Neue Gruppeneinteilung

06. Dezember 2011 16:15; Akt: 06.12.2011 16:28 Print

NHL beschliesst Modusänderung

In der NHL kommt es auf die nächste Saison hin zu einer neuen Gruppeneinteilung. Neu gibt es statt sechs Divisions vier regionale Gruppen, sogenannte «Conferences».

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Die National Hockey League verändert auf nächste Saison ihren Modus markant. In Pebble Beach, Kalifornien, beschloss die Ligaführung eine Umteilung der bislang sechs Divisionen und zwei regionalen Gruppen (Eastern und Western Conference) in neu vier regionale Gruppen.

Ab der Saison 2012/13 gibt es vier Conferences mit je sieben (2) oder acht Teams (2). Jedes Team spielt gegen die Mannschaften aus den übrigen Gruppen zweimal, fast die Hälfte der Qualifikation wird aber innerhalb der Gruppe gespielt. Durch diese Modusänderung müssen Teams aus dem Osten etwas mehr, Teams aus dem Westen dagegen etwas weniger reisen als bisher. Mit dem Spielplan des bisherigen Modus befanden sich die Teams der Western Conference, was Reisedistanzen betraf, klar im Nachteil gegenüber den Organisationen im Osten.

Die grösste Änderung betrifft die Playoffs, weil die ersten beiden Runden (Achtelfinals und Viertelfinals) innerhalb der vier Conferences ausgetragen werden. Ausserdem qualifizieren sich nicht mehr die punktbesten acht Teams aus Osten und Westen für die Playoffs, sondern die ersten vier jeder Conference. Für bessere TV-Sendezeiten (weil fast nur noch in der gleichen Zeitzone gespielt wird) nimmt die NHL in Kauf, dass es Jahr für Jahr gleiche Playoffpaarungen geben kann.

Die neue Gruppeneinteilung drängte sich auf, weil letzten Sommer die Atlanta Thrashers nach Winnipeg verkauft worden waren und die Winnipeg Jets aus dem Westen in der laufenden Saison in der Ostgruppe mitspielen müssen.

Die neuen Gruppen im Überblick (Namen der Conferences noch offen).

Conference A: Anaheim Ducks, Calgary Flames, Colorado Avalanche, Edmonton Oilers, Los Angeles Kings, Phoenix Coyotes, San Jose Sharks, Vancouver Canucks.

Conference B: Chicago Blackhawks, Columbus Blue Jackets, Dallas Stars, Detroit Red Wings, Minnesota Wild, Nashville Predators, St. Louis Blues, Winnipeg Jets.

Conference C: Boston Bruins, Buffalo Sabres, Florida Panthers, Montreal Canadiens, Ottawa Senators, Tampa Bay Lightning, Toronto Maple Leafs.

Conference D: Carolina Hurricanes, New Jersey Devils, New York Islanders, New York Rangers, Philadelphia Flyers, Pittsburgh Penguins, Washington Capitals.

(sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • N. N am 06.12.2011 16:49 Report Diesen Beitrag melden

    Naja

    Der neue Modus bringt zwar einige vorteile mit sich, andererseits haben die Gruppen im Osten mit 7 Teams eine Chance von etwas mehr als 57% die im Westen mit 8 Teams nur 50%. Aus dem Osten Qualifizieren sich 8 aus 14 Teams, im Westen/Central 8 aus 16 Teams. Nicht ganz fair. Hamilton (oder sonst ein Team aus Ontario) und Quebec sollen noch ein Team erhalten, dann wärens 4 Gruppen è 8 Teams.

  • Gerold Schneider am 06.12.2011 17:08 Report Diesen Beitrag melden

    Rotstift

    Lieber si Da muss man den Rotstift ansetzen. 1. Ist das ein Vorschlag der NHL an die NHLPA, alles was da geschrieben steht kann von der Gewerkschaft noch abgelehnt werden. 2. Wird auch in Zukunft in drei Zeitzonen gespielt, die besseren TV Sendezeiten gelten nur für die Direktbegegnungen. 3. Liegt Winnipeg nicht im Westen. Das Problem mit Winnipeg ist, dass sie in der SOUTHeast Division spielen, also am meisten Partien gegen Florida, Washington, Tampa Bay und Carolina austragen. Das ist ein Nord-Süd Problem, nicht ein West-Ost Problem und hat mit der Conference gar nichts am Hut.

  • roger S am 06.12.2011 19:37 Report Diesen Beitrag melden

    ökologisch

    sehr sinnvoll. Trozdem, dass die 8 und 4tel finals in der gruppe ausgespielt werden ist halt doch ein witz. Mann nehme Conference d! Die haben mit Phillie Pittsburgh und Washingtong einfach mal 3 top mannschaften, die in den letzten jahren immer ganz oben mitgemischt haben. Nun können aber nur 2 von denen jeweils in die Halbfinals kommen. der einzige vorteil ist, dass man erhöte chancen hat in den Playoffs an den gleichen teams revanche zu nehmen. Wenigstens kommen dann anaheim und die Islanders in die "playoffs" :)

Die neusten Leser-Kommentare

  • roger S am 06.12.2011 19:37 Report Diesen Beitrag melden

    ökologisch

    sehr sinnvoll. Trozdem, dass die 8 und 4tel finals in der gruppe ausgespielt werden ist halt doch ein witz. Mann nehme Conference d! Die haben mit Phillie Pittsburgh und Washingtong einfach mal 3 top mannschaften, die in den letzten jahren immer ganz oben mitgemischt haben. Nun können aber nur 2 von denen jeweils in die Halbfinals kommen. der einzige vorteil ist, dass man erhöte chancen hat in den Playoffs an den gleichen teams revanche zu nehmen. Wenigstens kommen dann anaheim und die Islanders in die "playoffs" :)

  • Gerold Schneider am 06.12.2011 17:08 Report Diesen Beitrag melden

    Rotstift

    Lieber si Da muss man den Rotstift ansetzen. 1. Ist das ein Vorschlag der NHL an die NHLPA, alles was da geschrieben steht kann von der Gewerkschaft noch abgelehnt werden. 2. Wird auch in Zukunft in drei Zeitzonen gespielt, die besseren TV Sendezeiten gelten nur für die Direktbegegnungen. 3. Liegt Winnipeg nicht im Westen. Das Problem mit Winnipeg ist, dass sie in der SOUTHeast Division spielen, also am meisten Partien gegen Florida, Washington, Tampa Bay und Carolina austragen. Das ist ein Nord-Süd Problem, nicht ein West-Ost Problem und hat mit der Conference gar nichts am Hut.

  • N. N am 06.12.2011 16:49 Report Diesen Beitrag melden

    Naja

    Der neue Modus bringt zwar einige vorteile mit sich, andererseits haben die Gruppen im Osten mit 7 Teams eine Chance von etwas mehr als 57% die im Westen mit 8 Teams nur 50%. Aus dem Osten Qualifizieren sich 8 aus 14 Teams, im Westen/Central 8 aus 16 Teams. Nicht ganz fair. Hamilton (oder sonst ein Team aus Ontario) und Quebec sollen noch ein Team erhalten, dann wärens 4 Gruppen è 8 Teams.