Trennung von Behrami

03. Oktober 2019 11:27; Akt: 03.10.2019 13:30 Print

Constantin spricht von «sportlichem Scheitern»

von Eva Tedesco - Valon Behrami bricht das Abenteuer im Wallis ab. Verschiedene Gründe hätten ihn dazu bewogen. Den Rücktritt schliesst er vorerst aus.

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Kurz vor Saisonbeginn wechselte Valon Behrami von Udinese zum FC Sion, er wurde im Wallis von Sportchef und Präsidentensohn Barthélémy Constantin stolz als «Königstransfer» und grosser Coup präsentiert. Präsident Christian Constantin sprach gar von einem besonderen Transfer. Der ehemalige Nationalspieler sei schon lange auf seiner Wunschliste gestanden. Behrami sollte demnach auch eine Leaderrolle im Team der Walliser übernehmen. Sollte, denn es kam ganz anders.

Nur drei Monate später, am Donnerstagmorgen, kommunizierte der FC Sion, dass man den Vertrag in gegenseitigem Einverständnis aufgelöst habe. «Valon zeigte sich enttäuscht, dass er nicht sein gesamtes Potenzial abrufen und nicht seine gewohnte Grinta auf den Platz bringen konnte», sagte Constantin. Deshalb sei es nur noch darum gegangen, dass sich die beiden Parteien gütlich trennen. «Valon wird im Wallis immer willkommen sein. Sein sportliches Scheitern – und es ist eines – ändert nichts an unseren Beziehungen. Ich schätze die Ehrlichkeit Valons, denn er ist der erste Leidtragende in dieser Geschichte», sagte Constantin.

Das Ziel war ein Ende ohne Reue

Der 34-jährige Tessiner wurde im Wallis nie glücklich. Das schien immer wieder in Gesprächen und Interviews durch. Die Pfiffe gegen den FC St. Gallen (1:2) am 25. September liessen in ihm wohl den Entschluss reifen, einen Schlussstrich zu ziehen. Mitte der Woche traf er sich mit den Clubverantwortlichen und informierte Constantin und dessen Sohn über seinen Entscheid. Behrami: «Obwohl unsere Geschichte noch voll im Gange war, führten mehrere Gründe zur gegenwärtigen Situation. Um für beide Seiten auf faire Art und Weise aus der Geschichte herauszukommen, haben wir heute gemeinsam beschlossen, ihr ein Ende zu setzen.»

Welche Gründe das sind, sagt Behrami nicht. «Ich bin der Meinung, dass dies für mich die beste Entscheidung ist, um meine Reise ohne Bedauern an einem anderen Ort fortzusetzen», so der Tessiner weiter. Das bedeutet, dass der Routinier das Wintertransferfenster abwarten will, um seine Karriere fortzusetzen. An den Rücktritt denke er noch nicht.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Peter am 03.10.2019 12:01 Report Diesen Beitrag melden

    Schade

    Seit Lara ging es abwärts mit ihm. Vorher Vorbild und Kämpfer danach immer mehr eine Diva. Schade, aber mit 34 wäre das Ende so oder so bald gekommen.

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  • DG am 03.10.2019 11:54 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Trainingsfaul

    Jetzt kann er mit lara gut eine ferienpension für "gescheiterte zrainingsfaule" mimosen sportler im wallis eröffnen..läuft sicher gut!

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  • 50+ am 03.10.2019 12:02 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    wenn's nicht passt

    bei jedem normalen Job gibt es eine Probezeit

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Trendy andy am 08.10.2019 07:17 Report Diesen Beitrag melden

    Ski

    So hat er mehr Zeit zum ski alpin schauen.

  • FC SION am 04.10.2019 15:34 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Entäuscht

    Warum nur hast du beim FC Sion unterschrieben? Hättest ja wenigstens die Saison zu Ende spielen können oder bis zumindest zum Winter wo die Transfehr Periode beginnt. Keine Frage was du alles erreicht hast unter anderem auch mit dem Nationalteam aber ein solches Verhalten ist einfach nur Schade. Diva mässig. Das tut deinem Image nicht sehr gut. Na ja wünsche dir trotzdem alles Gute für die Zukunft.

  • Realist100 am 04.10.2019 11:00 Report Diesen Beitrag melden

    Lachhaft

    Behrami ist sowas von untalentiert unglaublich das man hier von sportlichen Scheitern spricht. Null Technik und Spielintelligenz nur 3 Meter quer Pässe die nicht einmal ankommen. Schlichtweg total überschätz dieser Herr.

  • nino bosch am 04.10.2019 10:17 Report Diesen Beitrag melden

    Was ist mit 34J noch möglich?

    Behrami passt nicht ins Wallis! Auch seine häufigen Verletzungen sind für Behrami selber frustrierend, kommt er doch so nicht auf seine besten Leistungen. In der Schweiz sähe ich Behrami noch bei Servette, Xamax und rein auch geographisch bei Lugano! In der Nati war er immer voll dabei, nun mit 34 J muss er selber wissen was sein Körper noch hergibt!

  • Caro am 03.10.2019 22:58 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    YB-FOREVER Forza Behrami

    Forza Behrami Viel Glück für die Zukunft. Schade habe leider kein Spiel von dir gesehen. CH Fußball ist nicht wie International zu spielen.