Sportler

03. Juli 2019 08:27; Akt: 03.07.2019 13:03 Print

Das sind die Schweizer Topverdiener

Timo Meier ist mit einem Jahreslohn von 6 Millionen US-Dollar neu der bestbezahlte Schweizer NHL-Söldner. Das ist im Vergleich zu anderen Sportlern aber wenig.

Bildstrecke im Grossformat »
Steigt zum Topverdiener der Schweizer Sportler auf: Timo Meiers neuer Vertrag mit den San Jose Sharks bringt dem Flügelstürmer 6 Millionen Dollar (rund 5,92 Millionen Franken) pro Jahr ein. Aktuell hat kein NHL-Söldner aus unserem Land einen höheren Lohn als der 22-jährige Appenzeller, dessen Einsteigervertrag Ende Saison 2018/19 ausgelaufen ist. Der Bündner Nino Niederreiter (26) erhält von den Carolina Hurricanes jährlich 5,25 Millionen Dollar. Damit war der Stürmer der bisherige Spitzenreiter der in der NHL engagierten Schweizer Spieler. Verteidiger Roman Josi (29) kommt bei den Nashville Predators auf ein Jahresgehalt von 4 Millionen Dollar. Sven Bärtschi (26), der seit März 2015 bei den Vancouver Canucks unter Vertrag steht, zählt mit einem Jahreslohn von 3,36 Millionen Dollar ebenfalls zu den Schweizer Grossverdienern in der besten Eishockey-Liga der Welt. Der Walliser Center Nico Hischier (20) erhält bei den New Jersey Devils jährlich 925'000 Dollar. Mit einem Jahreslohn von 15,9 Millionen Dollar hat Toronto-Center John Tavares (M.) in der vergangenen Saison alle anderen NHL-Spieler übertrumpft. Liverpool-Mittelfeldspieler Xherdan Shaqiri (27) weist mit 4,16 Millionen Pfund (umgerechnet 5,18 Millionen Franken) ebenfalls einen hohen Jahreslohn aus. Das Bruttogehalt des Champions-League-Siegers und Schweizer Nationalspielers soll inkl. Boni und Sponsorengeldern sogar bei rund 10 Millionen Franken liegen. Nationalteamkollege Granit Xhaka (26) verdient gemäss englischen Medien rund 11 Millionen Franken pro Jahr. Sein Jahreseinkommen bei Arsenal beträgt 5,2 Millionen Pfund (6,47 Millionen Franken), womit er ebenfalls zu den bestverdienenden Sportlern der Schweiz zählt. Basketballer Clint Capela (25) ist der bestbezahlte Schweizer Mannschaftssportler. Der bei den Houston Rockets engagierte Genfer kommt auf einen Lohn von 18 Millionen Dollar pro Jahr. Bei den Einzelsportlern ist Stan Wawrinka (34) ganz vorne vertreten. Der Tennisprofi aus Lausanne soll im vergangenen Jahr rund 11 Millionen Pfund (13,7 Millionen Franken) kassiert haben. An Roger Federer kommt jedoch kein Schweizer Athlet heran. Das Wirtschaftsmagazin «Forbes» schätzt das Jahreseinkommen des 20-fachen Grand-Slam-Siegers auf insgesamt 93,4 Millionen Dollar. Damit belegt der 37-Jährige sogar Platz 5 der 100 bestbezahlten Sportler der Welt. «Forbes» gibt Lionel Messi als derzeit globalen Topverdiener an. Gemäss dem Ranking 2019 liegen die geschätzten Einnahmen des Argentiniers in Diensten des FC Barcelona bei 127 Millionen Dollar (92 Millionen Lohn/Boni).

Zum Thema
Fehler gesehen?

Seine Unterschrift bringt ihm insgesamt 24 Millionen ein. Timo Meier hat am Montag einen Vierjahresvertrag mit den San Jose Sharks unterzeichnet. 6 Millionen US-Dollar (umgerechnet rund 5,92 Millionen Franken) beträgt das neue Jahresgehalt des linken Flügelstürmers. 1,65 Millionen Dollar sind in der vergangenen Spielzeit inklusive Bonuszahlungen auf sein Konto geflossen.

Mit dem Ende seines Einsteigervertrags steigt Meier zum bestverdienenden Schweizer NHL-Söldner auf. Der 22-Jährige hat Nino Niederreiter (26) abgelöst. Der Bündner war mit 5,25 Millionen Dollar, die die Carolina Hurricanes jährlich an den Stürmer auszahlen, der bisherige Spitzenreiter. An zweiter Stelle (nun dritter) folgte Roman Josi (29), dessen Jahresgehalt in Nashville mit 4 Millionen Dollar angegeben wird. Der Berner Verteidiger führt die Predators seit September 2017 als Captain an. Auch der Berner Sven Bärtschi (26), der seit März 2015 bei den Vancouver Canucks unter Vertrag steht, zählt mit einem Jahreslohn von 3,36 Millionen Dollar zu den Schweizer Grossverdienern in der besten Eishockey-Liga der Welt.

Alle anderen Söldner kommen (ohne Bonuszahlungen) nicht auf eine Million pro Jahr/Saison. Dazu drei Beispiele: Center Nico Hischier (20) erhält bei den New Jersey Devils 925'000 Dollar, Verteidiger Dean Kukan (25) verdient bei den Columbus Blue Jackets 725'000 Dollar und Yannick Weber, der ebenfalls in der Abwehr spielt, als Teamkollege von Josi 675'000 Dollar. Das sind zwar ebenfalls stolze Summen, sie wirken aber verglichen mit jenen der drei Topverdiener der abgelaufenen Saison klein. Die beiden Center John Tavares (Toronto/15,9 Millionen pro Jahr) und Connor McDavid (Edmonton/15 Millionen) sowie Goalie Carey Price (Montreal/15 Millionen) strichen gar je mehr als das 15-Fache ein.

Mehr Gehalt als Shaqiri

Meier erhält in Nordamerika etwas mehr Lohn als Xherdan Shaqiri (27) auf der Insel. Der Schweizer Nationalspieler verdient in der Premier League beim FC Liverpool 4,16 Millionen Pfund (umgerechnet rund 5,18 Millionen Franken). Sein Bruttogehalt soll allerdings (inkl. Boni und Sponsorengeldern) bei etwa 10 Millionen Franken liegen. Jenes von Nationalmannschaftskollege Granit Xhaka (26) wird auf rund 11 Millionen Franken geschätzt. Bei Arsenal beträgt sein Jahreseinkommen 5,2 Millionen Pfund (6,47 Millionen Franken).

Der bestbezahlte Schweizer Mannschaftssportler spielt allerdings Basketball. Clint Capela (25) wurde im vergangenen Jahr von den Houston Rockets mit einem 90-Millionen-Vertrag bis 2023 ausgestattet. Demnach kommt er auf einen Lohn von durchschnittlich 18 Millionen Dollar pro Jahr – damit könnte er die Gehälter von Meier, Shaqiri und Xhaka beinahe selber übernehmen.

Viel weniger als Federer und Fussballstars

Die Schweizer Spitzenreiter im Sport sind jedoch wenig überraschend Roger Federer (37) und Stan Wawrinka (34). Der Lausanner hat gemäss Townandcountrymag.com im vergangenen Jahr 11 Millionen Pfund (rund 13,7 Millionen Franken) verdient und soll somit weltweit zu den Top 10 der Tennisspieler zählen. Im vergangenen Jahr hat er Preisgelder in der Höhe von 822'423 Dollar kassiert.

Federer nimmt laut «Forbes» aktuell sogar Platz 5 der 100 bestbezahlten Athleten der Welt ein. Das Wirtschaftsmagazin schätzt die Einnahmen des 20-fachen Grand-Slam-Siegers auf insgesamt 93,4 Millionen Dollar. Davon sind allerdings nur 7,6 Millionen Preisgeld, die restlichen 85,8 Millionen werden als Sponsorengelder ausgewiesen.

«Forbes» gibt Lionel Messi als derzeit globalen Topverdiener an. Gemäss dem Ranking 2019 liegen die geschätzten Einnahmen des Argentiniers in Diensten des FC Barcelona bei 127 Millionen Dollar (92 Millionen Lohn/Boni). Mit 109 Millionen Dollar (65 Millionen Lohn/Boni) folgt Juve-Stürmerstar Cristiano Ronaldo auf Rang 2, und der Brasilianer Neymar liegt mit 105 Millionen Dollar (75 Millionen Lohn/Boni) auf dem 3. Platz. Zwischen ihm und Federer reiht sich noch der mexikanische Boxer Canelo Alvarez mit 94 Millionen Dollar (92 Millionen Lohn/Boni) ein.

Eishockey

(ddu)

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Wir bitten um Verständnis.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Kassian B. am 03.07.2019 10:33 Report Diesen Beitrag melden

    50% Steuern

    Sie müssen die Hälfte für Steuern abgeben. Respekt an Jannick Weber, er könnte in der Schweiz mehr verdienen, er erfüllt sich den Traum von der NHL.

    einklappen einklappen
  • Michi am 03.07.2019 11:07 Report Diesen Beitrag melden

    Schon eigenartig

    Wenn ein Bundesrat eine halbe Million verdient jammern alle, im Sport werden Millionengehälter hochgejubelt. Und kommt mir nicht mit leisten, eine oder ein Bundesrat leistet definitiv mehr als ein Fussballer.

    einklappen einklappen
  • Bert Mills am 03.07.2019 09:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ganz ok

    Das sind hohe Beträge. Trotzdem gönne ich diese den (meisten) Sportlern. Die Leistungen sind - im Gegensatz zu den "Managerli" gut überprüfbar, zudem verfügen RF, Meier etc. über spezielle Fähigkeiten, die nicht jeder hat.

    einklappen einklappen

Die neusten Leser-Kommentare

  • Dani G. am 04.07.2019 10:17 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    liegt doch an Klubs

    Meier verdient neu 1 Million im Jahr, das sind 500'000 im Monat, nett sehr nett, aber das man im Fussball auch ein solches Gehalt erhältst, spielst du bei einem Topklub und alle Regen sich auf das die Fussballer zuviel verdienen. Ich seh da zum Fussball keinen Unterschied. Denn eines ist sicher in der Bundesliga verdient das keiner und wenn einer soviel verdient muss er absolut Spitze sein. Wenn die Klubs solche Gehälter zahlen, gä e es wenige oder keiner der sagen würde, oh das ist aber sehr viel, bitte halbiert doch mein Gehalt. Wenn einer soviel angeboten bekommt wird es auch nehmen. Es liegt nicht an den Spielern sondern bei den Klubs

  • Experte am 04.07.2019 04:49 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Plauderi

    Weder Hischier noch Meier sind Weltklasse. Alles Plauderi.

    • Experte worin am 04.07.2019 10:20 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Experte

      Das stimmt in keiner Weise, Hischier ist ein sehr bescheidener, bodenständiger, ruhiger Typ. Er mag vieles sein, aber bestimmt kein Plauderi

    einklappen einklappen
  • Condorman am 03.07.2019 22:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    was soll das

    24 mio. zu wenig? nie zufrieden?

  • Feri am 03.07.2019 18:53 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Federer

    Federer zum Beispiel ist ein Einzelsportler. Wenn er gewinnt ist es alleine seine Arbeit gewesen. Anders zum Beispiel Fussballer. Die verdienen auch ihr Geld wenn sie nur auf der Ersatzbank sitzen oder schlecht spielen. Es gibt ja noch 10 andere Leute die au dem Platz herumstehen. Daher find eich es in Ordnung wenn Einzelsportler so viel verdienen. Bei manschaftssportler ist das doch eher fraglich.

  • Miss Piggy am 03.07.2019 18:20 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Rentner?

    Nicht zu vergessen, dass diese Sportler nicht bis 65 diese Sportarten auf höchstem Niveau ausführen können. Da heisst es rechtzeitig für das Alter vorzusorgen!