Sofia

27. März 2011 23:02; Akt: 28.03.2011 11:02 Print

«Die Niederlage erstmal verdauen»

von Sandro Compagno - Am Flughafen von Sofia stand Ottmar Hitzfeld gestern den Schweizer Medien Rede und Antwort.

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Nationaltrainer Ottmar Hitzfeld sprach nach dem 0:0 gegen Bulgarien von einer Niederlage. (Foto: Keystone)

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Ottmar Hitzfeld, planen Sie nach dem 0:0 gegen Bulgarien einen Umbau der Nati?
Ottmar Hitzfeld: Der Umbau ist fliessend innerhalb der Mannschaft. Wir hatten vier U21-Spieler im Aufgebot. Aber man kann nicht nur mit ganz Jungen antreten. Es ist wichtig, dass die Mischung stimmt.

Die Aussichten auf eine EM-Qualifikation sind faktisch gleich null.
Die Chancen sind gering. Aber solange wir rechnerisch eine Chance haben, werden wir ­alles daran setzen, auch mit diesem Kader die Qualifikation für die Euro zu schaffen. Wir sind jetzt auch abhängig von den Resultaten von Montenegro. Es kann sein, dass Bulgarien in Montenegro gewinnt und dann haben wir plötzlich wieder eine ganz andere Ausgangslage.

Ihre Nati trifft nicht mehr.
Man bekommt international nicht so viele Torchancen. Wenn man drei, vier Chancen hat, dann muss man auch ein Tor machen. Wir brauchen eine rigorosere Chancenauswertung. Das sagt ja auch Alex Frei: Bei Basel trifft er, in der Nati nicht.

In der Qualifikation für die WM waren Standards eine Waffe. Wieso sind sie es nicht mehr?
Wir haben Standardsituationen trainiert, aber im Spiel waren wir zu wenig präzis. Und wir haben nicht die ganz grossen Spieler – ich spreche hier von Körpergrösse.

Wie sieht es in Ottmar Hitzfeld drin aus?

Ich bin sehr enttäuscht. Ich bin Teil der Mannschaft und identifiziere mich mit ihr. Wir gewinnen und verlieren gemeinsam. Und eine solche ­Niederlage muss man erst mal verdauen und akzeptieren.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Hopp Schwiiz am 28.03.2011 18:42 Report Diesen Beitrag melden

    Haki for Kapitän

    Bin überzeugt ohne Frei und Streller plus Haki als Kapitano käme wieder Spielfreude in diese Nati...

  • J.J Rundleder am 28.03.2011 04:56 Report Diesen Beitrag melden

    Jetzt reichts...

    ehrlich diese schoenmalerei gibt mir langsam auf den sack.....dass sieht jeder..wo etwas vom Fussball versteht...solange die Frei und Streller.fraktion (Hitzfelds Lieblinge)spielt..gibts keinen Erfolg...Und bekanntlich stinkt ein Fisch vom Kopf her...

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  • Marouan Fellaini am 29.03.2011 08:50 Report Diesen Beitrag melden

    Neue Formation

    Ich denke man muss das ganze Team überdenken. Eine Aufstellung könnte ungefähr so aussehen: Tor: Benaglio (wenn fit) Verteidigung: Lichtsteiner, Affolter, Djourou, Ziegler Mittelfeld: Shaqiri, Inler, Dzemaili, Behrami/Barnetta Sturm: Gavranovic, Derdiyok Mit dieser jungen Mannschaft könnte man sich nun an die WM-Quali 2014 heranwagen. Mit Frei, Streller, Grichting und Co. sehe ich schwarz

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Flipflop am 31.03.2011 11:14 Report Diesen Beitrag melden

    Genug von Frei und seiner Lobby

    1. Dzemaili hat gerade erst sein zweites Nati-Spiel nach x Jahren gemacht. Ihn wegen dem Bulgarien-Match so in den Wind zu schiessen ist nicht gerecht. Inler/Schwegler hatten mehrere Gelegenheiten sich auszuzeichnen und haben dies sogar gegen viel schwächere Gegner nicht geschafft!! 2. Frei hat ausgedient!! Schon damals als man Petric an die EM mitnehmen wollte, hat sich u.a. Frei dagegen gestellt. Mit ein Grund warum Petric (ein klasse Spieler) nicht für die CH spielt. Alex Frei erinnert mich an J. Vogel... und dem trauert bekanntlich niemand mehr nach!

  • psychologe am 29.03.2011 21:51 Report Diesen Beitrag melden

    Was ist ein Nationalteam?

    Dies ist eine Mannschaft welche sich für ihr Heimatland einsetzt. Doch von Einsatz für die Heimat wurden keine grossen Anstrengungen unternommen. Dies beginnt bereits bei der Hymne, oder eben nicht. Es schien kein Team zu sein, Einzelspieler welche sich im Schaufenster der Nati präsentieren um sich gut zu verkaufen oder eben nicht. Kein Feuer was da an Teamgeist brennen sollte!

  • Alfred am 29.03.2011 15:19 Report Diesen Beitrag melden

    Frühere Spieler

    Hitzfeld soll Stéphane Chapuisat zurückholen.

  • Weiss Scho am 29.03.2011 14:33 Report Diesen Beitrag melden

    kleines Land

    Das kleine Land und der FC Luzern: die Schweiz kann wie der FC Luzern vorne Mitspielen, wenn keine Ausfälle und eine optimale Chancenauswertung vorhanden sind. Im Laufe der Saison wird die SChweiz, wie der FC Luzern einfach jenen mit mehr Resourcen platz machen müssen... das ist bei allen anderen "kleinen" Ländern genau gleich ;)

  • Weiss Nöd am 29.03.2011 09:24 Report Diesen Beitrag melden

    "kleines Land"

    Ich kann das Argument "wir sind ein kleines Land" nicht mehr hören. Uruguay hat beispielsweise ca. 3.5 Mio Einwohner und trotzdem erreichen sie an der WM einen Halbfinal. Die Einwohnerzahl eines Landes sollte keine Entschuldigung für fehlende Qualität sein..

    • A. D. am 29.03.2011 10:47 Report Diesen Beitrag melden

      Richtig

      Ich verstehe auch nicht warum immer wieder dieses "kleine Land" Argument gebraucht wird. Es gibt viele Länder (Holland, Uruguay, etc.) welche kleiner und wesentlich erfolgreicher als die Schweiz sind. Mit dem gleichen Trainer und jungen, motivierten Spielern wirds vielleicht besser... vielleicht.

    • Bebbi am 29.03.2011 14:30 Report Diesen Beitrag melden

      kleine Länder

      Holland ist nicht kleiner! In Uruguay und Kroatien wird Fussball gelebt wie in der Schweiz wohl nur in Basel! Aber auch Uruguay und Kroatien qualifizieren sich nicht immer für die grossen Turniere ;)

    • Bob Bob am 30.03.2011 16:31 Report Diesen Beitrag melden

      Wie nur in Basel...

      denke in Basel hat es einfach Geld, welches sonst wo fehlt. Herr Frei würde besser mal in der Nati in die Kamera sagen können: " Das isch mal es Goal". Aber da sind auch die Basler Stürmer international meilenweit entfernt.

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