Yakin und der FC Luzern

06. Februar 2011 17:54; Akt: 06.02.2011 17:55 Print

Bleibt er oder bleibt er nicht?

Die Verwirrung um die Vertrags-Dauer von Hakan Yakin ist gross. FCL-Präsident Walter Stierli verkündete nun, dass der Spielmacher sogar bis 2013 bleibe.

storybild

Hakan Yakin kämpft auch neben dem Platz mit harten Bandagen. (Bild: Keystone)

Zum Thema
Fehler gesehen?

Die (hausgemachte) Verwirrung rund um die am Donnerstag vom Spieler verkündete und dann vom Verein widerrufene Vertragsverlängerung von Hakan Yakin beim FC Luzern geht weiter.

Am Donnerstagnachmittag hatte FCL-Pressechef Stefan Bucher erst verkündet, dass der Vertrag mit Yakin vorzeitig verlängert worden sei, obwohl er die im Vertrag fixierte Anzahl bestrittener Partien, die zur automatischen Einlösung einer Vertragsoption nötig seien, noch nicht erreicht habe. Am Abend folgte dann das schriftliche Dementi: Man habe zwar dem Spieler mit sehr gute Gespräche geführt, über eine Vertragsverlängerung werde man jedoch erst im Sommer entscheiden.

Stierli tritt vor TV-Kameras

Am Samstag nun, in der Pause des Spitzenkampfes im Zürcher Letzigrundstadion, verkündete FCL-Präsident Stierli vor den Live-Kameras von «Teleclub», dass Yakin nicht nur bis 2012, sondern gar bis 2013 beim FCL bleibe: «Wir haben im Trainingslager in Ägypten alles klar gemacht». Gegenüber den nachfragenden Medienleuten präzisierte Stierli: «Nach 2013 ist es an Haki, zu entscheiden, ob er als Spieler weitermachen will. Er kann den Vertrag verlängern. Wenn nicht, wird er eine Aufgabe im Klub übernehmen.»

Nun, wenn die Option mit den Anzahl Einsätzen tatsächlich im Vertrag figuriert, dann ist es wohl nur eine Frage der Zeit, bis dieser Vertragspunkt erfüllt ist. Yakin bestritt am Samstag gegen den FC Zürich sein 19. Spiel für den FCL in dieser Saison und gehört zusammen mit Michel Renggli, Daniel Gygax und Youngster Janko Pacar zu jenen FCL-Akteuren, die bisher in jedem Spiel zum Einsatz gekommen sind. An weiteren 17 Einsätzen könnte ihn wohl nur eine ernsthafte Verletzung hindern. Die ganze Verwirrung wäre so gesehen überhaupt nicht nötig gewesen. Dass aber auch die übernächste Saison bereits fixiert sei, ist doch eine bemerkenswerte Neuigkeit. Zu hoffen ist, dass sie nicht umgehend wieder dementiert wird.

(sda)