01. März 2008 15:29; Akt: 01.03.2008 23:10 Print

ZSC Lions gewinnen auch das zweite Spiel

In den vermeintlich ausgeglichensten Serien der Playoff- Viertelfinals steht es nach zwei Spieltagen 2:0. Die ZSC Lions gewannen gegen die Kloten Flyers 5:3 und Zug setzte sich in Davos 5:4 nach Verlängerung durch.

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Rapperswil-Jona (5:2 gegen Genf-Servette) und Fribourg (2:1 n.V. gegen Bern) glichen ihre Serien zum 1:1 aus. Während die Lakers gegen die Genfer überraschend problemlos siegten, gewann Fribourg gegen den Qualifikationssieger in extremis. Julien Sprugner traf 17 Sekunden vor dem Ende per Penalty den Ausgleich, in der Benjamin Plüss nach nur 46 Sekunden der Overtime den Siegtreffer erzielte.

Titelverteidiger Davos befindet sich nach zwei Partien bereits in Rücklage: Der Meister glich gegen Zug nach einem 2:4-Rückstand noch einmal aus, in der Verlängerung traf Janick Steinmann jedoch zum Siegtreffer (66.) für die Innerschweizer, die damit das «Break» schafften. Die ZSC Lions und die Kloten Flyers lieferten sich eine ausgeglichene Partie, in der Adrian Wichser mit zwei Treffern (zum 2:2 und 4:2) zum Matchwinner avancerte.

In den Playout-Halbfinals musste Lugano in Basel einen peinlichen Ausrutscher hinnehmen. 3:5 verloren die Tessiner nur zwei Tage nach dem 6:1-Erfolg. Die Serie ebenfalls zum 1:1 glich Ambri-Piotta gegen Langnau mit einem 4:2-Sieg aus.


Imponierende Lions auf Halbfinalkurs

Die als Aussenseiter in die Serie gegangenen ZSC Lions liegen gegen die Kloten Flyers bereits mit 2:0 Siegen in Führung. Der 5:3-Sieg der Lions vor der Hallenstadion-Saisonrekordkulisse von 9580 Zuschauern bot erstklassige Playoff-Kost.

Die ersten vier ZSC-Tore produzierte der Block um den ZSC- Topskorer mit Klotener Wurzeln, Adrian Wichser. Der Schweizer Nationalstürmer erzielte zwei Tore und einen Assist, während der Slowake Peter Sejna mit einem Tor und drei Vorlagen glänzte.

Als Klotens Robin Grossmann sieben Minuten vor Spielende mit seinem ersten Saisontor die Flyers nochmals bis auf ein Tor heranbrachte, wurde die ZSC-Defensive nochmals einer Belastungsprobe unterzogen. Die Lions überstanden diese Phase aber mit einer hohen Einsatz- und Laufbereitschaft. Und Beat Forster beendete 21 Sekunden vor Schluss mit einem Schuss ins leere Tor die letzten Zweifel am Sieg der Stadtzürcher.

Stellvertretend für die Zürcher Charakterstärke stand bereits die doppelte ZSC-Unterzahlphase von 101 Sekunden Dauer gegen Ende des Mitteldrittels, als sich die Zürcher Spieler wiederholt in Klotener Schüsse warfen. Am Ende des Mitteldrittels verabschiedete der ZSC-Anhang sein Team mit stehenden Ovationen in die letzte Pause.

Im Gegensatz zu Spiel 1 wies die zweite Viertelfinal-Partie zwischen den Zürcher Rivalen vorab im Startdrittel hohe Playoff- Intensität auf. Die im Vorfeld von Spiel 2 geäusserte Einschätzung von Kloten-Trainer Anders Eldebrink, dass in Rückstand liegende Lions an Stärke einbüssen würden, erwies sich als Trugschluss.

Die Lions gerieten gegen die zunächst dynamisch auftretenden Flyers bereits nach 15 Sekunden in Rückstand und lagen nach dem schnellen Ausgleich nach sechs Minuten erneut zurück. Dies war aber der letzte Rückstand in der Partie. Denn innert drei Minuten stellten die Lions auf 3:2.

Auch den zweiten Goalie-Vergleich in diesem Viertelfinal-Duell entschied ZSC-Altmeister Ari Sulander zu seinen Gunsten. Während der 39-jährige Finne fehlerlos blieb, schien für Kloten-Goalie Ronnie Rüeger zumindest der vierte Gegentreffer haltbar.


Leidenschaftliches Gottéron siegt in extremis

Fribourg-Gottéron hat gegen den SC Bern die Partie in extremis gedreht. Benjamin Plüss erzielte nach 46 Sekunden der Verlängerung im Powerplay den Siegtreffer zum 2:1. In der Serie glichen die Freiburger gegen den Favoriten zum 1:1 aus.

Julien Sprunger hatte Gottéron erst 17 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit per Penalty in die Overtime gerettet. Dem Strafstoss ging eine rund 15-minütige Diskussion voraus. Plüss hatte den vermeintlichen Ausgleich erzielt, Schiedsrichter Brent Reiber entschied jedoch auf Penalty, weil Berns Goalie Marco Bührer das Tor verschoben hatte. Sprunger behielt beim Penalty jedoch die Nerven und traf im Stil eines Routiniers und unhaltbar für Bührer.

Der SCB hatte in der mit 7115 Zuschauern ausverkauften St- Léonard-Halle wie am Donnerstag in Bern einen Blitzstart hingelegt. Sébastien Bordeleau, der bereits im ersten Duell den Führugstreffer erzielt hatte, lenkte in seinem 300. NLA-Spiel einen Schuss von David Jobin in der 3. Minute erfolgreich zur Berner Führung ab. In der Folge lieferten sich die beiden Teams eine intensive und ausgeglichene Partie mit vielen Torchancen. Bestnoten verdienten sich dabei die beiden Torhüter Sébastien Caron und Marco Bührer.

Fribourg war dem meistgenannten Titelanwärter ebenbürdig und überzeugte vor allem kämpferisch. Gottéron vermochte auch den Ausfall von Andrej Bykow - der Center hatte sich in Spiel 1 eine Hirnerschütterung zugezogen - zu verkraften. An seine Stelle trat «Oldie» Gil Montandon, der zusammen mit Sprunger und Plüss immer wieder für Gefahr sorgte.

Bern verpasste es nach dem 1:0, die Führung auszubauen. In der 46. Minute hatte Christian Berglund den Matchpuck auf dem Stock, er scheiterte aber alleine vor Caron. Für die Nachlässigkeiten wurde Bern am Schluss nicht unverdient bestraft.


Erstes «Break» für die Zuger

Der EV Zug hat in der Serie gegen Meister Davos das erste «Break» geschafft. Die Innerschweizer siegten in der Vaillant Arena 5:4 nach Verlängerung, nachdem die Bündner im Schlussdrittel einen zwischenzeitlichen 2:4-Rückstand aufgeholt hatten.

Das Siegestor wurde durch die nominell vierte Zuger Linie erzielt: Thomas Walser lancierte der Bande entlang Janick Steinmann, der junge Center hatte zusammen mit Ronald Petrovicky eine 2:1-Situation und schoss die Gäste schliesslich im Stile eines Routiniers per Backhand ins Glück.

Im Schlussdrittel der regulären Spielzeit hatten die Zuger phasenweise die Ausläufer des Sturmtiefs «Emma» zu spüren bekommen, das am Spieltag die Schweiz heimgesucht hatte. Davos machte enorm viel Druck, Angriffswelle auf Angriffswelle rollte auf den Kasten von Lars Weibel zu. Peter Guggisberg gelang in Überzahl (nach einer dummen Strafe wegen Spielverzögerung gegen den phasenweise völlig indisponierten Michael Kress) der Anschlusstreffer (43.), fünf Minuten später erzielte Vorzeigekämpfer Andres Ambühl das 4:4 nach einer weiteren unübersichtlichen Situation vor dem Zuger Kasten.

Anschliessend hatten beide Teams Chancen à discretion zum K.o. Zug kam in den letzten fünf Minuten wieder stärker auf und hatte zehn Sekunden vor Ablauf der 60. Minute den Matchpuck durch Dale McTavish, der Liga-Toptorschütze der Qualifikation zeigte aber für einmal Nerven und konnte Leonardo Genoni aus bester Position nicht bezwingen.

Die 6337 Zuschauer in der Vaillant Arena waren von Anfang an fast so gut unterhalten worden wie am Donnerstag in der Herti. Die beiden offensivsten Teams der Liga lieferten sich einen spektakulären Schlagabtasuch mit wechselnden Vorteilen. Reto von Arx schoss den HCD, der diesmal mit vier ausländischen Offensivkräften angetreten war, nach einem Scheibenverlust von Barry Richter erstmals in dieser Serie in Führung (9.), 15 Sekunden vor Drittelsende glich aber der alte Fuchs Paul Di Pietro mit einem satten Slapshot aus.

Im Mittelabschnitt übernahmen die Zuger das Zepter. Dominic Meiers 1:2 (23.) konnten die Bündner zwar durch Alexandre Daigle noch ausgleichen (25.); 55 Sekunden später erwischte aber der pfeilschnelle Corsin Casutt Genoni auf der Stockhand. Der gebürtige Churer Casutt leistete auch zum 2:4 von Trevor Meier (31.) die Vorarbeit.


Effiziente Lakers

Noch lang und beschwerlich präsentiert sich der Weg von Servette in die Halbfinals. Der Zweite der Qualifikation unterlag in Rapperswil-Jona den Lakers 2:5 und ist mit dem ausgeglichenen Zwischenstand in der Serie gut bedient.
Nach dem glückhaften Heimsieg am Donnerstag im Penaltyschiessen (nach einem späten 1:1-Ausgleichstreffer) begannen die Genfer das erste Auswärtsspiel übermotiviert. Die Servettiens leisteten sich dumme Strafen, und Rapperswil-Jona schlug aus den Powerplay-Chancen umgehend Kapital. Die Lakers erzielten in den ersten sieben Minuten zwei und bis zur 28. Minuten drei Überzahl-Tore (aus fünf Chancen) und zogen so vorentscheidend auf 4:1 davon.

Eine imponierende Leistung gelang Cyrill Geyer. Der Verteidiger initiierte das 1:0 (Niki Sirén fälschte seinen Schuss ab), erzielte dreieinhalb Minuten später das 2:0 und breitete das wegweisende 3:1 von Niklas Nordgren mit einem magistralen Pass vor.

Der HC Genève-Servette, der sich schon in den sechs Partien in der Qualifikation mit Rapperswil-Jona äusserst schwer getan hatte (7:11 Punkte), durfte bloss sechs Minuten lang hoffen. Nach dem Anschlusstreffer nach 19 Minuten durch Goran Bezina zum 1:2 fanden die Genfer besser ins Spiel, sie forcierten die Offensive aber zu sehr und liefen den Lakers ins Messer.


Lugano kassierte Ohrfeige

Der HC Lugano kann selbst gegen den EHC Basel nicht einfach zum Klassenerhalt spazieren. Die Luganesi - vor argen Nöten in der Verteidigung geplagt - verloren Spiel 2 der Serie chancenlos mit 3:5.
Die Basler kamen erst zum fünften Saisonsieg. Lugano blamierte sich bis auf die Knochen. Das 3:5 schmeichelte den Gästen: Basel hätte viel höher gewinnen können, schoss alleine im zweiten Abschnitt dreimal an den Pfosten und führte bis drei Minuten vor Schluss sogar 5:1.

32 Minuten lang hielten die Gäste, die ohne drei seiner vier wichtigsten Backs auskommen müssen (Julien Vauclair, Hirschi und Helbling sind verletzt) dank Torhüter Aebischer ein 0:0. Mit Powerplaytoren durch Stefan Voegele und Yves Sarault ging Basel schliesslich innerhalb von fünf Minuten 2:0 in Führung. Lugano kam zu Beginn des Schlussabschnitts durch Jonas Höglund auf 1:2 heran, kassierte hingegen nur 35 Sekunden später durch Radek Duda das 1:3.


Langnau kriegt «Ambri-Fluch» nicht los

Ambri-Piotta hat die Playout-Halbfinalserie gegen die SCL Tigers zum 1:1 ausgeglichen. Angeführt von PostFinance-Topskorer Erik Westrum siegten die Tessiner verdient 4:2. Der Amerikaner hatte bei allen Toren seines Teams den Stock im Spiel.

Das 1:0 (7.) erzielte Westrum selbt, bei den restlichen drei Treffern gab er einen Assist. Nebst Westrum überzeugte bei Ambri auch Goalie Thomas Bäumle. Er musste sich erst zweimal geschlagen geben, als die Partie entschieden war; Martin Stettler und Mathias Joggi verkürzten in den Schlussminuten noch auf 2:4.

Der Sieg von Ambri entprach zumindest der (statistischen) Logik. Seit November 2000 (16 Partien) haben die SCL Tigers in der Valascia nicht mehr gewonnen. Im Gegensatz zum ersten Duell kam bei den Emmentalern die starke Langnauer Offensive um Jeff Toms und Josh Holden nicht wie gewohnt auf Touren.


National League A: Playoff Viertelfinal/2. Spiel

ZSC Lions - Kloten 5:3 (3:2,1:0,1:1)
Hallenstadion. - 9580 Zuschauer (Saisonrekord). - SR Stalder, Simmen/Sommer.
Tore: 1. (0:15) Rintanen (Cormier) 0:1. 4. Sejna (Wichser, Gardner) 1:1 (Eigentor Romano Lemm). 6. Rintanen (Romano Lemm, Cormier/Ausschluss Daniel Schnyder) 1:2 (Eigentor Suchy). 10. Adrian Wichser (Sejna, Alston/Ausschlüsse Alavaara, von Gunten) 2:2. 13. Stoffel (Sejna, Gardner) 3:2. 36. Adrian Wichser (Sejna) 4:2. 54. Grossmann (Cormier, Bühler) 4:3. 60. (59:39) Forster 5:3 (ins leere Tor).
Strafen: 7mal 2 Minuten gegen ZSC Lions, 6mal 2 Minuten gegen Kloten.
PostFinance-Topskorer: Adrian Wichser; Rintanen.
ZSC Lions: Sulander; Blindenbacher, Suchy; Forster, Seger; Stoffel, Daniel Schnyder; Gardner, Adrian Wichser, Sejna; Alston, Pittis, Monnet; Lachmatow, Gloor, Krutow; Bastl, Grauwiler, Murovic.
Kloten Flyers: Rüeger; Hamr, von Gunten; Schulthess, Welti; Alavaara, Grossmann; Müller, Fabian Stephan; Cormier, Romano Lemm, Rintanen; Brunner, Jenni, Sven Lindemann; Wick, Liniger, Stancescu; Bühler, Kellenberger, Suri.
Bemerkungen: ZSC Lions ohne Pavlikovsky (verletzt) sowie Johner (überzähliger Ausländer), Kloten ohne Rothen, Hofer, Bodenmann, Guignard (alle verletzt) und Rullier (überzähliger Ausländer). - Timeout Kloten (58:51).

Rapperswil - Servette 5:2 (2:1,3:0,0:1)
Diners-Club-Arena. - 5412 Zuschauer. - SR Kurmann, Dumoulin/Fluri.
Tore: 4. Sirén (Geyer, Guyaz/Ausschluss Olivier Keller) 1:0. 7. Geyer (Guyaz, Oliver Kamber/Ausschluss Trachsler) 2:0. 20. (19:01) Bezina (Kolnik/Ausschlüsse Micheli, Patrick Fischer II; Fedulow) 2:1. 26. Nordgren (Geyer) 3:1. 28. Reuille (Guyaz, Nordgren/Ausschluss Breitbach) 4:1. 34. Nordgren (Roest) 5:1. 57. Kolnik (Vigier) 5:2.
Strafen: 10mal 2 Minuten gegen Rapperswil-Jona, 16mal 2 Minuten gegen Genève-Servette.
PostFinance-Topskorer: Roest; Kolnik.
Rapperswil-Jona: Marco Streit; Geyer, Voisard; Koivisto, Patrick Fischer II; Guyaz, Sven Berger; Gmür, Schefer; Burkhalter, Bütler, Schrepfer; Czerkawski, Oliver Kamber, Reuille; Nordgren, Roest, Sirén; Steiner, Hürlimann, Micheli.
Genève-Servette: Mona; Mercier, Goran Bezina; Gobbi, Olivier Keller; Höhener, Breitbach; Schilt; Cadieux, Trachsler, Déruns; Rivera, Vigier, Kolnik; Law, Meunier, Savary; Fedulow, Augsburger, Jérôme Bonnet; Spicher.
Bemerkungen: Rapperswil-Jona ohne Sleigher, Genève-Servette ohne Aubin (beide überzählig). - Timeout Servette (58.).

Davos - Zug 4:5 (1:1,1:3,2:0,0:1)n.V.
Vaillant Arena. - 6337 Zuschauer. - SR Stricker, Wehrli/Wirth.
Tore: 9. Reto von Arx (Riesen, Daigle) 1:0. 20. (19:45) Di Pietro (Ausschluss Marha) 1:1. 23. Dominic Meier (Green/Ausschluss Winkler) 1:2. 25. (24:03) Daigle (Blatter, Reto von Arx/Ausschluss Steinmann) 2:2. 25. (24:58) Casutt (Oppliger) 2:3. 31. Trevor Meier (Casutt) 2:4. 43. Guggisberg (Taticek, Marha/Ausschluss Kress) 3:4. 48. Ambühl (Riesen, Taticek) 4:4. 66. (65:20) Steinmann (Walser, Back) 4:5.
Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Davos, 6mal 2 Minuten gegen Zug.
PostFinance-Topskorer: Reto von Arx; McTavish.

Davos: Genoni; Gianola, Blatter; Jan von Arx, Furrer; Winkler, Crameri; Müller; Riesen, Reto von Arx, Daigle; Guggisberg, Marha, Ambühl; Dino Wieser, Taticek, Marc Wieser; Helfenstein, Rizzi, Maneluk; Leblanc.
Zug: Weibel; Dominic Meier, Richter; Diaz, Back; Kress, Sutter; Christen, Green, McTavish; Fischer, Di Pietro, Schnyder; Casutt, Oppliger, Trevor Meier; Walser, Steinmann, Petrovicky.
Bemerkungen: Davos ohne Niinimaa, Bürgler und Stoop (alle überzählig), Zug ohne Camichel (verletzt). Timeout: 31. Davos, 48. Zug. 34. Pfostenschuss Daigle.

Fribourg - Bern 2:1 (0:1,0:0,1:1,1:0) n.V.
St-Léonard. - 7115 Zuschauer (ausverkauft). - SR Reiber, Arm/Küng.
Tore: 3. Bordeleau (Jobin, Rüthemann/Ausschluss Sprunger) 0:1. 60. (59:43) Sprunger 1:1 (Penalty). 61. (60:46) Benjamin Plüss (Sprunger/Ausschluss Ziegler) 2:1.
Strafen: 3mal 2 plus 10 Minuten (Sprunger) gegen Fribourg; 7mal 2 plus 10 Minuten (Ziegler) gegen Bern.
PostFinance-Topskorer: Sprunger, Dubé.
Fribourg: Caron; Seydoux, Reist; Heins, Birbaum; Ngoy, Snell; Marquis, Marc Abplanalp; Neuenschwander, Chouinard, Botter; Laaksonen, Geoffrey Vauclair, Rizzello; Sprunger, Montandon, Benjamin Plüss; Lauper, Deny Bärtschi, Sandro Abplanalp.
Bern: Bührer; Jobin, Philippe Furrer; Beat Gerber, Steinegger; Josi, Kobach; Leuenberger, Rytz; Reichert, Ziegler, Rüthemann; Patrik Bärtschi, Dubé, Gamache; Abid, Bordeleau, Berglund; Daniel Meier, Chatelain, Raffainer.
Bemerkungen: Fribourg ohne Bykow, Mäkiaho (beide verletzt) und Seliwanow (überzählig); Bern ohne Dempsey, Mowers (beide verletzt), Jakobsen, Pascal Berger und Froidevaux (alle überzählig). - 300. NLA-Spiel Bordeleau, 200. NLA-Spiel Philippe Furrer. Philippe Furrer im Verlauf des ersten Drittels verletzt ausgeschieden.


Ambri-Piotta - SCL Tigers 4:2 (1:0, 2:0, 1:2)
Valascia. - 3914 Zuschauer. - SR Mandioni, Mauron/Rebillard.
Tore: 7. Westrum (Kutlak/Ausschluss Debrunner) 1:0. 25. Naumenko (Westrum, Celio/Ausschluss Neff) 2:0. 29. Imperatori (Du Bois, Westrum) 3:0. 52. Sonnenberg (Imperatori, Westrum) 4:0. 56. Stettler (Holden, Toms/Ausschluss Imperatori) 4:1. 59. Joggi (Toms, Fabian Sutter/Ausschluss Grégory Christen) 4:2.
Strafen: 11mal 2 plus 10 Minuten (Duca) gegen Ambri-Piotta; 11mal 2 plus 2mal 10 Minuten (Holden, Murphy) gegen SCL Tigers.
PostFinance-Topskorer: Westrum; Holden.
Ambri: Bäumle; Naumenko, Tallarini; Kutlak, Celio; Du Bois, Mattioli; Sonnenberg, Westrum, Corsin Camichel; Duca, Stirnimann, Demuth; Bianchi, Schönenberger, Grégory Christen; Sciaroni, Zanetti, Imperatori.
SCL Tigers: Schoder; Stettler, Christian Moser; Lüthi, Bayer; Murphy, Blum; Aegerter; Sandro Moggi, Bieber, Varada; Neff, Fabian Sutter, Joggi; Claudio Moggi, Toms, Holden; Debrunner, Simon Moser.
Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Domenichelli, Pont, Schena, Siritsa (alle verletzt) und Jan (überzähliger Ausländer); SCL Tigers ohne Flückiger, Zeiter, Balerna (alle verletzt) und Setzinger (überzähliger Ausländer). - 13. Corsin Camichel verletzt (Schulterprellung) ausgeschieden. 54. Duca verschiesst Penalty. Timeout SCL Tigers (56:47). SCL Tigers von 56:47 bis 58:04 und ab 59:37 ohne Torhüter.

Basel - Lugano 5:3 (0:0,2:0,3:3)
St. Jakobarena. - 2422 Zuschauer. - SR Kunz, Abegglen/Schmid.
Tore: 32. Voegele (Camenzind/Ausschluss Tremblay) 1:0. 37. Sarault (Hauer/Ausschlüsse Häppölä, Näser) 2:0. 41. (40:29) Höglund (Marty Murray, Näser/Rieder, Voegele; Chiesa) 2:1. 42. (41:04) Duda (Hauer/Ausschluss Tremblay) 3:1. 50. Della Rossa (Camenzind, Nüssli) 4:1. 52. Rubin (Stefan Schnyder, Sarault) 5:1. 57. Sannitz (Wirz, Krüger) 5:2. 60. (59:37) Sannitz (Krüger, Wirz) 5:3.
Strafen: 11mal 2 plus 5 Minuten (Rieder) plus Spieldauer (Rieder) gegen Basel, 14mal 2 plus 5 (Sannitz) plus 10 Minuten (Wirz) plus Spieldauer (Sannitz) gegen Lugano.
PostFinance-Topskorer: Papineau; Jeannin.
Basel: Züger; Collenberg, Hauer; Stalder, Lukas Gerber; Horak, Gian-Andrea Randegger; Wüthrich, Rieder; Tschannen, Papineau, Duda; Stefan Schnyder, Sarault, Rubin; Nüssli, Camenzind, Della Rossa; Walker, Tschuor, Voegele.
Lugano: Aebischer; Jeannin, Tremblay; Hänni, Chiesa; Cantoni, Nodari; Jörg; Höglund, Marty Murray, Kostovic; Näser, Häppölä, Paterlini; Sannitz, Romy, Knoepfli; Krüger, Conne, Wirz.
Bemerkungen: Basel ohne Plavsic, Bundy, Hudec (alle verletzt), Spiridonow und Fuchs (beide überzählig), Lugano ohne Julien Vauclair, Hirschi, Helbling, Tristan Vauclair (alle verletzt), Landon Wilson und Carter (beide überzählig). - Pfostenschüsse: Paterlini (21.), Sarault (28.), Camenzind (30.).

LIVE-TICKER

60. Das Spiel ist aus. Verdienter Sieg für starke Lions, vor allem defensiv zeigten sich die Löwen sehr diszipliniert.

60. Tor für die Lions! Forster trifft ins leere Tor zum 5:3.

59. Timout von Eldebrink, der Kloten-Coach lässt seine Spieler nochmals kurz Luft holen. Goalie Rüeger bleibt draussen, 6 gegen 5.

58. Die Lions wollen jetzt die Scheibe nicht mehr aus den eigenen Reihen geben, Scheibenbesitz als beste Verteidigung.

54. Tor für Kloten! Anschlusstreffer durch Robin Grossmann. Kann sich über links durchsetzen und trifft in die hohe entfernte Ecke zum 4:3.

49. Die Lions wieder komplett, das Powerplay der Flyers brachte nicht den gewünschten Erfolg, nach wie vor zwei Tore Rückstand.

46. Pittis kassiert 2 Minuten, nächster Anlauf der Flyers zum Anschlusstreffer.

45. Mittlerweile ist eine kleine Keilerei im Gange, Lindemann und Murovic gehen sich für 2 Minuten abkühlen.

45. Ronnie Rüeger hat heute nicht seinen besten Tag, wirkt nervös und unkonzentriert. Aber auch von Marcel Jenni ist heute noch nichts zu sehen.

43. Die Formation der Lions steht, Suchy scheitert mit dem ersten Abschluss, Seger bleibt beim zweiten mal hängen. Und da ist Rintanen auch schon wieder zurück auf dem Eis, Kloten wieder komplett.

42. Strafe gegen Kloten, Rintanen geht in die Kühlbox, damit bringt er seine Kollegen schon früh wieder in Bedrängnis.

41. Das Schlussdrittel kann beginnen. Kloten mit dem Messer am Hals.

40. Pause im Mitteldrittel. Auch dieses Drittel war ziemlich ausgeglichen, wenn auch nicht mehr mit der gleichen Intenität wie im 1. Durchgang. Die Lions wirken aber selbstsicher und scheinen die Flyers jederzeit im Griff zu haben.

39. Auch Blindenbacher kassiert 2 Minuten, 5 gegen 3 für 1 Minute und 40 Sekunden.

39. Strafe gegen Krutov, Chance für die Flyers, den Anschluss zu erzielen.

35. Tor für die Lions! Wichser kann sich die Scheibe in Ruhe präparieren und bezwingt Rüger mit einem Hocheckschuss zum 4:2.

34. Kloten wieder komplett. Auch dieses Boxplay der Flyers war erfolgreich.

31. Strafe angezeigt, Hamr muss nach einem Foul an Alston für 2 Minuten raus.

30. Die Hälfte der regulären Spielzeit ist um, die Lions spielen momentan sehr defensiv, dafür aber stabil, kaum ein Durchkommen für die flinken Flyers.

27. Die Flyers sind mehrheitlich im Puckbesitz, ohne aber zu reellen Torchancen zu kommen.

25. Der 2. Abschnitt verläuft bisher einiges ruhiger als der erste. Nach dem furiosen Startdrittel schalten die Akteure auf dem Eis einen Gang runter.

21. Das Mitteldrittel hat soeben begonnen.

20. Das 1. Drittel ist beendet, die Teams gingen von Anfang an Vollgas, kaum Zeit zum Verschnauen, Schiri Stalder hat noch einen schwierig Abend vor sich. Kloten mit dem besseren Start, die Lions fanden aber die Antwort und führen nach 20 Minuten mit 3:2.

18. Die Hektik hat ein wenig nachgelassen, die Spieler gönnen sich nach der heissen Startphase eine kleine Pause.

13. 2 Minuten gegen Forster, Kloten mit Powerplay. Aber die Stadtzürcher überstehen diese Phase ohne weiteren Gegentreffer.

12. Tor für die Lions! Innert Minuten kehren die Lions das Spiel, Stoffel gelingt das 3:2.

10. Tor für die Lions! Wichser lauert vor dem Klotener Tor und wird mustergültig bedient - 2:2.

8. Überzahl für die Lions, Sejna scheitert alleine vor Rüeger, der gleich zweimal zur Stelle ist und die Flyers-Führung verteidigt.

6. Tor für Kloten! Rintanen schiesst Kloten wieder in Führung.

4. Tor für die Lions! Sejna trifft zum 1:1 Ausgleich. Kloten kann nicht befreien und lässt Sejna zum Schuss kommen.

3. Die Lions hadern nicht lange mit dem Gegentor, machen sofort Druck.

1. Tor für Kloten! Kaum angepfiffen, liegt der Puck schon im Lions-Tor, Rintanen trifft nach 15 Sekunden zum 0:1.

1. Anpfiff zum 1. Drittel.

20minuten.ch berichtet ab 19.45 Uhr live von der Partie ZSC Lions - Kloten Flyers.


Vor den Spielen

Auch HC Davos befindet sich in der Playoff-Viertelfinalserie gegen den EV Zug in Rücklage. Er verlor das erste Spiel am Donnerstagabend in der Zuger Herti-Halle mit 1:2. Gelegenheit zur Korrektur bietet sich bereits heute Samstag, wenn sich die beiden Kontrahenten in der Davoser Vaillant Arena erneut gegenüberstehen.

Viel haben die Davoser am Donnerstagabend nicht falsch gemacht, aber etwas Entscheidendes: Sie waren im ersten Drittel noch nicht in Playoff-Stimmung. Während die Zuger vom ersten Bully an powerten und jeden Check fertig machten, taten dies die Davoser erst ab dem Mittelabschnitt mit der nötigen Konsequenz. Nach 20 Minuten lagen sie jedoch mit 0:2 zurück, und diese Hypothek wog zu schwer. Heute wollen es die Bündner besser machen.

Qualifikationssieger Bern reist heute nach Fribourg, um den zweiten Sieg einzufahren. Die Mutzen werden in der St. Léonard Halle aber auf erbitterten Widerstand treffen. Nur mit Muskelspiel alleine wird es für die Berner schwer, den Sieg vom vergangen Freitag zu wiederholen.

In Rapperwil wollen die Lakers die Niederlage nach Penaltyschiessen in Genf so schnell wie möglich vergessen machen. Die Chancen der Rosenstädter stehen dabei nicht schlecht, brachten sie Servette beim ersten Spiel doch knapp an den Rand einer Heimniederlage.