Bunjaku

03. März 2011 22:59; Akt: 03.03.2011 20:34 Print

«Ich fühle mich als Teil der Mannschaft»

von Andy Fischer - Der 1. FC Nürnberg ist im Höhenflug und Albert Bunjaku schaut zu. Der seit bald sechs Monaten am Knie verletzte Schweizer Internationale kämpft um sein Comeback. Er gibt sich zuversichtlich.

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Nur Zuschauer: Bunjaku schoss letzte Saison für Nürnberg 12 Tore. (Foto: Imago)

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Albert Bunjaku, Ihr Klub liegt auf Rang 8. Die Stimmung im Frankenland muss toll sein.
Albert Bunjaku:
Ja, die ist riesig hier. Und es macht Spass, den Jungs zuzuschauen. Die spielen einen richtig guten Fussball. Wenn wir so weitermachen, liegt die Europa League drin. Darauf hätte ­Anfang Saison niemand gewettet.

Hart ausgedrückt kann man sagen, dass es auch ohne den ehemaligen «Bomber vom Dienst» geht. Das muss doch schmerzen.
Da haben Sie leider recht. Das ist ziemlich hart. Aber ich gehöre trotzdem dazu, fühle mich als Teil der Mannschaft. Dieses Gefühl geben mir auch der Trainer und das Management.

Die haben offensichtlich grosse Geduld. Wie sieht es denn aus mit den Genesungsfortschritten?
Sehr gut! Ich bin fast jeden Tag draussen, mache Konditionstraining und bin gut im Plan. Das Knie hält. Ich kann wieder joggen. Das tut mega gut – auch der Psyche.

Und wann sehen wir «Bumbum»-Bunjaku wieder als Torhüterschreck der Bundesliga?
(Lacht) Das ist nicht vorhersehbar. Ich muss aufpassen, dass ich nicht zu viel will und Rückschritte mache. Hoffentlich komme ich diese Saison noch zum einen oder anderen Einsatz. Auch wenn es nur fünf Minuten wären. Dieses Feeling würde ich gerne mit in die neue Saison nehmen. Klappts nicht, dann wars halt ein «gruusiges» Jahr.