Keine Wachablösung

12. Dezember 2011 14:09; Akt: 12.12.2011 14:12 Print

«Barça ist einfach besser»

Es sollte ein Duell auf Augenhöhe werden. Doch genau wie Cristiano Ronaldo im «Duell der Giganten» gegen Lionel Messi, zog auch Real Madrid gegen die «Kaiserlichen» aus Barcelona den Kürzeren.

Bildstrecke im Grossformat »
Sergio Ramos schiesst Real Madrid zum zweiten Clásico-Sieg innerhalb weniger Tage. Das Resultat: 2:1. Im Vorfeld dieses Clásicos bleibt es erstaunlich ruhig. Das liegt an der Ausgangslage: Barcelona lagt in der Primera Division bereits 16 Punkte vor Real Madrid. Real Madrid legt los wie die Feuerwehr. Bereits in der 6. Minute bringt Karim Benzema sein Team in Führung. Dann aber trifft Barças Zauberfloh Lionel Messi zum Ausgleich. Diego Lopez beibt gegen den Schuss des Argentiniers machtlos. Real Madrid gewinnt das Rückspiel im Halbfinal der Copa del Rey gegen Barcelona 3:1. Cristiano «CR7» Ronaldo lässt sich als Doppeltorschütze feiern. Piqué kann den Portugiesen nur noch mit einem Foulspiel stoppen. Den anschliessenden Elfmeter verwandelt Ronaldo dann eiskalt. Obwohl die Katalanen eindeutig mehr Ballbesitz haben, sind die Madrilenen jederzeit Herr der Lage und haben das Spielgeschehen unter Kontrolle. Erst in der 89. Minute markiert Jordi Alba noch den Ehrentreffer für Barca. Von Superstar Lionel Messi ist lange Zeit nicht viel zu sehen. Real Madrid und der FC Barcelona trennen sich im Halbfinal-Hinspiel der Copa del Real 1:1. Cesc Fabregas und Raphael Varane heissen die Torschützen in einem packenden ersten Clásico 2013. Ach ja, er ist ja so sympathisch beim Torjubel: Cristiano Ronaldo nach seinem 1:0. Der Portugiese wird später auch noch für das 2:2 der Königlichen zuständig sein. Damit hat Ronaldo in sieben aufeinanderfolgenden Clasicos mindestens einmal getroffen - Rekord. Ebenfalls doppelt trifft beim 2:2 Lionel Messi. Der Argentinier erzielt seine Treffer 16 und 17 in einem Clasico und bleibt jetzt nur noch ein Törchen hinter Clasico-Rekordtorschütze Alfredo di Stefano. Neben vier Toren sehen die Zuschauer auch je einen Pfostenknaller und jede Menge harte Duelle. Real Madrid stoppt Barcelonas Siegesserie von sechs Erfolgen mit dem 2:2 und schützt somit seinen eigenen Startrekord von neun Erfolgen en suite. Schon nach 11 Minuten eröffnet Gonzalo Higuain das Score im Rückspiel des spanischen Supercups. Weniger als 10 Minuten später folgte ein Tor von Cristiano Ronaldo zum 2:0. Kurz vor der Pause erzielte Lionel Messi für den FC Barcelona den Anschluss. Doch mehr lag nicht drin. Die Katalanen mussten sich geschlagen geben. Nach dem 2:3 im Hinspiel reicht den Madrilenen ein 2:1 im Rückspiel, um die Supercopa 2012 zu gewinnen. Der FC Barcelona gewinnt das Hinspiel der spanischen Supercopa mit 3:2. Das erste Goal erzielte aber der Madrilene Ronaldo. Nach dem Ausgleich kamen die Barça-Stars aber in Fahrt und erzielten drei Tore in Folge. Am Schluss kassierten die Katalanen den Anschluss, weil Valdes patzte. Mourinho und Vilanova scheinen sich nach der Auseinandersetzung vom letzten Jahr wieder versöhnt zu haben. , kurz vor 20.00 MEZ. Barça-Coach Pep Guardiola begrüsst Reals Jose Mourinho vor dem Anpfiff im Camp Nou. Zwischen den beiden scheint eine Eiseskälte zu herrschen. Im Spiel war Barcelona zwar viel am Ball, aber überzeugen konnten sie trotzdem nicht. Es waren auch die Madrilenen, die das erste Tor schossen. Real Madrid gewann das Spiel 2:1 und holte sich wenige Wochen später auch den Meistertitel. Am 25. Januar 2012 kam es zum Rückspiel im Cup-Viertelfinal in Barcelona. Die Katalanen führten durch Treffer von Pedro und Dani Alves zur Pause sicher 2:0. Doch Real kämpfte sich zurück und glich dank Cristiano Ronaldo und Karim Benzema innert 4 Minuten zum 2:2 aus (68. und 72. Minute). Die Partie wurde hektisch. Ein Tor und Real hätte sich für die Halbfinals qualifiziert. Doch Sergio Ramos nahm seinem Team in der 88. Minute mit der Gelb-Roten Karte die Hoffnung. Es blieb beim 2:2 - Barça im Halbfinal der Copa del Rey. Im Hinspiel eine Woche zuvor am 18. Januar 2012 im Santiago Bernabeu brachte Ronaldo Real in Führung. Carles Puyol glich kurz nach der Pause per Kopf zum 1:1 aus. (49.) In der 77. Minute erzielte dann Eric Abidal (Mitte) auf Pass von Lionel Messi den 2:1-Siegtreffer. Wieder hatte Real gegen Barça nicht gewinnen können. Barcelona gegen Real Madrid - eine brisante Begegnung, welche die Massen vor den Fernseher zieht. Von tollen Spielen bis unzähligen Skandalen bietet die Affiche alles. Beim ersten Clásico der Saison 2011/12 wähnte sich Real seit langem wieder einmal auf Augenhöhe mit Barcelona. Doch auch der frühe Treffer von Karim Benzema (nach 23 Sekunden) nütze nichts. Barça drehte die Partie zwar mit etwas Glück, aber dennoch nicht unverdient. 3:1 lautete der für Real enttäuschende Endstand. In der Saison 2011/12 trafen die beiden Teams schon in der Supercopa aufeinander. Real dominierte das und ging durch Meszt Özil in Führung. Doch zwei Traumtore von Lionel Messi und David Villa brachten Barça zwischenzeitlich in Führung. Für das verdiente Unentschieden sorgte Xabi Alonso. Lionel Messi war auch beim die alles überragende Figur. Der Zauberfloh erzielte beim 3:2-Sieg zwei Traumtore und legte das dritte nicht minder genial auf. In der Nachspielzeit brannten beiden Mannschaften die Sicherungen durch, als Marcelo Barça-Neuzugang Cesc Fàbregas an der Seitenlinie übel von den Beinen holte. , bei dem vor allem José Mourinho negativ auffiel, waren die Konsequenzen. Barcelona konnte schliesslich die erste Trophäe der Saison in die Höhe stemmen. Im Hinspiel des Champions-League-Halbfinals 2011/12 erledigte Barcelonas Lionel Messi Real Madrid im eigenen Stadion gleich selbst. Er schoss das 1:0 für die Gäste ... ... und erzielte mit einem wunderbaren Dribbling durch die Real-Abwehr den zweiten Treffer, der zum 2:0-Schlussresultat führte. Reals Pepe sah nach einem harten Tackling gegen Barcelonas Dani Alves auch noch Rot. Das war Real-Trainer José Mourinho zu viel. Nach harscher Kritik am Schiedsrichter wurde er vom Spielleiter auf die Tribüne verbannt. Land unter dann im : Strömender Regen verwandelte das Camp Nou in einen Swimming Pool. Dank einem 1:1 qualifizierte sich Barça ohne Probleme für den Champions-League-Final. Real mit Ronaldo fühlte sich wieder einmal betrogen. Schiedsrichter de Bleeckere gab den regulären Treffer von Higuaín zum vermeintlich 0:1 wegen einem angeblichen Stürmer-Foul nicht. In der Pause hatte seinen grossen Auftritt. Der Profi-Flitzer stürmte auf Ronaldo zu und versuchte, ihm eine Baskenmütze aufzusetzen. Mann des Spiels war aber Eric Abidal: Der Franzose kam in den letzten Minuten zu seinem Comeback, nachdem er erst gerade den Krebs besiegt hatte. Das Endspiel der Copa Del Rey: Nachdem Real Madrid im Vorfeld heftig für die defensive Spielweise kritisiert wurde, überraschten die Königlichen in Halbzeit eins mit mehr Spielanteilen. Pepe stand in der 41. Minute mit einem herrlichen Kopfball dem 1:0 nahe. Aber das Leder prallte an den Innenpfosten. Allerdings war es teilweise mehr eine Diskussionsrunde als ein Fussballspiel. Rudelbildungen gehörten zum Bild des Spiels. In Madrid wurde vor der Begegnung Shakiras Song Waka Waka aus dem Stadion verbannt, weil die Kolumbianerin mit Barcelonas Gerard Piqué liiert ist. In Valencia war sie in der Arena. So sah die Sängerin in der zweiten Hälfte das vermeintliche 1:0 durch Pedro. Doch der Stürmer stand im Offside. Das Tor wurde aberkannt, das Spiel musste in die Verlängerung. Die Entscheidung fiel in der 103. Minute: Cristiano Ronaldo schloss einen schönen Angriff herrlich per Kopf ab und sicherte Real die Trophäe. Es war der erste Sieg der Königlichen gegen Barça nach drei Jahren - und der erste Titel für die Hauptstädter unter José Mourinho. Am 16. April 2011 trafen Real Madrid und Barcelona in der Meisterschaft aufeinander. Reals Trainer José Mourinho lancierte das Duell mit seinem Schweigen an der Vor-Match-PK. Im Spiel dominierte Barça mit viel Ballbesitz. Lanciert wurde die Partie in der 52. Minute mit der roten Karte gegen Raul Albiol (l.). Er hatte David Villa als letzter Mann umgerissen. Lionel Messi - vom Laser nicht gestört - verwandelte den folgenden Elfmeter sicher zum 1:0. Wenig später musste Carles Puyol bei seinem Comeback nach drei Monaten Verletzungspause vom Feld. Real kam trotz Unterzahl besser auf. Nach einem strittigen Foul von Dani Alves an Marcelo kam auch Real zu einem Elfmeter. Cristiano Ronaldo verwertete diesen - mit seinem ersten Tor gegen Barcelona im siebten Spiel - sicher zum 1:1-Endstand. In den letzten Minuten ging es heiss zu und her. Lionel Messi knallte den Ball frustriert gegen die Zuschauer Trotzdem jubelte am Ende Barcelona. Dank dem Punktgewinn lagen die Katalanen sechs Runden vor Schluss weiterhin mit acht Punkten Vorsprung vor Real an der Tabellenspitze. Die Meisterschaft war praktisch gesichert. Im Sommer 2010 kam José Mourinho zu Real Madrid. Seine erste Clásico-Erfahrung war sehr bitter. Es ging heiss her auf dem Feld. Cristiano Ronaldo war mittendrin. Aber Tore schossen die Königlichen nicht. Dafür war vor allem David Villa in dessen erstem Clásico besorgt. Der Stürmer traf beim 5:0 doppelt und bereitete ein Tor vor . Weitere Tore von Xavi, Pedro und Jeffren liessen die Madrilenen endgültig ausflippen. Sergio Ramos sah in der 90. Minute für diese Aktion gegen Carles Puyol Rot . Es war wieder einmal ein Clásico für die Geschichtsbücher und Real verlor die Tabellenspitze an den ewigen Rivalen. Der 160. Clásico im April 2010 war einmal mehr richtungsweisend für die Meisterschaft. Beide Teams hatten vor der Partie gleich viele Punkte auf dem Konto und Real war seit zwölf Spielen unbesiegt. Barcelona siegte dank Toren von Lionel Messi (l.) vor und Pedro (r.) nach der Pause mit 2:0. Es war die erste Heimniederlage Reals der Saison. Barcelona hatte danach drei Punkte Vorprung auf die Königlichen - und liess sich diesen nicht mehr nehmen. Im Sommer 2009 verstärkte sich Real unter anderem mit Ronaldo, Kaká oder Benzema. Doch die neuen Galaktischen konnten in ihrem ersten Clásico nicht siegen. Barças Neuerwerbung Zlatan Ibrahimovic erzielte fünf Minuten nach seiner Einwechslung den goldenen Treffer. Neben einem Tor flog auch je ein Spieler mit gelb-rot vom Feld. Nie mehr vergessen wird man den 158. Clásico. Barça siegte im Bernabéu mit 6:2. Es war die zweithöchste Niederlage Reals in einem Heimspiel. Nie zuvor schoss Barça sechs Tore beim Erzfeind. Und ... ... Barça schoss das 100. Saisontor der Spielzeit. Zudem war der Titel vier Runden vor Schluss praktisch gesichert. Die Katalanen feierten im Bernabéu den Titel vorzeitig. Die absolute Höchststrafe für Barça gabs am 8. Mai 2008. Die Azulgrana mussten Real den traditionellen «Pasillo» erweisen, weil Real schon vor dem Spiel als Meister feststand und dem Gegner beim Einlaufen zum Titel gratulieren. Und die Königlichen setzten im Spiel noch einen drauf: Mit 4:1 wurde Barcelona aus dem Stadion gescheucht. Am 23. Dezember 2007 fand der letzte Clásico mit Ronaldinho statt. Real entschied diesen für sich. Den einzigen Treffer erzielte Julio Baptista. Im März 2007 hatte Lionel Messi seinen ersten grossen Auftritt. Er traf in einer Partie gleich drei Mal. Aber Real liess sich nicht besiegen. Zweimal van Nistelrooy und einmal Sergio Ramos verhinderten den Barça-Sieg. Die Partie endete 3:3. 2006 entschieden Raul und van Nistelrooy das Duell mit je einem Treffer zum 2:0 für Real. Ein denkwürdiges Spiel sahen die Fans am 19.11.2005 in Madrid. Die Partie fing mit einem Flitzer an, der auf den Platz stürmte. Dann wurde es eine Ronaldinho-Show. Höhepunkte waren dabei seine zwei Tore nach Slalomläufen durch Reals Defensive. Der Brasilianer ebnete Barça den Weg zum 3:0. Unterbrochen wurde die Ronaldinho-Show von einem zweiten Flitzer. Diesmal nackt. Von der «As» wurde Ronaldinho danach als «übermenschliches Wesen» betitelt. Als er kurz vor Schluss ausgewechselt wurde, ereignete sich Aussergewöhnliches. Reals Fans im Bernabéu verabschiedeten sich mit grossem Beifall vom Star des Erzfeindes. Das hatte es zuvor nur einmal gegeben: Bei Diego Armando Maradona. Es gibt auch friedliche Begegnungen bei den Clásicos: Dies bewiesen Ronaldinho und Landsmann Ronaldo 2004. Freude bei Real Madrid. Die Königlichen siegten mit 4:2 gegen Barcelona. Während sich Real-Trainer Vanderlei Luxemburgo im Vordergrund freut, versteht Frank Rijkaard die Welt nicht mehr. Real gegen Barça war schon immer eine heisse Angelegenheit. Doch im Juli 2000 stieg die Hitze in ungeahnte Höhen: Luis Figo hatte die «Unverschämtheit», von Barça zu Real zu wechseln - eine Geschichte, die lange für Aufregung sorgte. 56 Millionen Dollar kassierte Barça als Abfindung. Dafür boten die Katalanen den Fans an, den Namen Figo gratis von ihren Fan-Shirts zu entfernen. Zuvor hatten diese Figo heiss geliebt. Doch nach dem Transfer schlug dies in blanken Hass um. Dieser sollte zwei Jahre später unvergessliche Ereignisse nach sich ziehen. Nachdem es in den ersten Derbys nach Figos Wechsel nur Schmährufe für den Portugiesen gab, artete das Spiel am 24.11.2002 völlig aus und ging als «Derby der Schande» in die Geschichtsbücher ein. Bei Eckbällen brauchte Figo Polizeischutz. Es hagelte Cola-Flaschen, Feuerzeuge, Handys, Billardkugeln, Whisky-Fläschchen und ... ... sogar einen Schweinekopf von den Rängen. Das Spiel musste während 15 Minuten unterbrochen werden. Übrigens: Das Resultat war 0:0. Vor dem Rückspiel explodierte kurz vor dem Spiel in der Nähe des Santiago-Bernabeu-Stadions eine Autobombe. Das Spiel wurde durchgeführt. Real holte ein 1:1, qualifizierte sich für das Endspiel und schlug dort Leverkusen mit 2:1. Erst 2005 wurde die Busse für die Vorfälle ausgesprochen. Barcelona musste 4000 Euro Strafe bezahlen.

Zum Thema
Fehler gesehen?

Mit einem Sieg hätte Real Madrid den ewigen Rivalen aus Barcelona in der Tabelle bereits um neun Verlustpunkte distanzieren können. Doch wieder wollte den Königlichen der erlösende, erste Meisterschaftssieg gegen Barça unter José Mourinho nicht gelingen. Nach der Blitzführung durch Benzema nach 23 Sekunden kam von Real einfach zu wenig, um Barcelona über 90 Minuten in Schach halten zu können.

Trotz den klaren Verhältnissen auf dem Platz hatte «The Special One» nach der ärgerlichen 1:3-Niederlage im Clásico gegen Barça wieder einmal seine ganz eigene Sicht der Dinge. «Es ging nicht um Talent oder Können und Nichtkönnen. Das pure Glück war ausschlaggebend», so der Portugiese an der Pressekonferenz nach Spielschluss. «Ohne die Leistung des Gegners schmälern zu wollen: Der Zufall ist beim Sport eine grundlegende Sache. Das haben wir zu akzeptieren.»

Mourinho haderte mit dem Schicksal: «Unter normalen Umständen hätte Ronaldo das 2:0 gemacht. Das hätte das Spiel in meinen Augen entschieden.» Doch der Portugiese knallte den Ball nach herrlicher Vorarbeit von Benzema in der 25. Minute aus bester Position auf die Tribüne des Santiago Bernabeú. Praktisch im Gegenzug fiel nach Vorarbeit von Lionel Messi der Ausgleich durch Alexis Sanchez.

Ronaldo verkrampft in wichtigen Spielen

Zum Leidwesen Mourinhos ging das viel beschworene «Duell der Giganten» zwischen Ronaldo und Messi einmal mehr an den argentinischen Zauberfloh. Während Messi trotz Reals Blitzstart seine Mannschaft zusammen mit Xavi und Iniesta zum Sieg führte, tauchte Ronaldo mit zunehmender Spieldauer unter. Nach der Riesenchance zur 2:0-Führung hatte der Portugiese kurz vor dem 1:3 den Ausgleich auf dem Kopf. Doch wie mit seinen sonst so gefährlichen Freistössen scheiterte der der 26-Jährige kläglich. Ronaldo scheint sich in grossen Spielen regelmässig zu verkrampfen.

Wie der Portugiese blieb auch Messi ohne Clásico-Treffer. Doch der Barça-Toptorjäger war am ersten und am letzten Tor massgeblich beteiligt. Beim 1:1 liess er im Mittelfeld gleich drei Real-Verteidiger stehen und spielte danach den tödlichen Pass auf Torschütze Sanchez. Bei der Entscheidung zog der Argentinier wieder drei Gegenspieler auf sich, so dass Alves ungehindert auf den Kopf von Fábregas flanken konnte. 95 zu 59 Ballberührungen und 71 zu 32 Pässe sprechen im Duell Messi vs. Ronaldo ebenfalls Bände.

«Barça ist besser. Das ist die reine Wahrheit.»

Und so verpasste Ronaldo die Wachablösung beim steten Kampf um den Titel des besten Fussballers der Welt ebenso wie sein gesamtes Team in der Hierarchie im spanischen Fussball. Das konstatierte auch die spanische Presse. «Die Königlichen haben die Vorherrschaft des FC Barcelona im spanischen Fussball wieder nicht brechen können. Barça ist einfach besser. Das ist die reine Wahrheit», räumte die Madrider Sportzeitung «As» enttäuscht ein. «Barcelona stürmte das Bernabeu-Stadion, als wäre es eine Schokoladen-Burg», schrieb «El Mundo» und verwies auf die «absolute Macht der Katalanen». Die «Marca» verlieh dem FC Barcelona in Ahnlehnung an die Königlichen aus Madrid sogar das Prädikat «kaiserlich».

Ein Sieg als Wendepunkt?

José Mourinho wäre nicht José Mourinho, wenn er nach der nächsten Clásico-Abreibung nicht optimistisch nach vorne schauen würde. «The Special One» tröstete sich damit, dass seine Mannschaft punktgleich mit Barça auf dem zweiten Platz rangiert und ein Spiel weniger ausgetragen hat. «Wenn wir am kommenden Wochenende beim FC Sevilla punkten, können wir als Tabellenführer Weihnachten feiern.»

Doch Barça gibt sich jetzt natürlich kämpferisch. «Dieser Sieg ist für uns der Wendepunkt», sagte Dirigent Xavi im Wissen, dass in den letzten Jahren stets diejenige Mannschaft Meister geworden ist, die den ersten Clásico für sich entschieden hat.

(pre)

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Wir bitten um Verständnis.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • messi am 12.12.2011 12:32 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    fc barcelona

    Wieder typisch..!

    einklappen einklappen
  • FC Sevilla am 12.12.2011 12:54 Report Diesen Beitrag melden

    Frage der Erziehung!! Auch vom Trainer!

    Weg mit Mou, weg mit Marcello und weg mit Pepe!! Dann kann ich Real wieder Ernst nehmen!!

    einklappen einklappen
  • Anita am 12.12.2011 13:14 Report Diesen Beitrag melden

    Ja und?

    Hätte ich auch nicht gemacht, vorallem nicht bei Piqué.

Die neusten Leser-Kommentare

  • el cule D10S am 12.12.2011 14:34 Report Diesen Beitrag melden

    visca catalunya, visca el barca

    claro que si ;) barca ist und bleibt die bessere Mannschaft. Auch in nächster Zeit wird es wohl für Real keine Siege geben. Das denke und hoffe ich zumindest. Da kann Mou noch lange von Glück und nicht glück reden. Real hatte zwar ihre chancen, aber besser gespielt hat eindeutig blaugrana.

  • Xabi/Alonso am 12.12.2011 13:37 Report Diesen Beitrag melden

    schauen dann fragen...

    wenn ihr das spiel gesehen hättet wäre diese frage überflüssig...

  • Max Frisch am 12.12.2011 13:23 Report Diesen Beitrag melden

    Eigentlich Routine

    dabei sollte Real mit Verlieren gegen Barca langsam Übung haben....

  • Anita am 12.12.2011 13:14 Report Diesen Beitrag melden

    Ja und?

    Hätte ich auch nicht gemacht, vorallem nicht bei Piqué.

  • H.G. am 12.12.2011 13:14 Report Diesen Beitrag melden

    sturm im wasserglas

    oh mein gott. jetzt hört schon auf. wer sagt uns denn, dass piqué nicht selbst für diese "geste" verantwortlich war? wie viel wird während so einem spiel hinterücks provoziert und geärgert! ich persönlich habe nach einem spiel gegen einen sehr unsportlichen spieler auch nicht gross lust, diesem per handschlag dann auch noch die absolution zu erteilen. solange nicht gleich jemandem eine übergebraten wird - wie in vergangenen spielen - ist das meiner meinung nach kein problem. PS: handshake ist natürlich eine schöne geste - und alles andere sollte die ausnahme sein. aber eben PS2: bin barça-fan

    • N:E. am 13.12.2011 20:29 Report Diesen Beitrag melden

      Handshak

      wenn du ein bisschen Ahnung von Fussball hättest wüsstest du dass der Handshake nach dem Spiel eine ungeschrieben Regel ist.

    • Vojvo am 14.12.2011 09:43 Report Diesen Beitrag melden

      Na und?

      Spielst du Fussball? Wenn ja, dann wüsstest du, dass wenn dich jemand aufgeregt hat, du ihm erst recht nicht die Hand gibst. Jemandem gratulieren, dass er dich provoziert hat?

    • Bonus am 14.12.2011 16:50 Report Diesen Beitrag melden

      Fair

      Wenn das Spiel vorbei ist, ist es vorbei und man gibt sich die Hand!!! @ Vojvo: Du als angeblicher Fussballer solltest das wissen. Genau solche Leute wie dich braucht es nicht auf dem Fussballplatz.

    einklappen einklappen