Zinédine Zidane

05. Januar 2016 14:17; Akt: 05.01.2016 14:47 Print

Auf Real wartet ein Genie – mit einer Prise Wahnsinn

Zinédine Zidane soll Real Madrid als Trainer neuen Atem einhauchen. Als Spieler war der 43-jährige Franzose oft ein Hitzkopf.

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Als Fussballer war Zinédine Zidane einer der Grössten seiner Zeit. Er wurde Welt- und Europameister mit Frankreich und feierte vor allem mit Juventus Turin und Real Madrid diverse Titel. Als Trainer hat Zizou bisher wenig Erfahrung. Nach seiner Aktivkarriere blieb er Real treu und trainierte zuletzt die zweite Mannschaft der Königlichen. Seit Montag ist er Nachfolger des entlassenen Rafael Benítez und soll dem Starensemble um Cristiano Ronaldo neuen Atem einhauchen.

Die Spieler tun gut daran, wenn sie die taktischen Anweisungen ihres neuen Coaches befolgen und sich nicht wie ihr Chef früher teilweise auf dem Platz verhalten. Zidane sah während seiner Karriere zwölf Mal die rote Karte. Den berühmtesten Platzverweis kassierte der 43-jährige Franzose im WM-Final 2006, als er Italiens Marco Materazzi in der Verlängerung mit einem Kopfstoss zu Boden schickte.

(Video: Youtube)

Tätlichkeiten und Ausraster

In der Champions League fiel der Star mehrmals negativ auf. Im September 2000 spielte Zidane mit Juventus Turin gegen Deportivo La Coruña. Nach gut einer Stunde war für Zizou frühzeitig Schluss. Der Schweizer Schiedsrichter Urs Meier schickte ihn wegen Nachtretens vom Platz. Kaum war er wieder spielberechtigt, streckte Zidane im Oktober 2000 im Spiel gegen den Hamburger SV Jochen Kientz mit einem Kopfstoss zu Boden.

(Video: Youtube)

Rencontre mit Enrique

2003 griff der damalige Real-Spielmacher im Clásico gegen Barcelona Luis Enrique an. Nach einer Rudelbildung auf dem Platz griff er ihm ins Gesicht. Zidane kam für einmal mit Gelb davon. Im April sehen sich die beiden als Trainer wieder, wenn das Gigantenduell in Barcelona über die Bühne geht.

(Video: Youtube)

Im Februar 2004 lieferte der dreimalige Weltfussballer des Jahres erneut Negativ-Schlagzeilen. Zidane wurde in der Partie gegen Sevilla wegen einer Tätlichkeit vom Platz gestellt. 14 Monate später, im April 2005 gegen Villarreal, verlor er erneut die Nerven und wurde wegen eines Gerangels frühzeitig unter die Dusche geschickt.

Unbeherrschtheit und Fehltritt

Bereits zu Beginn seiner Karriere ging Zidanes Temperament mit ihm durch. 1995 mit Girondins Bordeaux im UI-Cup-Halbfinal gegen den Karlsruher SC wurde der aufstrebende Franzose wegen eines Rückhandschlags des Feldes verwiesen.

Drei Jahre später bei der Heim-WM flog Zidane im Vorrundenspiel gegen Saudi-Arabien vom Platz, weil er auf einen am Boden liegenden Spieler trat. Nach zwei Spielen Sperre durfte er wieder mittun und schoss Les Bleus im Final gegen Brasilien mit zwei Toren beim 3:0-Sieg zum Titel.

(heg)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Nolyy am 05.01.2016 14:42 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Disziplin ist angesagt

    Er war ein sehr guter Spieler mit einem ruhigen Art aber wenn drauf an gekommen ist konnte er anders sein! Ich wünsche ihm viel Glück aber er muss zu erste als Trainer beweisen, es heisst noch lange nicht dass er Erfolg als Trainer haben wird, immerhin hat er noch nicht unter Beweis gestellt. Er muss zu erste mal Disziplin im Mannschaft bringen und nicht jeder Spiler machen oder "sagen" lassen was sie wollen!

  • Peter zwegat am 05.01.2016 14:37 Report Diesen Beitrag melden

    New trainer, same problem

    Nach 12 Monaten guter Leistungen kommt eine Niederlage und alle Real Madrid fans hassen ihren Trainer wieder. Immer das gleiche Spiel

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  • Tugas am 05.01.2016 15:01 Report Diesen Beitrag melden

    besser als nichts

    Naja wenn man bedenkt, dass Florentino bereits 10 Trainer entlassen hat in 13 oder 14 Amtsjahren, wird Auch Zidane nicht lange bleiben. Sogar die zwei besten Trainer der Welt haben es nur auf 2 bzw 3 Saisons geschafft, Mourinho und Ancelotti. Trotzdem lernt er es nie. Das Problem liegt beim Präsidenten. Wie konnte man Mou gehen lassen und Ancelotti feuern? fast noch schlimmer, wie konnte man Benitez anheuern? Der genügt nicht mal demFC Hinterpfufigen. Es kommen schwere Zeiten auf real zu.. und sobald cr7 weg ist, ist real sowieso nur noch unteres Durchschnitt.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Rolli am 05.01.2016 19:16 Report Diesen Beitrag melden

    Mal was positives über Zidane ?

    Es wäre schön wenn ihr mal was positives über Zidane berichten würdet, denn Fussball spielen konnte er auch ! Verkauft sich wahrscheinlich nicht so toll oder ?

    • Johnny am 05.01.2016 19:27 Report Diesen Beitrag melden

      Die Sache ist

      Jeder weiss, dass er einer der besten war, aber viele vergessen, dass er viele üble Fouls begangen hat und das mit dem Kopfstoss war nur eines der milderen.

    • bm am 05.01.2016 20:32 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Rolli

      proleme liegt daran das bei der gute Kerl nichts gut zum melden gibt. der schlechteste Beispiel furchtbar ein fair play spiele die zurzeit gefragt wird.

    • Paolo am 05.01.2016 20:52 Report Diesen Beitrag melden

      Beide Seiten anschauen

      Na und, Maradona war auch der beste Fussballer aller Zeiten der als einziger eine WM (1986) im Alleingang gewonnen hatte. Das löscht seine zahlreichen Skandale aber nicht aus. Im Gegensatz zu einem Zidane aber war Maradona viel öfters Opfer als Täter, dies zu einer Zeit wo die Stars wo den Schiris überhaupt nicht geschützt wurden.

    • Barça am 05.01.2016 23:04 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Rolli

      In den Videos sieht man wie er war auf dem Platz.....als Trainer wird's nicht besser. Die Spieler werd in 2-3 Monaten etwa gleich auftreten wie ihr Anführer.

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  • Fussballfreund am 05.01.2016 18:29 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Zurückhaltung ist angesagt

    wenn ich über die Vergangenheit von Zidane lese, weiss ich nicht ob Pérez mit ihm den Joker gezogen resp. engagiert hat - es stehen interessante, bestimmt auch agressive spiele bevor, wann bekommt ZZ den ersten Platzverweis ist die Frage . . . ?

    • Barça am 05.01.2016 19:10 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Fussballfreund

      Die Trainer der gegnerischen Teams sollten sich in acht nehmen, sonst werden sie von dem Aggressiven Zidane weggeköpft an der Seitenlinie. Frage mich, wie der Trainer werden kann? Passt einfach zu Real und die Roten Karten werden folgen!!

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  • Mirko am 05.01.2016 17:15 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Zidane chancenlos

    Ich denke zidane bleibt auch nicht lange trainer da real madrid einfach nicht mehr gut spielt und da kann der trainer auch nicht viel ändern

  • karte am 05.01.2016 15:59 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    zukunft

    Zwölf rote karten ... wie viele gelbe ??? Wenn er es schafft RM zu stärken, kein Problem für mich (obwohl ich Barça Fan bin) so wird es interessanter für alle

  • Tugas am 05.01.2016 15:01 Report Diesen Beitrag melden

    besser als nichts

    Naja wenn man bedenkt, dass Florentino bereits 10 Trainer entlassen hat in 13 oder 14 Amtsjahren, wird Auch Zidane nicht lange bleiben. Sogar die zwei besten Trainer der Welt haben es nur auf 2 bzw 3 Saisons geschafft, Mourinho und Ancelotti. Trotzdem lernt er es nie. Das Problem liegt beim Präsidenten. Wie konnte man Mou gehen lassen und Ancelotti feuern? fast noch schlimmer, wie konnte man Benitez anheuern? Der genügt nicht mal demFC Hinterpfufigen. Es kommen schwere Zeiten auf real zu.. und sobald cr7 weg ist, ist real sowieso nur noch unteres Durchschnitt.

    • Brates am 05.01.2016 17:00 Report Diesen Beitrag melden

      Gute und schlechte Seiten

      Sportlich gebe ich ihnen recht Wirtschaftlich ist Perez einer der besten überhaupt! Schulden von Real Madrid werden endlich abgebaut und das nur wegen Perez!

    • meinung am 05.01.2016 17:17 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Tugas

      denke CR7 ist nicht das highlight von RM - klar wenn er gutes Zuspiel oder Möglichkeit zu Penalty bekommt supi ABER eine Mannschaft ist doch mehr ... spielen doch alle in einem "boot" und das fehlt mir bei RM manchmal

    • los locos am 05.01.2016 18:34 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Brates

      Sehe bis heute nicht wo er Schulden abbaut, aber ich lasse dir das Wunschdenken.

    • Mike am 06.01.2016 10:47 Report Diesen Beitrag melden

      Nur schlechte Seiten !!

      @Brates Die Schulden von Real und Barca hat das Europäische Volk mit Ihren Steuern beglichen und nicht Perez ! In Spanien mussten diverse Banken mit Europäischem Geld unterstützt werden ! Genau gesagt, die Banken,, welche immer grosszügig Geld in dem Spanischen Fussball gesteckt haben ! Ein Beispiel BANKIA !!! Eigentlich eine unmögliche Situation in Spanien, da diese Vereine, praktisch keine Steuern bezahlen müssen !! Diese Vereine sollen endlich Steuern Zahlen wie alle anderen auch in Europa !!

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