Granit Xhaka

20. August 2012 23:09; Akt: 20.08.2012 23:09 Print

«Favre will den perfekten Fussball»

von Sandro Compagno - Ganz Gladbach fiebert auf das CL-Playoff gegen Dynamo Kiew hin. Mittendrin steht Granit Xhaka: «Das Spiel ist ein absolutes Highlight», so der 19-Jährige vor dem Knüller.

Granit Xhaka zur Champions-League-Quali gegen Dynamo Kiew.
Zum Thema
Fehler gesehen?

Am 13. Mai 2006 sass der 13-jährige FCB-Junior Granit Xhaka im St. Jakob-Park und musste fassungslos mit ansehen, wie der FC Zürich unter Lucien Favre seinem FC Basel in letzter Sekunde einen sicher geglaubten Meistertitel entriss.

Umfrage
Setzt sich Granit Xhaka in der Bundesliga durch?
64 %
24 %
12 %
Insgesamt 2973 Teilnehmer

Sechs Jahre später ist Favre Erfolgstrainer von Borussia Mönchengladbach und der damals 13-Jährige eine wichtige Figur im Maschinenraum der Borussen. Monatelang hatten Favre und der Mittelfeldspieler im letzten Jahr in Kontakt gestanden, ehe sich der Umworbene für die «Fohlen» entschied. «Es war nicht nur Favre, der den Ausschlag gab», erklärt Xhaka: «Ich habe das Vertrauen des ganzen Vorstandes gespürt.» Ausserdem habe er sich bei seinen Nati-Kollegen Inler und Dzemaili informiert. Beide hatten unter Favre gearbeitet und erzählten nur Gutes vom akribisch-schrulligen Romand. Auch Xhaka: «Favre ist ein Trainer, der die Perfektion anstrebt.»

«Kiew ist sicherlich das schwerste Los»

30 Millionen Euro investierte Gladbach im Sommer in neue Spieler, davon 8,5 Millionen in Xhaka. Das Ziel: Erstmals in der Klubgeschichte will die Borussia in die Gruppenphase der Champions League. Xhaka kennt die Königsklasse aus FCB-Zeiten. Dort war er schon, dort will wieder hin. Dynamo Kiew sei zwar Favorit, aber: «Wenn wir an die Leistungsgrenze gehen, ist es machbar.» Am Dienstagabend (20.45 Uhr, ZDF) will er im heimischen Borussia-Park den ersten Schritt tun.

«Kiew ist sicherlich das schwerste Los, das wir erhalten konnten», so Xhaka vor der Partie, «aber, dass wir das erste Spiel vor unseren Fans austragen können, ist ein Vorteil für uns.»