Swiss Football Awards

11. August 2013 21:23; Akt: 11.08.2013 22:08 Print

Benaglio und Forte räumen ab

Bei den Swiss Football Awards dürfen sich Diego Benaglio und Uli Forte über zwei Auszeichnungen freuen. Wer die weiteren Trophäen überreicht bekam, erfahren Sie hier.

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Da kreischen die jungen Damen: scheint sich über den frenetischen Empfang in Luzern zu freuen. Dort werden am Sonntagabend die Swiss Football Awards verliehen. Von Mitte Juni bis Ende Juli durfte abgestimmt werden. Xhaka hat leider keinen Preis gewonnen. Bei , der seit kurzem bei Real Sociedad San Sebastian unter Vertrag steht, geht es gemächlicher zu und her. Der Stürmer heimst in der Kategorie «wichtigstes Tor des Jahres» die meisten Stimmen ein. Sein 1:0 im Qualispiel gegen Zypern macht das Rennen. Nati-Captain schenkt den weiblichen Fans sein schönstes Lächeln. So soll es sein. Nati-Neuling schüttelt Assistenztrainer Michel Pont die Hand. Daneben wartet der Chef, um den FCB-Verteidiger zu begrüssen. Schär ist ein Versprechen für die Zukunft. Vor einem Jahr kam der Verteidiger aus der Challenge League nach Basel und hat dort grosse Fortschritte gemacht. Stolz präsentiert er die Trophäe zum «Rookie of the Year». Ottmar Hitzfeld, hier auf dem Weg zur Verleihung, hat Schär für das Länderspiel gegen Brasilien erstmals ins Kader berufen. Da haben wir ihn wieder: Dieser Fan scheint sich den perfekten Platz ausgesucht zu haben. Auch kommt nicht an ihm vorbei. Beim Posieren bleibt es aber nicht. Mit einem Filzstift bewaffnet kämpft sich der Goalie durch die Massen. Benaglio wird an diesem Abend zum Nationalspieler des Jahres gewählt. Er verweist Xherdan Shaqiri und Stephan Lichtsteiner auf die Plätze2 und 3. Weshalb so grimmig? Vielleicht hat der Keeper vom VfL Wolfsburg noch an der 0:2-Niederlage gegen Hannover im ersten Bundesliga-Spiel der Saison zu knabbern. Bei strahlendem Sonnenschein macht das Signieren doppelt so viel Spass. Da gibt es aber noch viel zu tun für den Nationalcoach. Apropos Trainer: Zum Coach des Jahres wird erkoren. Der neue YB-Coach schaffte mit den Grasshoppers vergangene Saison den Cupsieg, in der Meisterschaft belegte GC hinter Basel den zweiten Platz. Die Hoppers sind es dann auch, welche die Auszeichung beste Cup-Mannschaft holen. Captain . Diese Dame dürfen wir natürlich nicht vergessen: wird zur besten Nationalspielerin gewählt.

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Am Sonntagabend sind in Luzern auf dem Mühlenplatz die Swiss Football Awards vergeben worden. Über jeweils zwei Auszeichnungen durften sich Nationalgoalie Diego Benaglio und Trainer Uli Forte freuen.

Diego Benaglio, der bald 30-jährige Keeper des VfL Wolfsburg, der sich am Samstag in der deutschen Bundesliga über eine 0:2-Niederlage im Derby gegen Hannover ärgern musste, wurde als Nationalspieler des Jahres geehrt und für die beste Abwehr-Aktion honoriert, die er im WM-Qualifikations-Heimspiel gegen Norwegen (1:1) gezeigt hatte. Bei den Nati-Spielern waren auch Xherdan Shaqiri und Stephan Lichtsteiner in der Endauswahl gestanden.

Zum Trainer des Jahres wurde Uli Forte erkoren. Er hatte in der letzten Saison die Grasshoppers zum Pokalgewinn im Schweizer Cup geführt. Auch für diesen Triumph gab es einen Award. Forte, der nun erfolgreich in Bern arbeitet, setzte sich bei der Trainer-Wahl u.a. gegen Ottmar Hitzfeld durch.

Schär wird «Rookie of the Year»

Zum «Rookie of the Year» wurde wenig überraschend Fabian Schär gekürt. Der Verteidiger war beim FC Basel massgeblich am Einzug in die Europa-League-Halbfinals sowie am Gewinn des Schweizer Meistertitels beteiligt. Schär könnte am nächsten Mittwoch im Test-Länderspiel gegen Brasilien sein Debüt geben für die A-Nationalmannschaft. Als «Rookie of the Year» waren auch Josip Drmic und Haris Seferovic infrage gekommen.

Der nicht berücksichtigte Seferovic durfte sich dafür über Rang 1 in der Kategorie «Most important Goal of the Year» freuen. Der Stürmer, der nun bei Real Sociedad San Sebastian in der spanischen Primera Division unter Vertrag steht, erhielt einen Award für sein wichtiges Last-Minute-Tor im WM-Qualifikations-Heimspiel gegen Zypern (1:0).

Insgesamt wurden in zehn Kategorien Awards verteilt. Die Ehrung wurde erstmals in diesem Rahmen durchgeführt. Das Voting war von Mitte Juni bis Ende Juli vorgenommen worden. Nachdem eine Fachjury eine Vorauswahl getroffen hatte, durften sich auch Fans an der Vergabe der Awards beteiligen.

«Credit Suisse Player of the Year - Men» (beste Nationalteam-Performance bei den Männern): Diego Benaglio (Wolfsburg).

«Credit Suisse Player of the Year - Women» (beste Nationalteam-Performance bei den Frauen): Lara Dickenmann (Lyon).

«Credit Suisse Rookie of the Year» (grösstes Nachwuchstalent aus den Schweizer Auswahlteams, Männer und Frauen): Fabian Schär (Basel).

«Schweizer Cup Team of the Year - Men» (beste Mannschaft im Schweizer Cup der Männer): Grasshoppers.

«Coach of the Year» (bester Coach aller National- und Cup-Teams, Männer und Frauen): Uli Forte (Grasshoppers/jetzt Young Boys).

«Most important Goal of the Year» (wichtigstes Tor aller Schweizer Auswahlteams und aller Treffer im Schweizer Cup der Männer und Frauen): Haris Seferovic (Real Sociedad San Sebastian/1:0 im WM-Qualifikations-Heimspiel gegen Zypern).

«Coolest Goal of the Year» (coolstes Goal aus allen Schweizer Amateur- und Junioren-Teams): Dario Koller (SC Brühl).

«Fair Play of the Year»: FC Luzern Frauen.

«Referee Performance of the Year» (beste Schiedsrichter-Leistung eines Schweizer Referees, Männer und Frauen): Esther Staubli.

«Save of the Year» (grösste Abwehr-Aktion aus allen Auswahl- und Cup-Spielen, Männer und Frauen): Diego Benaglio (im WM-Qualifikations-Heimspiel gegen Norwegen).

(sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • i hate benaglio am 11.08.2013 22:28 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    no benaglio

    benaglio ist nicht weiteres alles einer der nur tore kassiert! shaqiri oder liechtsteiner hätten etwas verdient aber nich dieser torwart!

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  • hooi am 11.08.2013 23:09 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    shaqiri

    wo ist shaqiri geblieben?

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  • Dino Flury am 12.08.2013 07:35 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Grottenschlecht

    Die Sendung gestern kam mir vor wie das Abendprogramm eines Dorfgrümpelturniers. Fehlte nur noch das Ein-Mann-Bontempi-Keyboard-Orchester (obwohl Stef la Chef qualitativ nicht weit davon entfernt war). Und ich möchte den Stiel Jörgli nicht mehr sehen im Fernsehen, der nervte mich als Torwart schon und nun als "Fussballexperte" noch mehr.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Josep am 12.08.2013 14:51 Report Diesen Beitrag melden

    Verdient

    Weiss gar nicht was ihr alle habt. Benaglio hat die Auszeichnung verdient. War ein sehr wichtiger Rückgragt für die NM. Es geht übrigens auch nur um die Leistungen mit der NM. Shaqiri hätte es bestimmt auch verdient. Er ist ausserdem noch jung und wird bestimmt noch diese Auszeichnung abholen wenn er so weiter macht. Ich finde Lichtsteiner hätte es auch verdient.

  • Sg am 12.08.2013 10:50 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Benaglio

    Benaglio soll bester Natispieler sein??? Um Gottes Willen

  • Kurt Aeschi am 12.08.2013 10:05 Report Diesen Beitrag melden

    Jaja die Schweiz und Fussball

    Sorry aber wen interessiert diese Show? Unsere Schütteler können nichts und nehmen sich absolut wichtiger als sie sind.

  • Dino Flury am 12.08.2013 07:35 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Grottenschlecht

    Die Sendung gestern kam mir vor wie das Abendprogramm eines Dorfgrümpelturniers. Fehlte nur noch das Ein-Mann-Bontempi-Keyboard-Orchester (obwohl Stef la Chef qualitativ nicht weit davon entfernt war). Und ich möchte den Stiel Jörgli nicht mehr sehen im Fernsehen, der nervte mich als Torwart schon und nun als "Fussballexperte" noch mehr.

    • Unvergessen am 12.08.2013 10:44 Report Diesen Beitrag melden

      "da kannst du..

      dir gleich das Messen in den Hals stecken" Jörg Stiel.

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  • Jööre am 12.08.2013 07:23 Report Diesen Beitrag melden

    Plus zwei Hosenträger Tore....

    zum Auftakt der Buli-Saison, dem player of the year!;))