im vierten Duell der Saison mit Genf-Servette gewinnen die SCL Tigers zum dritten Mal. Nach dem 5:3-Sieg streben die Emmentaler unaufhaltsam ihrer ersten Playoff-Qualifikation nach 2011 entgegen.

Im Unterschied zu den Gästen aus Langnau schienen die Spieler von Trainer Chris McSorley bei Spielbeginn mit den Köpfen nicht parat zu sein. Die Quittung dafür bekamen sie alsbald. Die Finnen Eero Elo und Harri Pesonen schossen schon in der 5. Minute den schnellsten Langnauer Doppelschlag der Saison heraus.

Im zweiten Drittel zeigten die Langnauer, dass sie nicht nur schnell nach eigenen Toren nachlegen, sondern noch schneller auf gegnerische reagieren können. Nach dem Genfer Anschlusstor benötigte Claudio Cadonau nur 32 Sekunden für das 3:1.

Den 23. Saisonsieg sicherten sich die Tigers erst im Schlussabschnitt, nachdem sie dem Gegner im zweiten Abschnitt das 2:3 und das 3:3 hatten zugestehen müssen. Und selbst nach den Toren von Chris DiDomenico und Raphael Kuonen war noch nicht alles klar, denn die Genfer trumpften in den letzten Minuten auf. Torhüter Damiano Ciaccio bewahrte die Gäste mit tollen Paraden vor einem möglichen Schaden.

Lausanne mit viertem Sieg

Lausanne kam zu einem eher schmeichelhaften 3:1-Sieg in Davos und feierte damit den vierten Erfolg in Serie.

Davos kassierte die fünfte Niederlage aus den letzten sechs Spielen. Die Bündner stehen damit schon so gut wie fast sicher als Teilnehmer an der Abstiegsrunde fest.

Telegramme

Lugano - Zug 3:0 (0:0, 1:0, 2:0)
6147 Zuschauer. SR Stricker/Fonselius, Castelli/Fuchs.
Tore: 30. Bertaggia (Klasen, Jörg) 1:0. 57. Lajunen 2:0. 58. Lapierre 3:0 (ins leere Tor).
Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Lugano, 5mal 2 plus 10 Minuten (Schlumpf) gegen Zug.
PostFinance-Topskorer: Hofmann; Martschini.
Lugano: Merzlikins; Chorney, Loeffel; Ulmer, Vauclair; Elia, Chiesa; Jecker; Klasen, Lajunen, Bürgler; Hofmann, Lapierre, Fazzini; Bertaggia, Morini, Jörg; Ronchetti, Romanenghi, Haussener.
Zug: Aeschlimann; Schlumpf, Alatalo; Diaz, Morant; Zgraggen, Stadler; Thiry; Flynn, Roe, Everberg; Simion, McIntyre, Martschini; Lammer, Albrecht, Suri; Leuenberger, Senteler, Zehnder; Schnyder.
Bemerkungen: Lugano ohne Cunti, Reuille, Sannitz, Vedova, Walker und Wellinger (alle verletzt) sowie Haapala (überzähliger Ausländer), Zug ohne Klingberg, Zryd, Stephan, Volejnicek (alle verletzt), Widerström (überzähliger Ausländer). - Pfosten: 4. Roe. - 58. Timeout Zug, von 56:57 bis 57:35 ohne Goalie.

Bern - Fribourg-Gottéron 1:4 (0:1, 0:1, 1:2)
16'783 Zuschauer. SR Salonen/Tscherrig, Kaderli/Progin.
Tore: 17. Schilt (Walser) 0:1. 38. Sprunger (Miller/Ausschluss Burren) 0:2. 42. Micflikier (Holös/Ausschluss Blum) 0:3. 49. Haas (Gerber) 1:3. 56. Micflikier 1:4.
Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Bern, 3mal 2 Minuten gegen Fribourg-Gottéron.
PostFinance-Topskorer: Ebbett; Sprunger.
Bern: Genoni; Burren, Almquist; Kamerzin, Blum; Andersson, Beat Gerber; Colin Gerber; Grassi, Heim, Berger; Sciaroni, Mursak, Ebbett; Ruefenacht, Arcobello, Moser; Bieber, Haas, Scherwey; Kämpf.
Fribourg-Gottéron: Berra; Abplanalp, Schilt; Holös, Chavaillaz; Forrer, Schneeberger; Weisskopf; Rossi, Meunier, Vauclair; Mottet, Slater, Marchon; Sprunger, Walser, Miller; Micflikier, Bykow, Lhotak; Schmutz.
Bemerkungen: Bern ohne Krueger, Untersander (beide verletzt) und Boychuk (überzähliger Ausländer), Fribourg-Gottéron ohne Furrer, Stalder (beide verletzt), Bertrand und Forrer (beide überzählig). 2. Pfostenschuss Mottet, 3. Lattenschuss Ebbett, 4. Pfostenschuss Almquist, 7. Pfostenschuss Sciaroni. Ab 55:35 Bern ohne Torhüter.

Rapperswil-Jona - Biel 2:6 (0:2, 1:2, 1:2)
3284 Zuschauer. SR Eichmann/Massy, Gnemmi/Altmann.
Tore: 8. Riat (Forster, Rajala) 0:1. 19. Kärki (Kreis, Brunner/Ausschluss Hüsler) 0:2. 21. (20:30) Künzle 0:3. 33. Kärki (Brunner, Pedretti) 0:4. 37. Knelsen (Iglesias/Ausschluss Riat, Rajala) 1:4. 43. Mosimann (Helbling) 2:4. 50. Rajala 2:5. 59. Fuchs 2:6.
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Rapperswil-Jona Lakers, 3mal 2 Minuten gegen Biel.
PostFinance-Topskorer: Wellman; Rajala.
Rapperswil-Jona: Nyffeler; Hächler, Maier; Iglesias, Schmuckli; Helbling, Sven Berger; Gähler, Profico; Clark, Knelsen, Wellman; Kristo, Schlagenhauf, Spiller; Mosimann, Mason, Casutt; Schweri, Ness, Hüsler.
Biel: Hiller; Fey, Salmela; Kreis, Maurer; Sataric, Forster; Petschenig; Riat, Pouliot, Rajala; Brunner, Diem, Künzle; Hügli, Fuchs, Kärki; Schmutz, Neuenschwander, Pedretti; Tschantré.
Bemerkungen: Rapperswil-Jona ohne Gilroy (verletzt), Biel ohne Paupe (verletzt) und Moser (krank) sowie Earl (überzähliger Ausländer).

Genf-Servette - SCL Tigers 3:5 (0:2, 3:1, 0:2)
6103 Zuschauer. SR Hebeisen/Dipietro, Obwegeser/Duarte.
Tore: 5. (4:03) Elo (Dostoinow/Gagnon) 0:1. 5. (4:54) Pesonen 0:2. 24. (23:14) Kast (Tömmernes/Ausschluss Kindschi) 1:2. 24. (23:46) Cadonau (Pesonen) 1:3. 31. Richard (Winnik) 2:3. 40. (39:14) Wick 3:3. 42. DiDomenico (Pesonen) 3:4. 55. Kuonen 3:5.
Strafen: 3mal 2 plus 1mal 10 Minuten (Wick) gegen Genf-Servette, 4mal 2 Minuten gegen die SCL Tigers.
PostFinance-Topskorer: Richard; DiDomenico.
Genf-Servette: Descloux; Jacquemet, Tömmernes; Völlmin, Bezina; Mercier, Martinsson; Antonietti, Dufner; Wick, Almond, Rod; Fritsche, Berthon, Simek; Wingels, Richard, Winnik; Riat, Kast, Maillard.
SCL Tigers: Ciaccio; Glauser, Leeger; Erni, Lardi; Cadonau, Huguenin; Kindschi; Elo, Gagnon, Dostoinow; DiDomenico, Pascal Berger, Pesonen; Kuonen, Diem, Neukom; Rüegsegger, Randegger, Nils Berger.
Bemerkungen: Genève-Servette ohne Bouma, Douay, Romy, Rubin, Skille und Vukovic (alle verletzt), Fransson (krank) und Bozon (überzählig). SCL Tigers ohne Punnenovs, Johansson, Blaser und Gustafsson (alle verletzt). 26. Pfostenschuss Huguenin. 44. Lattenschuss Kuonen. Ab 59:35 Genf-Servette ohne Torhüter. - Timeout Genf-Servette (38.).

Davos - Lausanne 1:3 (1:1, 0:1, 0:1)
4492 Zuschauer. SR Wiegand/Urban,
Tore: 8. Rödin (Corvi, Ambühl/Ausschluss Lindbohm) 1:0. 16. Kenins (Nodari, Emmerton) 1:1. 34. Lindbohm (Jeffrey) 1:2. 57. Bertschy (Jeffrey) 1:3.
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Davos, 2mal 2 Minuten gegen Lausanne.
PostFinance-Topskorer: Pestoni; Jeffrey.
Davos: Lindbäck; Buchli, Du Bois; Heldner, Jung; Barandun, Nygren; Marc Wieser, Corvi, Ambühl; Hischier, Lindgren, Rödin; Pestoni, Portmann, Meyer; Frehner, Aeschlimann, Kessler.
Lausanne: Zurkirchen; Trutmann, Grossmann; Lindbohm, Frick; Nodari, Genazzi; Borlat; Vermin, Jeffrey, Bertschy; Kenins, Emmerton, Partanen; Moy, Froidevaux, Leone; Antonietti, In-Albon, Zangger; Traber.
Bemerkungen: Davos ohne Payr, Sandell, Dino Wieser, Paschoud und Stoop (alle verletzt) sowie Bader und Egli (beide krank), Kundratek (Nationalteam Tschechien) sowie Herren und Schelling (überzählig), Lausanne ohne Mitchell, Simic, Boltshauser und Junland (alle verletzt). - Pfosten: 28. Antonietti, 55. Meyer. - 58:19 Timeout, bis 59:08 und ab 59:34 ohne Torhüter.


Eishockey

(sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Neumann am 08.02.2019 23:21 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nee

    SCB? Nein danke.

  • Stefan Meier am 09.02.2019 06:27 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Fehler

    Er heisst Alessio Bertaggia, nicht Alessandro. und Captain des HCL ist Alessandro Chiesa, nicht Bertaggia...

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  • Tigerin am 09.02.2019 00:39 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    SCL Tigers

    Grossartig SCL Tigers das habt Ihr super gemacht, weiter so bitte!

Die neusten Leser-Kommentare

  • Tinu am 10.02.2019 08:43 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Kommentarfunktion

    Lustig, meistens wenn ZSC verliert ist die Kommentarfunktion deaktiviert.

  • Jorma Peltonen am 10.02.2019 05:28 Report Diesen Beitrag melden

    Matchberichte?

    Wo sind die Berichte des gestrigen Spieltages? Der grosse, 20-jährige AdC hat gestern wieder aufs Dach bekommen, ist offenbar keine Zeile mehr wert -D.

  • Gian am 09.02.2019 21:50 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Zurigo

    ADC nicht gerade der Heuler in Zürich.Er führt seine Arbeit weiter wie in Davos

  • Matthias Egger am 09.02.2019 08:49 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ewig diese Hasserfüllten!?

    Wie wäre es mit Schusstraining bis zum Start der PO? Eventuell würden die Teddy-Bären wieder zu ihrer wilden blutrünstigen Stärke finden wenn Sie den Puck aufs Tor bringen würden. Bei gefühlten 8-10 Schüssen deren 6 an der Torumrandung scheitern sollte den Mutzen klar sein, das man nur öfters in den Abschluss gehen sollte um ein Spiel zu gewinnen. Wieder hat die hungrigere und entschlossenere Mannschaft in Bern gewonnen. Gratulation an die Fabelwesen aus der Westschweiz (Besser Friburg und Langnau nehmen Punkte mit aus Bern als die anderen Vereine). Würde diesen beiden einen Erfolg als Meister gönnen. Hoffe aber das der angeschlagene Bär sich teuer verkaufen wird und um den Titel kämpft. Nicht so wie im Moment.

    • Realist am 09.02.2019 18:04 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Matthias Egger

      Vielen Dank für ihren ehrlichen Kommentar. Natürlich kann man Fan sein so wie Sie und ich, aber trotzdem noch ein bisschen objektiv sein. Grüsse aus Fribourg

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  • Papa Bär am 09.02.2019 07:27 Report Diesen Beitrag melden

    Anti Sporthauptstadt

    Bern wurde leider in der Luft ZERRISSEN. Ich befürchte wir werden in der ersten PO-Runde ausscheiden!

    • ussocom am 09.02.2019 12:51 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Papa Bär

      berner bär sagt: bern ist nur knapp PO tauglich. langnau und biel werden bern in der luft zerreissen.

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