E-Prix

12. Oktober 2018 10:05; Akt: 12.10.2018 10:51 Print

Formel E 2019 findet definitiv in Bern statt

Der Gemeinderat hat den Weg für ein Formel-E-Rennen in der Hauptstadt geebnet. Es soll im kommenden Jahr am 22. Juni stattfinden.

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Bestätigt die FIA die Eingabe des nationalen Automobilverbandes, kommt Bern ein Jahr nach Zürich zu seiner Premiere als Veranstalter eines Formel-E-Rennens. Der Kalender der im Dezember in Saudiarabien beginnenden Meisterschaft soll am Freitagnachmittag veröffentlicht werden.

Der Gemeinderat der Stadt hat der Swiss E-Prix Operations AG als lokale Lizenzinhaberin grünes Licht erteilt, die Bewilligung aber an Auflagen geknüpft. Unter anderem trägt die Veranstalterin sämtliche Kosten für die Veranstaltung.

Bewilligung unter Auflagen

Der Gemeinderat sieht das Formel-E-Rennen als Chance für die Stadt Bern, sich einem grossen Publikum als moderne und attraktive Stadt im Herzen Europas zu präsentieren. Gleichzeitig werden mit der Veranstaltung die Elektromobilität sowie der Diskurs rund um ökologische Mobilität und neue Technologien gefördert.

Das Rennen wird aber auch mit Einschränkungen verbunden sein. Ziel der Stadt Bern ist es, diese für die Bevölkerung möglichst verträglich zu gestalten. Aus diesem Grund hat der Gemeinderat massgebliche Auflagen an die Bewilligung geknüpft, die in einer Vereinbarung zwischen der Stadt und der Veranstalterin festgehalten wurden. So muss die Veranstalterin bei einer Durchführung zum Beispiel sicherstellen, dass die Erreichbarkeit der einzelnen Quartier-Teile trotz der baulichen Sicherungsmassnahmen gewährleistet bleibt.

In Zürich hatte sich der Stadtrat gegen ein Formel-E-Rennen im kommenden Jahr entschieden. Als Grund wurde ein Termin-Engpass wegen anderen Veranstaltungen beziehungsweise Festivitäten genannt. Nach aktuellem Stand ist die Durchführung eines Formel-E-Rennens in Zürich im übernächsten Jahr wieder möglich.

Motorsport

(mro)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Martin am 12.10.2018 10:43 Report Diesen Beitrag melden

    Rundstreckenrennen generell erlauben

    Schon interessant, dass Rundstreckenrennen wegen Sicherheitsbedenken nach wie vor verboten sind, E-Rennen aber mit Verweis auf die Umweltfreundlichkeit mit Sonderbewilligungen erlaubt werden. Ein sehr schönes Beispiel, wie heuchlerisch man mit gewissen Themen umgeht.

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  • BärnerBär am 12.10.2018 10:50 Report Diesen Beitrag melden

    Formel E - plötzlich ökologisch?

    Bin mal gespannt, wie viele Steuerfranken unserer linken Regierung ein Autorennen wert ist. Aber bei unseren Öko-Linken gilt ja auch ein Tesla mit 700PS als Ökomobil, welches staatlich gefördert werden soll. Dann kann man ja auch ein (eigentlich verbotenes) Rundstreckenrennen durchführen. Und wenn man dann sieht, mit wie vielen LKW's das Material tonnenweise aus dem Ausland hergekarrt wird oder sogar noch ein neuer Teerbelag erstellt werden muss frohlockt das Herz der 2'000 Watt Gesellschaft. Ziemlich verlogen das Ganze.

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  • Claudio12 am 12.10.2018 11:10 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Kursführung

    Hoffentlich führt der Rundkurs an der Reitschule vorbei. Die werden es lieben.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Jürg Dingetschweiler am 19.10.2018 18:47 Report Diesen Beitrag melden

    E Rennen in Bern

    Sehr schön für Bern. Die haben ja sonst nichts ausser dem Bundeshaus, dem SCB, YB und ein paar Kellertheater. Wo bleibt denn die Kultur?

  • Mario am 16.10.2018 11:33 Report Diesen Beitrag melden

    Wenns ums Auto geht...

    ...dann darfs auf einmal laut werden. Aber wenn etwa ein FC Breitenrain auf seinem Sportplatz, dem Spitz spielen will, dann müssen die Fans ganz leise sein. Keine Trommeln, kein Megafon und keine Fangesänge, es hat ja Anwohner. Mein Vorschlag: Stefan Raab veranstaltete mal eine Autoball-WM, ähnlich wie Polo, nur eben mit Autos. Wieso sattelt der FC Breitenrain nicht einfach auf Autoball um? Da dürften die Fans wieder mit Trommeln und Megafon antraben, denn wo Autos im Spiel sind, da ist man ja bekanntlich tolerant.

  • 2 CV-Fan am 15.10.2018 17:22 Report Diesen Beitrag melden

    OK im Bremer

    Auto-Rasenrennen in einem Wohnquartiersind daneben. Warum benutzt man nicht die traditionsreiche Rennstrecke im Bremgartenwald?

    • Gero F am 16.10.2018 14:34 Report Diesen Beitrag melden

      nahe am Wald ist

      2 CV-Fan: Gute Frage welche ich mir auch schon gestellt habe. Ich denke da würde noch mehr Opposition eingehen da dies zu nahe am Wald ist und somit Grün beschädigen könnte.

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  • Einhornjäger am 15.10.2018 11:03 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Der Berg ruft

    Bei dieser Streckenführung ist es ja fast schon ein Bergrennen ;-)

    • Lehrer am 15.10.2018 17:25 Report Diesen Beitrag melden

      Privilegierte Obstbergler

      Das selektioniert dann hoffentlich!

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  • Yvonne Hänni am 15.10.2018 08:40 Report Diesen Beitrag melden

    Formel E ist gut

    Allein der Ausdruck wonach die Boliden donnern zeigt wie tendenziös und unrealistisch resp. unfair berichtet wird. Zudem ist mir nicht bekannt, dass jemand gefragt wurde sls eine Veranstaltungen namens Hallo VELO durchgeführt wurde. Die Formel E macht schon deshalb Sinn weil sie das Bewusstsein für E-Fahrzeuge in der breiten Bevölkerung fördert und dazu beiträgt, dass diese Technologie weiter entwickelt wird. Zudem ist es auch für Bern eine gute Sache nicht immer nur mit dem Teitschule in den Schagzeilen zu stehen!

    • Keller Manuel am 15.10.2018 11:38 Report Diesen Beitrag melden

      Tendenziöse Berichterstattung

      genau! "donnernde" E-Boliden alles negativ behaftet was dem rot / grünen Gesock nicht in den Plan passt.Soviel zu den Medien Dass es genau solche Veranstaltungen, Wettbewerbe, Rennen, Sportevents. braucht um Entwicklungen voranzutreiben wird selbstverständlich verschweigen. Dafür legt man die anreisenden Zuschauer, welchen man schon mal vorsorglich unterstellt, dass sie mit dem Privatauto anreisen, als Gegenargument in die Waagschale. Klar an der Strecke mitten in Bern gibt es sicher massenhaft gratis Auto Parkplätze für Formel-E Fans Tendenziöse Berichterstattung umschreibt es perfekt

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