GC in der Krise

17. Februar 2019 23:43; Akt: 18.02.2019 06:16 Print

Thorsten Fink glaubt nicht an seine Entlassung

von E. Tedesco - Trotz Erfolglosigkeit und dem Abrutschen auf den letzten Tabellenplatz sagt Thorsten Fink: «Ich glaube, dass ich noch nicht dran bin.»

Trotz Niederlage im Kellerduell und Abrutschen auf den letzten Tabellenplatz ist GC-Trainer Thorsten Fink «superoptimistisch». (Video: 20 Minuten)
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Blauer Himmel, herrlicher Sonnenschein und angenehme 14 Grad. In der Schweiz kündigte sich am Wochenende der Frühling an. Für Fussballtrainer beginnt im Frühling die heisse Phase.

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Soll Thorsten Fink GC-Trainer bleiben?

Zu heiss wurde es in Luzern. Dem FCL wurde die Tabellensituation zu ungemütlich und er entliess Trainer René Weiler am Sonntag. Ist Thorsten Fink der nächste Super-League-Trainer, der gehen muss?

Drei Spiele in der Rückrunde, drei Niederlagen, 3:14 Tore, Rang 10: Das ist die Schreckensbilanz der Hoppers nach dem ersten Frühlingswochenende. GC steckt in der Krise. Und wo eine Krise herrscht, wird fast immer auch der Trainer hinterfragt. Wenn der wie Fink von 26 Ligaspielen 17 verliert, sowieso.

Trainerwechsel in der Super League

Er spüre noch Rückendeckung von den Verantwortlichen, sagte Fink am Sonntag nach dem schwachen 0:1 im Kellerduell gegen Xamax. Den Ärger des Präsidenten, der nach dem Spiel in der Kabine Klartext sprach und mehr Leidenschaft verlangte, versteht Fink. «Das war die Message, die auch ich weitergegeben hätte», so der Deutsche.

Auch die aufkeimende Kritik an seiner Person kommt für ihn nicht überraschend. «Wenn man öfter verliert, steht man als Trainer immer in der Kritik. Aber ich bin superoptimistisch und total motiviert, den Verein wieder nach oben zu führen.»

Viel geleistet, aber «nicht punktemässig»

Wieviel Optimismus bringen aber seine Vorgesetzten in der Clubleitung auf? In der Vergangenheit war es nicht weit her mit der Zuversicht: 2017 musste Pier-Luigi Tami gehen, 2018 trennte sich Stephan Anliker von Murat Yakin und holte stattdessen Fink, noch ehe Zürich den Böög verbrannte, um den Winter auszutreiben. Das nächste Sechseläuten feiern die Zürcher am 8. April 2019.

Das sagt Keeper Heinz Lindner zur GC-Krise. (Video: 20 Minuten)

«Ich glaube, dass wir gute Arbeit geleistet haben – nicht tabellarisch oder punktemässig», sagte Fink, «aber wir haben Vieles für den Club mitgeregelt, damit er auf einer guten Basis dasteht. Und da habe ich auch meinen Teil dazu beigetragen. Ob ein anderer das besser machen kann, müssen andere entscheiden. Und wenn, dann ist das halt so. Ich würde dem Club Gutes wünschen, aber ich glaube, dass ich noch nicht dran bin. Ich habe noch Feuer, um das Ruder herumzureissen mit dieser Mannschaft.»

Das sagt Janick Kamber nach dem wichtigen Sieg gegen GC im Kellerduell. (Video: 20 Minuten)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Hopper am 18.02.2019 02:02 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Langsam reichts

    Die automatismen fehlen uns noch. Das sagt er jetzt seit einem Jahr. Langsam kann ich es nicht mehr hören! Einfach traurig, was bei meinem Herzensverein abgeht...

    einklappen einklappen
  • Libero am 18.02.2019 01:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Jeder Arbeiter wird beleidigt

    Der Typ hat als Trainer einige Millionen verdient, obwohl er jeden Club geschwächt hat.

    einklappen einklappen
  • Knolle am 18.02.2019 02:47 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Deep

    Glaube kann Berge versetzen, aber GC muss den Trainer ersetzen.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Leo66 am 20.02.2019 12:57 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Setzt Spieler mit 50% weniger Lohn unter druck...s

    nicht Fink ist der schuldige,es sind klar die Spieler die Fink zu verfügung hat, die nicht die leisungen bringen die sie bringen müssten. aber es ist immer ein leichtes dem, denn, trainer/n die schuld zu zuschreiben....dass svhwächste glied in jedem fussfallclub.

  • RH am 19.02.2019 03:34 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    GC , FCZ

    zürich kannn sich wirtschaftlich nur einen Club leisten alles andere ist träumerei!

  • Blitz am 18.02.2019 19:35 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Raffi

    Wicky ist auch zu haben der würde sich gut eignen für den Abstieg.

  • Toni Blauweiss am 18.02.2019 19:02 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Arroganz bis zum bitteren Ende

    Die Arroganz, welche Schönschwätzer Fink noch immer an den Tag legt, zeigt, dass er keine Ahnung von Fussball hat!! GC sollte am Beispiel Hypiä gelernt haben, dass es irgendwann zu spät ist! Wenn ich die Spieler aus der U21 U23 spielen sehe, würde ein Ersatz schon im Verein sein. Auf unsere GC-Familie (4 Saisonkarten) muss GC verzichten, solange Fink An der Seitenlinie weiterhin Schrottfussball uelebriert. Aber dies kann unser ,Vorstand, ja locker verkraften.

  • FCZler am 18.02.2019 18:42 Report Diesen Beitrag melden

    Bitte bleib

    Grosser Fan seiner Arbeit bei den Heugümpern :D