National League A

19. Februar 2011 15:37; Akt: 19.02.2011 23:10 Print

SCB besiegt Zug - Davos und Kloten ohne Blösse

Der SC Bern setzt sich im Kampf um Platz 3 gegen den EVZ dank einem Vigier-Doppelpack durch. An der Spitze bleibt der HCD, der in der 49. Runde ebenso siegreich ist wie die Kloten Flyers.

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In einer wenig berauschenden Partie avancierte Jean-Pierre Vigier vom SCB in Zug mit zwei Treffern zum Matchwinner. Die Zuger Fankurve bekundet ihre Anteilnahme mit dem an Krebs erkrankten Corsin Camichel. Zug-Keeper Markkanen macht sich bereits lang, bevor Froidevaux Neuenschwander zu bedienen versucht. Fribourgs Julien Sprunger und Davos' René Back können von den Unparteiischen nur mit vollem Körpereinsatz getrennt werden. Zuvor hatte der Davoser Sprunger in die Mangel genommen. Davos entschied die Partie standesgemäss mit 4:2 für sich. Servettes Trainer-Enfant-Terrible Chris McSorley wurde gegen die Lakers wegen Reklamierens auf die Tribüne verbannt. Seine Mannschaft zeigte sich davon wenig beeindruckt - sie reüssierte auch ohne ihren Headcoach. Einzelne - hier Fritsche im Ringkampf mit Marco Maurer - liessen sich aber von der schlechten Laune ihres Trainers anstecken. Kloten gab sich gegen Playout-Teilnehmer Ambri keine Blösse. Was genau macht Ambri-Verteidiger Guerra hier mit dem Stock? Die Flyers machten mit drei Toren innert zweier Minuten im Startdrittel bereits alles klar. Hoch das Bein: Künstlerische Momente waren selten in der Partie zwischen den Tigers und den ZSC Lions. Die Partie war umkämpft und musste in die Verlängerung. Im familieninternen Duell setzte sich schliesslich ZSC-Trainer Bengt-Ake Gustafsson gegen Sohn Anton durch, der für die Tigers stürmt. Der hat gut lachen: Luganos Genoway (Mitte) schoss den EHC Biel praktisch im Alleingang ab. Lugano-Topskorer Domenichelli bejubelt den Siegtreffer von Teamkollege Bourque. Augen zu und durch: Mit diesem Sieg dringt Flavien Conne mit dem HC Lugano wieder auf Platz 9 vor.

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Einen Tag nach dem 5:1 gegen die SCL Tigers hinterliess der SCB auch in Zug einen starken Eindruck. Der Meister verdiente sich den Sieg trotz des knappen Resultats. Nachdem Vigier den SCB kurz nach der zweiten Pause 2:0 in Führung geschossen hatte, brachte Sven Lindemann (56.) in der Schlussphase die Spannung mit dem Anschlusstor ins Spiel zurück. Zum Ausgleich reichte es den Zugern aber nicht mehr.

Mehr als das Resultat und die Tatsache, dass der SCB die Qualifikation wohl als Dritter und damit vor dem EVZ abschliessen wird, gaben in der zum siebten Mal in Serie ausverkauften Bossard Arena zwei Personalien zu reden. Einerseits kehrte Jussi Markkanen nach seinen acht Spielsperren (mit einer tadellosen Leistung) ins Tor der Zuger zurück. Andererseits musste der EVZ ab dem zweiten Drittel ohne seinen Topskorer Josh Holden auskommen. Ob der Kanadier im Hinblick auf die Playoffs nur schonungshalber aussetzte oder ob er sich eine schlimmere Verletzung (am Bein?) zuzog, war nicht in Erfahrung zu bringen.

Davos - Fribourg: Vom 1:2 zum 4:2

Vor 5300 Zuschauern blieb der HC Davos auf Kurs Richtung Qualifikationssieg. Die Davoser besiegten Fribourg-Gottéron 4:2. Das Team von Arno Del Curto fand aber erst spät den Weg zum Sieg. Im Gegensatz zum Freitag, als Fribourg im ersten Spiel unter Interimscoach René Matte masslos enttäuschte, präsentierten sich die Freiburger diesmal von der kämpferischen Seite. Gottéron machte aus einem 0:1-Rückstand durch Serge Aubin (18.) und Sandy Jeannin (30.) eine 2:1-Führung und schien auf gutem Weg zu einem Punktgewinn.

Davos reagierte aber auf den Rückstand mit einem Steigerungslauf und setzte sich in der zweiten Spielhälfte noch verdientermassen durch. Sandro Rizzi (38.), Petr Taticek (47.) und Dario Bürgler (54.) erzielten innerhalb von 16 Minuten die Tore vom 1:2 zum 4:2. Mit einem Heimsieg in 60 Minuten nächsten Dienstag gegen die Rapperswil-Jona Lakers kann Davos zum ersten Mal seit vier Jahren wieder die Qualifikation gewinnen. In den letzten drei Jahren hatte es den erfolgsverwöhnten Bündner in der Regular Season nur zu den Plätze 5, 4 und 4 gereicht.

Kloten - Ambri: Spiel nach 13 Minuten entschieden

Eine Tortriplette innerhalb von 109 Sekunden entschied die Partie Kloten - Ambri-Piotta (4:0) schon Mitte des ersten Abschnitts. Niemand kann dem HC Ambri-Piotta vorwerfen, er verfälsche das Rennen um den Qualifikationssieg. Wie am Freitag in der Valascia den HC Davos (1:4) liessen die Leventiner mit geringster Gegenwehr auch die Kloten Flyers zu einem ungefährdeten, unspektakulären Sieg durchmarschieren. Die Entscheidung fiel schon in den ersten 13 Minuten. Marc Welti, Sebastian Sutter und Simon Bodenmann erzielten innerhalb von 1:49 Minuten die drei Treffer vom 0:0 zum 3:0. Sutter kam im fünften NLA-Spiel zum ersten Tor. Ambris Goalie Lorenzo Croce passte sich der biederen Leistung seiner Vorderleute an: Bei den ersten beiden Gegentoren leistete er mit Abprallern die Vorarbeit, und das 0:3 schien haltbar.

Kritik setzte es für Ambris Chefcoach Kevin Constantine von Seite der Tessiner Medien ab, weil der Kanadier eine Woche vor Beginn der Abstiegsplayoffs aus freien Stücken auf Schlüsselspieler verzichtete. Nicht alle der neun verletzt gemeldeten Spieler (u.a. Martin Kariya und Duca) seien wirklich spielunfähig gewesen, so die Tessiner Journalisten. Ambri agierte äusserst harmlos, kam bloss zu 16 Torschüssen (am Freitag gegen Davos waren es sogar nur 15 gewesen) und machte so Klotens Nummer-2-Torhüter Michael Flückiger den ersten Shutout der Saison einfach.

Lugano - Biel: Genoways Reaktion

Der Kanadier Colby Genoway (2 Tore, 2 Assists) entschied die Partie Lugano - Biel fast im Alleingang. Lugano setzte sich nach einem frühen Rückstand und einer verspielten 4:1-Führung mit 5:4 durch. Der grosse Auftritt von Colby Genoway prägte das Spiel. In der 14. Minute legte Genoway zuerst seinem Sturmpartner Hnat Domenichelli das 2:1 mustergültig auf. Im zweiten Abschnitt bewerkstelligte der Kanadier mit den Goals zum 3:1 (22.) und 4:1 (37.) scheinbar die Vorentscheidung. Nach Biels erfolgreicher Aufholjagd war es sieben Minuten vor Schluss nochmals Genoway, der mit einem feinen Querpass auf Chris Bourque diesem das Siegtor zum 5:4 ermöglichte. Genoway reagierte so eindrucksvoll auf die Vorkomnisse der vergangenen Woche, in der er in Davos zuerst verbal ausfällig und daraufhin am Freitag von Coach Mike McNamara nicht eingesetzt worden war. Genoway skorte erstmals in einem NLA-Spiel mehr als zwei Skorerpunkte.

Der EHC Biel war mit dem 4:5 gut bedient. Die Seeländer gingen zwar nach 135 Sekunden durch Ahren Spylo in Führung, wurden in der Folge aber klar dominiert. Drei Tore innerhalb von 109 Sekunden vom 1:4 zum 4:4 sorgten nochmals für Spannung, Biel konnte aber nicht verhindern, dass sich Lugano wieder auf Platz 9 nach vorne schieben konnte.

Servette - Rapperswil: McSorley auf Tribüne verbannt

Genève-Servette fügte den Rapperswil-Jona Lakers die erste Niederlage (nach drei Siegen) unter dem neuen Trainer Igor Pawlow zu. Den 4:2-Sieg seines Teams sah Genfs Coach Chris McSorley von der Tribüne aus. McSorley wurde in der ersten Drittelspause vom Schiedsrichterduo Stefan Eichmann/Steéphane Rochette mit einer Spieldauer-Disziplinarstarfe belegt, nachdem er sich lauthals beschwert hatte. Auch ohne McSorley gelangte Genf aber zum vierten Sieg in Serie.

Rapperswils Brandon Reid und Sven Berger glichen zwar die 2:0-Führung der Genfer bis zur 26. Minute aus. Pierrick Pivron (36.) und in doppelter Überzahl Goran Bezina (52.) sorgten aber für klare Verhältnisse in der Les-Vernets-Halle. Vor Pivron (21) hatte sich mit Jean Savary ein zweiter junger Servettiens erfolgreich in Szene gesetzt. Der 19-jährige Stürmer erzielte im siebten NLA-Spiel sein erstes Tor.

Langnau - ZSC: Lions siegten nach Penaltyschiessen

Die Partie zwischen den SCL Tigers und den ZSC Lions lebte vom Kampf und der Spannung. Schliesslich setzten sich die Zürcher 4:3 nach Penaltyschiessen durch. Die Langnauer holten im letzten Drittel zweimal einen Rückstand auf, nachdem sie im Mitteldrittel innerhalb von drei Minuten und zwei Fehlern in der Defensive 1:2 in Rückstand geraten waren. In einem wenig hochklassigen und von vielen Fehlern geprägten Spiel vermochte sich kein Team entscheidend abzusetzen. Auf den 3:2-Führungstreffer der ZSC Lions durch Mark Bastl (55.) reagierten die SCL Tigers nur 49 Sekunden mit dem neuerlichen Ausgleich durch Charlie Cook. Der amerikanische Verteidiger traf im sechsten Einsatz für die Emmentaler zum ersten Mal.

Im Penaltyschiessen agierten die Zürcher abgeklärter. An den auf Platz 6 abgerutschten Langnauern werden die Lions in der Tabelle aber trotzdem nicht mehr vorbeiziehen können. Gewahrt wurde hingegen die Hierarchie in der Familie Gustafsson: Vater Bent-Ake, der Trainer der Lions, behielt gegen Sohn Anton, den Stürmer der Langnauer, die Oberhand.


National League A, 49. Runde:

Zug - Bern 1:2 (0:1, 0:0, 1:1)
Bossard Arena. - 7015 Zuschauer (ausverkauft). - SR Kämpfer/Prugger, Arm/Küng.
Tore: 15. Vigier (Reichert, McLean) 0:1. 41. (40:32) Vigier (Roche) 0:2. 56. Sven Lindemann (Oppliger) 1:2.
Strafen: 4mal 2 plus 10 Minuten (Rüfenacht) gegen Zug, 6mal 2 Minuten gegen Bern.
PostFinance-Topskorer: Holden; Dubé.
Zug: Markkanen; Patrick Fischer, Wozniewski; Diaz, Blaser; Chiesa, Snell; Christen, Fabian Sutter, Duri Camichel; Damien Brunner, Holden, Fabian Schnyder; Casutt, Metropolit, Rüfenacht; Di Pietro, Oppliger, Sven Lindemann; Rossi.
Bern: Bührer; Roche, Philippe Furrer; Krueger, Beat Gerber; Jobin, Hänni; Stettler, Kwiatkowski; Vigier, McLean, Reichert; Gardner, Dubé, Déruns; Vermin, Martin Plüss, Rüthemann; Neuenschwander, Froidevaux, Pascal Berger.
Bemerkungen: Zug ohne Corsin Camichel (krank) und Fabian Lüthi, Bern ohne Dominic Meier (beide verletzt), Gamache, Goren, Scherwey und Roland Gerber (alle überzählig). Holden nach dem 1. Drittel mit Beinverletzung ausgeschieden. Timeout Zug (58:49). Zug ab 59:10 ohne Torhüter.

Davos - Fribourg 4:2 (1:1, 1:1, 2:0)
Vaillant. - 5302 Zuschauer. - SR Küng/Mandioni, Kehrli/Kohler.
Tore: 15. Sykora (Tim Ramholt, Marha/Ausschluss Sprunger) 1:0. 18. Aubin (Mowers) 1:1. 30. Jeannin (Lauper) 1:2. 38. Rizzi (Marc Wieser) 2:2. 47. Taticek (Marha) 3:2. 54. Bürgler (Joggi) 4:2.
Strafen: 7mal 2 Minuten gegen Davos, 9mal 2 Minuten gegen Fribourg.
PostFinance-Topskorer: Sykora; Jeannin.
Davos: Genoni; Stoop, Forster; Tim Ramholt, Grossmann; Jan von Arx, Back; Untersander; Guggisberg, Reto von Arx, Taticek; Sykora, Marha, Sejna; Bürgler, Rizzi, Dino Wieser; Sciaroni, Steinmann, Joggi; Marc Wieser.
Fribourg: Huet; Ngoy, Birbaum; Heins, Collenberg; Rytz, Marc Abplanalp; Loeffel, Marc Leuenberger; Sim, Jeannin, Lauper; Mowers, Aubin, Knoepfli; Sprunger, Bykow, Benny Plüss; Leblanc, Botter, Lüssy.
Bemerkungen: Davos ohne Bednar (überzähliger Ausländer) und Tallarini, Fribourg ohne Melin (beide verletzt). - Pfostenschüsse: Stoop (46.); Marc Leuenberger (45./Latte). - Timeout Fribourg (59.).

Kloten - Ambri-Piotta 4:0 (3:0, 0:0, 1:0)
Kolping. - 5408 Zuschauer. - SR Koch/Kurmann, Fluri/Müller.
Tore: 12. (11:05) Welti (Mark Bell, Kellenberger) 1:0. 12. (11:42) Sebastian Sutter (Herren, Samuel Keller) 2:0. 13. (12:54) Bodenmann (Hollenstein, Liniger) 3:0. 58. Liniger 4:0 (Penalty).
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Kloten, 3mal 2 plus 10 Minuten (Murovic) gegen Ambri-Piotta.
PostFinance-Topskorer: Santala; Adrian Brunner.
Kloten: Flückiger; DuPont, Sidler; Du Bois, von Gunten; Welti, Winkler; Mettler; Bieber, Santala, Rintanen; Bodenmann, Liniger, Hollenstein; Mark Bell, Kellenberger, Stancescu; Herren, Samuel Keller, Sebastian Sutter.
Ambri-Piotta: Croce; Gautschi, Uinter Guerra, Casserini, Denissow; Gian-Andrea Randegger, Stirnimann; Marghitola, Jotti; Raffainer, Hofmann, Demuth; Veilleux, Elias Bianchi, Trevor Meier; Botta, Adrian Brunner, Murovic; Sartori, Zanetti, Isabella.
Bemerkungen: Kloten ohne Jenni, Hamr, Blum, Romano Lemm, Nicolas Steiner (alle verletzt), Jacquemet (krank) und Luomala (überzähliger Ausländer), Ambri-Piotta ohne Landry, Mattia Bianchi, Pestoni, Kutlak, Kobach, Schulthess, Martin Kariya, Incir und Duca (alle verletzt). - Lattenschuss Hofmann (50.).

Genève-Servette - Rapperswil-Jona Lakers 4:2 (2:1, 1:1, 1:0)
Les Vernets. - 6821 Zuschauer. - SR Eichmann/Rochette, Mauron/Schmid.
Tore: 11. Salmelainen (Flurin Randegger/Ausschluss Geyer) 1:0. 17. Jean Savary (Goran Bezina) 2:0. 19. Reid (Blatter, Maurer/Ausschluss Pothier) 2:1. 26. Sven Berger (Truttmann, Burkhalter) 2:2. 36. Pivron (Cadieux, Goran Bezina) 3:2. 52. Goran Bezina (Park, Toms/Ausschlüsse Suri, Thibaudeau) 4:2.
Strafen: 6mal 2 plus 2mal 10 Minuten (Salmelainen, Fritsche) plus Spieldauer (Chris McSorley) gegen Genève-Servette, 9mal 2 plus 10 Minuten (Nordgren) gegen die Rapperswil-Jona Lakers.
PostFinance-Topskorer: Toms; Roest.
Genève-Servette: Tobias Stephan; Vukovic, Goran Bezina; Pothier, Mercier; Gobbi, Vermeille; Toms, Park, Fritsche; Flurin Randegger, Paul Savary, Salmelainen; Pivron, Trachsler, Cadieux; Barbero, Berthon, Jean Savary; Nicolet, Girard.
Rapperswil-Jona Lakers: Manzato; Pöck, Sven Berger; Maurer, Blatter; Geyer, Gmür; Nordgren, Roest, Friedli; Reid, Burkhalter, Riesen; Suri, Siren, Thibaudeau; Truttmann, Rizzello.
Bemerkungen: Genève-Servette ohne Breitbach, Rivera, Simek, Höhener, Rubin und Walsky (alle verletzt), Rapperswil-Jona Lakers ohne Neukom, Tim Bucher, Andreas Furrer, Neff, Gailland (alle verletzt) und Grauwiler (krank). NLA-Debüt von Jérémy Girard. Pfostenschuss Goran Bezina (30.). Timeout Rapperswil-Jona Lakers (52.).

Lugano - Biel 5:4 (2:1, 2:0, 1:3)
Resega. - 2626 Zuschauer. - SR Massy/Stricker, Bürgi/Marti.
Tore: 3. Spylo (Tschantré/Ausschluss Popovic) 0:1. 8. Reuille (Sannitz, Profico) 1:1. 14. Domenichelli (Genoway, Bourque/Ausschluss Wellinger) 2:1. 22. Genoway (Bourque, Domenichelli) 3:1. 37. Genoway (Domenichelli, Popovic) 4:1. 49. (48:56) Seydoux (Miéville, Wetzel) 4:2. 50. (49:32) Bordeleau (Kaj Leuenberger, Beaudoin) 4:3. 51. (50:45) Tschantré (Peter, Ehrensperger) 4:4. 54. Bourque (Genoway, Domenichelli/Ausschluss Gloor) 5:4.
Strafen: je 6mal 2 Minuten.
PostFinance-Topskorer: Domenichelli; Spylo.
Lugano: Aebischer; Ulmer, Popovic; Oliver Kamber, Julien Vauclair; Nodari, Kienzle; Bourque, Genoway, Domenichelli; Jörg, Hennessy, Murray; Reuille, Sannitz, Profico; Kostovic, Conne, Tristan Vauclair; Romy.
Biel: Berra; Schneeberger, Steinegger; Gossweiler, Kparghai; Wellinger, Brendan Bell; Seydoux; Ehrensperger, Peter, Tschantré; Lötscher, Gloor, Spylo; Schlagenhauf, Bordeleau, Beaudoin; Wetzel, Miéville, Zigerli; Kaj Leuenberger.
Bemerkungen: Lugano ohne Nummelin (verletzt), Hirschi (krank) und Caron, Biel ohne Brown (beide überzählige Ausländer), Fata, Nüssli, Trunz, Deny Bärtschi, Fröhlicher und Lukas Haas (alle verletzt). - Timeouts: Lugano (51.); Biel (59.).

SCL Tigers - ZSC Lions 3:4 (1:0, 0:2, 2:1, 0:0) n.P.
Ilfis. - 5417 Zuschauer. - SR Peer/Reiber, Abegglen/Kaderli.
Tore: 19. Lukas Haas (Iggulden, Schilt) 1:0. 26. Adrian Wichser (Ambühl) 1:1. 29. Bühler (Stoffel, Nolan) 1:2. 43. Reber (Schilt/Ausschluss Krutow) 2:2. 55. (54:37) Bastl (Pittis) 2:3. 56. (55:26) Cook (Pelletier) 3:3.
Penaltyschiessen: Brooks -, Monnet -; Iggulden -, Ambühl 0:1; Gustafsson -, Pittis 0:2; Simon Moser 1:2, Nolan 1:3.
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen die SCL Tigers, 4mal 2 Minuten gegen die ZSC Lions.
PostFinance-Topskorer: Iggulden; Pittis.
SCL Tigers: Benjamin Conz; Cook, Genazzi; Reber, Kim Lindemann; Schilt, Simon Lüthi; Lardi; Sandro Moggi, Gustafsson, Claudio Moggi; Brooks, Iggulden, Lukas Haas; Schild, Pelletier, Simon Moser; Tobias Bucher, Camenzind, Aurelio Lemm; Adrian Gerber.
ZSC Lions: Sulander; Seger, Daniel Schnyder; Stoffel, Pascal Müller; Westcott, Geering; Schommer, Schelling; Bastl, Pittis, Monnet; Nolan, Ziegler, Krutow; Ambühl, Adrian Wichser, Bühler; Ryser, Schäppi, Paterlini.
Bemerkungen: SCL Tigers ohne Daniel Steiner und Curtis Murphy (beide verletzt), Christian Moser, Helfenstein und Stefan Flückiger (alle überzählig), ZSC Lions ohne Patrik Bärtschi, Down (beide verletzt) und Cory Murphy (überzähliger Ausländer).

(fox/sda)