Lausanne

23. November 2018 08:28; Akt: 23.11.2018 09:20 Print

Vom Transfersieger zum Spitzenteam

von Philipp Muschg - Lausanne ist die Mannschaft der Stunde in der National League. Nun wartet der Meister ZSC Lions.

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Die Chance, in einem einzigen Match einen Clubrekord zu egalisieren, Tabellenführer zu werden und den Meister zu schlagen: Die Affiche (Freitag, 19.45 Uhr) gegen den ZSC beweist, dass Lausanne der ersehnte Sprung vom Transfersieger zum Spitzenteam endlich gelungen ist.

Exakt vor einem Monat beim 3:4 in Langnau verlor das Team von Ville Peltonen zum letzten Mal, lag gar auf einem Playout-Platz. Seither gab es 8 Spiele, 24 Punkte, 29:11 Tore. Und der Finne beweist bei seinem ersten Job als Cheftrainer, dass er die Jahre als Assistent von Berns Kari Jalonen genutzt hat. «Lausanne spielt genau gleich wie wir», erkannte SCB-Stürmer Sciaroni, nachdem sein Team 1:4 verloren hatte.

Einige erstklassige Spieler

Peltonen brachte Disziplin – und machte aus einer Mannschaft, die letzte Saison die zweitmeisten Strafminuten der Liga kassiert hatte, jene mit den wenigsten. Das war letztes Saison der SCB. Peltonen gibt seinen Spielern viel Vertrauen und kann auf einen Goalie zählen, der nach Fangquote die Nummer 1 der Liga ist. Den hatte letzte Saison der SCB – nur dass Genoni nicht als Absteiger kam wie jetzt Boltshauser.

Und schliesslich hat Peltonen auch erstklassige Spieler. Schon im Sommer kamen Bertschy, Kenins, Grossmann und Boltshauser, im Verlaufe der Saison wurde mit dem US-Schweizer Moy und Emmerton nachgerüstet. Verteidiger Junland ist gar Topskorer der gesamten Liga.

Der Mix stimmt

Günstig ist dieses Personal nicht, doch der Mix stimmt beim ambitionierten LHC. Ein neunter Sieg in Folge würde den Clubrekord seit dem Aufstieg 2013 egalisieren. Doch so, wie die Waadtländer derzeit auftreten, haben sie noch viel höhere Ziele.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • A. Theist am 23.11.2018 10:32 Report Diesen Beitrag melden

    Nicht mehr lange

    Und sobald die Investoren merken, dass im hiesigen Markt (egal ob Fussball oder Eishockey) keine goldene Nase verdient werden kann sondern Geld draufgelegt werden muss, springen sie ab. Ich gebe Lausanne noch 2-3 Jahre bis die Investoren aussteigen und der finanzielle Ruin droht.

    einklappen einklappen
  • Papa Zurkichen am 23.11.2018 10:07 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nicht alles was glänzt..

    Diese wanna by gold truppe hat nur einen kleinen höhenflug, welcher auch bald wieder vorbei sein wird. Denn kratzt man die dünne Goldschicht ab kommt billiges Metall hervor.

  • Mike M. am 23.11.2018 13:02 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Abwarten

    Abwarten, den die Saison ist noch lang. Jedesmal wenn eine Mannschaft von der Presse in den Himmel gelobt wird, kommt bestimmt eine Negativserie.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Kowaltschuk am 24.11.2018 13:53 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Am Schluss wie immer

    Als Biel vor ein paar Wochen ca. 8 Punkte Vorsprung hatte, hiess es euphorisch das Team ist der Star! Jetzt hat sie der Alltag eingeholt und sie haben gegen die drei Letzten verloren. Am Schluss der RS sind Bern, ZSC und Zug an der Spitze und Biel kommt als letzter noch in die PO.

  • EGAL am 23.11.2018 20:53 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    aufpassen

    was viel schlimmer ist dass der Leader Biel in eine Krise schlittelt mit Ansage und es wird mit Fassung akzeptiert! Törmänen s verlängerung bewegt und bewirkt im moment das Gegenteil!!! sehr unstabil die mannschaft!! viele Verletzte ist keine Entschuldigung...(Demi/Romands) auch Biel wird nicht CH Meister,Utopisch!!!!! die Sicht eines Seeländers........braucht noch einiges!

  • EGAL am 23.11.2018 19:59 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    schön wärs

    die Romands werden nie CH Meister! Gotteron hat es nicht geschafft, Servette und Lausanne auch nicht! sind nur Mit-undKurläufer diese Mannschaften, mehr nicht!!! Träumen ist erlaubt....

  • lightsout am 23.11.2018 15:28 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    niederlage

    und sobald sie verlieren gibts keine punkte und dann sind sie schnell wieder im mittelfeld

  • Mike M. am 23.11.2018 13:02 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Abwarten

    Abwarten, den die Saison ist noch lang. Jedesmal wenn eine Mannschaft von der Presse in den Himmel gelobt wird, kommt bestimmt eine Negativserie.