Frei und Inler

09. Februar 2011 22:48; Akt: 09.02.2011 22:49 Print

Das Penalty-Trauma ist zurück

Zwei verschossene Elfmeter in einer Partie: Alex Frei und Gökhan Inler versagen gegen Malta vom Punkt und wecken Erinnerungen an den WM-Achtelfinal von 2006.

Alex Frei verpasste per Elfmeter die frühe Führung. (Quelle: SF)
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Diese eine Szene bleibt allen Schweizer Fussball-Fans für immer im Gedächtnis: Nachdem der Ukrainer Schewtschenko im WM-Achtelfinal den ersten Elfmter nicht an Pascal Zuberbühler vorbeibringt, kommt Marco Streller an die Reihe: Sichtlich nervös wandert seine Zunge immer wieder vom einen Mundwinkel zum anderen. Der Basler nimmt Anlauf und scheitert. Es war der Anfang vom Ende: Nach Streller scheitern auch Barnetta und Cabanas. Die Schweizer Nati hatte die Chance zum grössten Erfolg ihrer Geschichte verpasst.

Szenenwechsel: Die Schweiz, die in der EM-Qualifikation mit dem Rücken zur Wand steht, spielt ein Testspiel auf Malta. Es ist das letzte vor der wegweisenden Partie gegen Bulgarien. Nichts anderes als ein deutlicher Sieg wird von der Hitzfeld-Truppe erwaret. Schliesslich soll das angeknackte Selbstvertrauen wieder gestärkt werden. Am Schluss resultiert aber nur ein peinliches 0:0 gegen den «Fussballzwerg».

Inler macht den Streller

Dabei hatte die Partie so gut begonnen. Nach zwei Minuten wurde der Schweiz ein Elfmeter zugesprochen. Alex Frei, sonst ein sicherer Schütze, nimmt Anlauf, scheitert jedoch am Insel-Keeper. In der zweiten Halbzeit kommt es noch schlimmer. Wieder ein Penalty für die Schweiz: Diesmal übernimmt Gökhan Inler die Verantwortung, doch auch ihm versagen die Nerven.

Sein Versuch glich fast bis aufs Haar jenem von Marco Streller viereinhalb Jahre zuvor. Und so muss sich die Nati nicht nur für das peinliche Resultat rechtfertigen, sondern auch unangenehme Fragen zum Penalty-Trauma beantworten. Dabei hätte man in Malta doch wieder einen Schritt nach vorne machen wollen.

Inler scheitert vom Punkt

(Quelle: SF)


(pre)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Fondue am 09.02.2011 23:15 Report Diesen Beitrag melden

    Die fetten Jahre sind vorbei...

    Die Mannschaft hat leider keinen Biss mehr. Nein, ich weiss es auch nicht besser als Hitzfeld, was aber nicht heisst, dass Herr Hitzfeld immer noch eine grosse Ahnung hat. Jetzt mal Hand aufs Herz, gegen Malta spielt man einfach nicht so mit einem defensiven Mittelfeld mit Inler und Schwegler und Yakin im Sturm.

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  • Realist am 10.02.2011 11:29 Report Diesen Beitrag melden

    Mehr geht halt nicht

    Sind wir doch realistisch, die resultate wiederspiegeln die möglichkeiten der Nati. Wir haben kein Stürmer der in den grossen Ligen Tore schiesst. Frei ist vorbei, Yakin überbewertet und Streller ein guter Axpo Spieler. Das wären alle.

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  • Markus am 10.02.2011 10:07 Report Diesen Beitrag melden

    Trainer

    Ein neuer Trainer muss her ganz klar. Hitzfeld ist sicher ein super Trainer aber mit dieser Mannschaft klappt es nicht. Einstellung und Motivation der Spieler liegt in der Verantwortung des Trainers. Gestern hat man auch gesehen wie schlecht Hitzfeld über die Spieler informiert gewesen ist. Dzemaili und Shaqiri waren die einzigen die etwas bewegten. Und die sassen am Anfang auf der Bank.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Sven am 11.02.2011 11:03 Report Diesen Beitrag melden

    Einfacher geht es nicht

    Wenn man den Ball von 11 Metern, und mit nur einem Gegner (Torwart) nicht ins Tor bringt, wie will man denn ein Tor im spiel herausschiessen gegen 11 Gegner und mehr als 11 Meter Abstand?

  • Gilbert Meister am 11.02.2011 10:53 Report Diesen Beitrag melden

    Alex, das wars endgültig

    Wie will Alex Frei gegen Bulgarien oder England ein Tor schiessen, wenn er nicht einmal gegen Malta völlig unbedrängt von 11m trifft?

  • Oli am 11.02.2011 08:46 Report Diesen Beitrag melden

    Einfach unglaublich !!!

    Bin ja mal gespannt, wie das Publikum und die Fans beim nächsten nationalen Auftritt von Frei reagieren wird. Ich hoffe, diese sind "nicht" ganz so hart zu ihm, sonst bekommt er dann noch einen Weinkrampf. ;-) Darum würde ich ihm vorher schon mal ein Familienpack Tempos überreichen. Sorry. Aber Frei ist einfach nicht mehr tragbar. Schaut Euch mal im Ausland Spiele an und auch die Interviews der Spieler. Das sind Profis und nicht so verzogene, überbezahlte und nichtsleistende Divas wie Frei !!! Hoffentlich erreicht die CH nicht die EM. Ich will mich nicht noch mehr schämen !!!

    • fd am 11.02.2011 12:32 Report Diesen Beitrag melden

      Bleibt mal cool...

      schweiz bleibt nun mal ein Fussballzwerg , darum sollte man sich nicht überwältigen, auch wenn mal gegen Spanien( man weiss heute noch nicht wiee ) gewonnen hat. auch die medien sollten zurückschrauben, schaut lieber ski....sorry, nicht mal hier klappt es, sow wies aussieht :O)

    • Peter am 11.02.2011 13:16 Report Diesen Beitrag melden

      Nein

      Frei beantwortet Interviews sehr professionell. Auch deswegen war er bei den BVB Fans Publikumsliebling(!).

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  • Fan von Barca am 11.02.2011 08:06 Report Diesen Beitrag melden

    Ihr seid Flaschen

    CH-Fussball ist Kasperlitheater aber nichts ernstes. Es ist zuviel Geld im Spiel als dass sich die Truppe wirklich anstrengen MUSS. National siehts zwar meistens gut aus mangels Vergleichen aber was dann im Ausland passiert, da kann man schonungslos das Niveau unserer sogennanten Stars sehen, nicht mehr als Hinterhof-Fussballl aber dafür mega gut bezahlt und Weltmeister im Schönreden inkl. Trainer.

  • oberaargauer am 11.02.2011 07:29 Report Diesen Beitrag melden

    SChweizerfussball wird überbewertet

    janu, der fusball bei uns wird definitiv überbewertet! Sorry, war der fussball je gut (in int. vergleich) ? Nicht wirklich, und doch klammern sich immer wieder alle und die medien daran........ tja leider sieht man nicht der realität ins auge. schweizerfussbal ist im internatianlen parkett einfach unterdurchschnitt.......