Super League

14. August 2019 21:14; Akt: 14.08.2019 23:30 Print

Der FCZ kämpft sich zum Sieg

von Ueli Kägi - Die Zürcher erleben gegen den FC St. Gallen zuerst ein Déja-vu. Und verteidigen dann mit viel Leidenschaft das 2:1.

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Wie befreiend kann ein Sieg sein? Sehr sehr, sehr, sehr befreiend. Der FCZ zitterte und hoffte. Und dann, als er seinen Vorsprung über die Zeit gerettet hat, ballt Ludovic Magnin die Fäuste.

2:1 gegen St. Gallen. Das schiebt den Club in der Rangliste vom letzten Platz nach oben und gibt dem Trainer frische Luft. Magnin sagt: «Der Sieg ist eminent wichtig.»

Manchmal wiederholt sich ja die Geschichte. Im Leben. Und auch im Fussball. So ist das gestern beim FC Zürich. Scheinbar. Nach vielen ereignislosen Minuten geht der FCZ kurz vor der Pause in Führung. Es ist ein schöner Angriff, zügig und direkt gespielt, am Ende bereitet Mahi vor und trifft Marchesano.

Manchmal wiederholt sich die Geschichte... nicht

Das Team hat unter Magnin schon oft gezeigt, dass es Fussball kann. Doch eben: Manchmal wiederholt sich die Geschichte. Mindestens so oft, wie der FCZ fein kombiniert, leistet er sich grobe Fehler. Das ist gegen St. Gallen nicht anders. Kaum steht es 1:0, fällt der Ausgleich. Goalie Brecher lässt einen harmlosen Freistoss Quintillas passieren.

Manchmal wiederholt sich die Geschichte. Manchmal aber auch nicht. Zumindest nicht genau. Zum Glück für den FCZ in diesem Fall. Zwar gibt es für den Gegner zum dritten Mal in Serie einen Platzverweis. Doch folgen nach Muheims Abgang weder verschossene Elfmeter noch Gegentore wie gegen Sion und Xamax. Dieses Mal folgt ein Platzverweis für FCZ-Verteidiger Kryeziu.

«Ohne diese rote Karte hätte der FCZ verloren», witzelt St. Gallens Trainer Peter Zeidler später. Vielleicht hat er recht. Vielleicht muss dieser FCZ das Unglück erleben, um das Glück festzuhalten. Den Zürchern gelingt in der 70. Minute das 2:1. Mahi ist Torschütze. Und zusammen mit Brecher, der am Ende mehrere St. Galler Angriffe stoppt, auch Matchwinner.

Telegramm:

Zürich - St. Gallen 2:1 (1:1)
9112 Zuschauer. – SR San. – Tore: 40. Marchesano (Mahi) 1:0. 43. Quintilla 1:1. 70. Mahi (Domgjoni) 2:1.

Zürich:Brecher; Omeragic, Bangura, Mirlind Kryeziu, Charabadse; Domgjoni, Popovic; Schönbächler (61. Nathan), Marchesano (76. Sohm), Mahi (82. Kramer); Ceesay.
St. Gallen: Stojanovic; Hefti, Stergiou, Letard (75. Costanzo), Muheim; Quintilla; Görtler (90. Campos), Ruiz; Babic (58. Rüfli), Itten, Kutesa.
Bemerkungen: Zürich ohne Hekuran Kryeziu, Winter, Rüegg, Zumberi, Kololli (alle verletzt) und Aliu (nicht im Aufgebot). St. Gallen ohne Nuhu, Lüchinger, Bakayoko, Guillemenot (alle verletzt) und Vilotic, Wiss, Ajeti (nicht im Aufgebot). 56. Gelb-Rote Karte gegen Muheim (Foul). 59. Gelb-Rote Karte gegen Mirlind Kryeziu (Foul). – Verwarnungen: 28. Popovic (Foul). 31. Quintilla (Foul). 45. Muheim (Foul). 46. Mirlind Kryeziu (Foul). 63. Letard (Foul). 79. Rüfli (Foul).

Rangliste: 1. Young Boys 10. 2. Basel 9. 3. Sion 7. 4. Thun 5. 5. Servette 5. 6. Zürich 5. 7. Lugano 4. 8. Luzern 4. 9. St. Gallen 4. 10. Neuchâtel Xamax FCS 3.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • T.K. am 14.08.2019 20:44 Report Diesen Beitrag melden

    Schwacher FC SG

    Noch eingi Minuten zu spielen und der FC SG ist definitiv im Elend.

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  • P. Wenger am 14.08.2019 22:25 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Traurig

    Der FC SG hat treue Fans, ein großes Einzugsgebiet bezüglich Ostschweiz. Mittel die viele andere Clubs nicht haben. Aber es ist definitiv seit Jahren ein Traum geblieben, eine starke Mannschaft aufzubauen. Woche für Woche werden wir Fans enttäuscht. Keine Wende in Sicht. Einfach nur schade. Wer kann das ändern? 4 Punkte aus 5 Spielen. Der Saisonstart ist trotz Sieg gegen Basel gewaltig in die Hose gegangen.

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  • Jan am 14.08.2019 20:58 Report Diesen Beitrag melden

    Gutes...

    Auch nach dieser Niederlage hat unser super fcsg Trainer mal wieder nur viel gutes gesehen worauf man aufbauen kann. CC hätte den schon längstens in die wüste geschickt. Aber bei den Grümpeltunier Kickern die man ständig holt kein Wunder

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Peter am 15.08.2019 18:06 Report Diesen Beitrag melden

    ...

    Das ist für mich kein Fussball Club mehr sondern eine Kriminellevereinigung und gehört verboten!

  • Tupac Amaru am 15.08.2019 13:09 Report Diesen Beitrag melden

    Zwangsabstieg

    Beim letzten GC-Heimspiel wurde ein Bus überfallen. FCZ Fans gehen sogar auf Kinder los. Die sind so verblödet und zugekokst, die machen vor gar Nichts halt.

  • L.H., am 15.08.2019 12:49 Report Diesen Beitrag melden

    FCZ gehört verbannt

    Ein Club mit solchen Fans hat im Sport nichts zu suchen.

  • EIN Ruedi aus Basel am 15.08.2019 12:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    peinlich peinlich fcz fan

    nicht der fcsg hat das spiel verloren,sondern die fcz fans super leistung ein vater mit kindern nieder schlagen

    • Arrow am 15.08.2019 23:09 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @EIN Ruedi aus Basel

      Mag ja sein das der FCZ Gewalt bereite Fans hat. Das wird ja auch in den Medien immer und immer wider Geschrieben. Aber das mit dem Vater echt jetzt ? Das ergibt doch keinen Sinn. Der FCZ hat das Spiel gewonnen. Also ist doch Party angesagt und nicht Frust. Auch bei einer Niederlage würde ich das nicht glauben. Ausschreitungen mit den Fans vom Gegner könnte ich glauben. Besonders wenn der Gegner Basel oder GC heisst. Aber das mit dem Vater wird den Fans vom FCZ in die Schuhe geschoben.

    • Fred am 15.08.2019 23:30 Report Diesen Beitrag melden

      @Arrow

      Bin auch der Meinung das waren keine FCZ Fans. FCZ Fans hätten nicht den Vater geschlagen sondern die Kinder.

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  • Josef Gübeli am 15.08.2019 10:51 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Leider!,

    Gratulationen an Zürich. Es ist zu hoffen, dass aber endlich eine Lösung bezüglich ihrer 'Fans' gefunden wird. Sonst muss man bald mal laut darüber nachdenken Fussball nur noch in den unteren Ligen zu gestatten. Bin gespannt auf die folgende 'Bernernacht'!