Kein Klärungsbedarf

26. September 2018 18:51; Akt: 26.09.2018 18:52 Print

Özil lässt Löw und Bierhoff abblitzen

Der Trainer und der Manager der deutschen Nationalmannschaft wollten den Arsenal-Profi in London besuchen. Sie standen vor verschlossenen Türen.

Mesut Özil trat nach vielen Debatten um Bilder mit Erdogan aus der deutschen Nationalmannschaft zurück. Video: AP
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Die meisten Fussballer wären froh, würde der Nationaltrainer ihres Landes den Weg auf sich nehmen und sie besuchen. Nicht so Mesut Özil. Wie die «Bild» berichtet, wollten Joachim Löw und Oliver Bierhoff dem nun ehemaligen deutschen Nationalspieler in London einen Besuch abstatten und mit ihm das Gespräch suchen. Özil soll sich geweigert und sein Verein Arsenal den beiden sogar den Zutritt zum Trainingsgelände verboten haben.

Löw und Bierhoff waren wegen der Wahl des Weltfussballers in London. Zum klärenden Gespräch mit Özil kam es während ihrem Kurztrip aber nicht. Immerhin: Im Besucherzentrum von Arsenal durften sich die beiden mit den aktuellen Nationalspielern Bernd Leno und Shkodran Mustafi sowie dem ehemaligen deutschen Verteidiger Per Mertesacker unterhalten. Dieser ist seit diesem Sommer in Arsenals Jugendabteilung tätig.

Erdogan, WM-Aus, Rücktritt

Der Absage von Özil geht eine Geschichte voraus, die sich über den ganzen Sommer hinzog. Kurz vor der Weltmeisterschaft posierten der Mittelfeldspieler und sein Kollege Ilkay Gündogan mit dem türkischen Präsidenten Recyep Erdogan für ein Foto. Das sorgte in Deutschland für enorm viel Aufsehen, in Testspielen vor der WM, noch auf heimischen Boden, wurden Özil und Gündogan ausgepfiffen.

Beide fuhren trotzdem an die WM in Russland, wo sie Teil des historischen Scheiterns der deutschen Nationalmannschaft waren. Vor allem Özil als Stammspieler kam dabei besonders schlecht weg und wurde, auch von offizieller Seite, als Sündenbock für die verpatzte WM dargestellt. Kurz darauf gab der türkisch-stämmige Gelsenkirchener seinen Rücktritt bekannt.

Fussball

(mro)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • özils schmierenkomödie am 26.09.2018 20:03 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    wie peinlich

    ja löw, mach dich einfach weiter zum lööli und kriech noch auf allen vieren vorm özil. das thema ist durch, özil ist raus und damit ist die sache erledigt. gebt dem kerl und auch erdogan keine bühne mehr.

    einklappen einklappen
  • Fussballer am 26.09.2018 20:52 Report Diesen Beitrag melden

    Menschenrechte

    Erdogan missachtet Menschenrechte. Was sagt Herr Özil dazu?

    einklappen einklappen
  • Oma am 26.09.2018 22:45 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Lässt ihn in Ruhe

    Wie kann man nur einem solchen Typen Nachlaufen. Vergesst den und lässt ihn in Ruhe. Er hat sich entschieden und ist es nicht wert.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Max am 28.09.2018 19:42 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Jawohl

    Nie mehr Özil,er soll für den FC Erdogan spielen.

  • Pierre am 28.09.2018 06:43 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wurzeln sind stärker

    Özil hat seine Wurzeln in einem bitterarmen Entwicklungsland . Er wird deshalb mit europäischen Gepflogenheiten nie zurecht kommen. Vielleicht schaffen es seine Kinder.

  • frozen am 27.09.2018 13:04 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Özil geht heim

    In Berlin Kreuzberg, Neukölln hats immer Platz für den Heimwehtürken. Nur wird er seine Ansprüche etwas tiefer ansetzen müssen. Seine Karossen ständig bewachen lassen... auch unter Landsleuten. Geier hats überall.

  • Timm am 27.09.2018 12:45 Report Diesen Beitrag melden

    gar nichts

    Das Verhalten von Özil ist unterste Schublade. Wobei möglich ist, dass er von Drittpersonen gesteuert wird, aus welcher Ecke auch immer... Den hätte man schon früher ausmustern können, die Leistungen haben schon vor der WM nicht mehr gestimmt. D.h. in der Nationalmannschaft.

  • P.K. am 27.09.2018 10:52 Report Diesen Beitrag melden

    Charakterlos

    Özil war zu Weidenfellers All Star-Game eingeladen und hatte nicht mal die Grösse, sich an- oder abzumelden. Aber einer Einladung von einem Despoten folge leisten. Und jetzt macht er einen auf beleidigte Leberwurst, aber das kennen wir ja auch schon von seinem grossen Vorbild. Sagt ziemlich viel über ihn aus.