Ittigen

24. Februar 2011 23:05; Akt: 24.02.2011 23:40 Print

Zähnefletschen vor dem Playoff-Start

von Marcel Allemann - Das Warm-up zwei Tage vor dem Playoff-Start: So friedlich wird man die besten Spieler der Liga in den nächsten Wochen im Umgang miteinander nicht mehr sehen.

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Die PostFinance-Topskorer der NLA. Hintere Reihe (v. l.): Metropolit (Zug), Sykora (Davos), Spylo (Biel), Toms (Servette), Domenichelli (Lugano), Pittis (ZSC Lions), Iggulden (SCL Tigers); vordere Reihe (v. l.): Dubé (Bern), Sprunger (Fribourg), Pestoni (Ambri), Roest (Lakers) und Santala (Kloten). (Foto: Photopress)

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Anlass war die Auszeichnung der PostFinance-Topskorer der 12 Klubs in Ittigen. Insgesamt hat die PostFinance aufgrund der erspielten Skorerpunkte 164 300 Franken in die Nachwuchskassen der NLA-Vereine einbezahlt – und diesen Betrag nochmals um 164 300 Franken erhöht, mit denen die Schweizer Junioren-Nationalmannschaften unterstützt werden.

Für die 12 Topskorer war es so kurz vor dem Saisonhöhepunkt eine willkommene Abwechslung. «Es ist eine grosse Ehre, hier zu sein – und das nach meiner ersten richtigen NLA-Saison», strahlte etwa Youngster Inti Pestoni, der es bereits mit seinen zarten 19 Jahren in den erlauchten Kreis geschafft hat. Doch gedanklich waren die meisten trotzdem ganz woanders: Der morgige Playoff- und Playout-Start war allgegenwärtig. Auch im Umgang miteinander. Man kann es als das letzte Zähne­fletschen betrachten, bevor morgen der «Raubtierkäfig» geöffnet wird.

Die Spieler, die sich ab morgen im direkten Duell gegenüberstehen, kommen sich deshalb bei diesem Warm-up nicht mehr zu nahe. Petr Sykora (Davos), Christian Dubé (Bern) und Tommi Santala (Kloten) sitzen im Saal links, rechts sind ihre Gegenspieler Julien Sprunger (Fribourg), Mike Iggulden (SCL Tigers) und Domenico Pittis (ZSC Lions) zu finden. Und als die PostFinance anschliessend zum kreativen Steh-Lunch mit Häppchen aus den Ländern der jeweiligen Topskorer lädt, verköstigt sich Klotens Santala mit Biels Ahren Spylo, während sich ZSCler Pittis schon längst aus dem Staub gemacht hat. Sein Hunger scheint auf die Kloten Flyers ausgerichtet zu sein.