Nations League

03. Dezember 2018 14:32; Akt: 03.12.2018 16:06 Print

Die Schweiz trifft beim Finalturnier auf Portugal

Die Paarungen des Final Four der Nations League stehen fest. Die Schweizer Nationalmannschaft kämpft im Juni 2019 gegen Portugal um den Einzug ins Endspiel.

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Hat den nächsten Gegner in der Nations League vor Augen: Der Schweizer Nationaltrainer Vladimir Petkovic blickt dem Duell mit Portugal entgegen. (Bild: Keystone/Ennio Leanza)

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Die Mannschaft von Trainer Vladimir Petkovic misst sich am Mittwoch, 5. Juni, in Porto mit dem Gastgeber. Im zweiten Halbfinal stehen sich einen Tag später in Guimaraes England und Holland gegenüber.

Portugal, der Europameister von 2016, war zuletzt schon Gegner der Schweiz in der Qualifikation zur WM-Endrunde 2018. Dabei konnte die Schweiz ihr Heimspiel in Basel 2:0 gewinnen. Superstar Cristiano Ronaldo war in jenem Spiel allerdings nicht mit von der Partie. Auswärts kassierte die Schweiz gegen ein Portugal mit Ronaldo eine 0:2-Niederlage, weshalb sie sich mit Platz 2 in der Gruppe zufriedengeben und den (gegen Nordirland letztlich erfolgreichen) Umweg übers Playoff gehen musste.

Portugal war zudem auch 2008 an der Heim-EM Gruppengegner der Schweiz, die damals in Basel im letzten Vorrundenspiel einen 2:0-Erfolg feiern konnte. Die Chance aufs Weiterkommen hatte die Schweiz allerdings schon vorher mit Niederlagen gegen Tschechien und die Türkei verwirkt.

Petkovic angriffig

Die Aufgabe gegen den Organisator des Final-Four-Turniers wird zweifellos schwer. Die Bilanz ist aus Schweizer Sicht mit 10:7-Siegen aus 22 Länderspielen zwar positiv, doch Portugal zählt spätestens seit dem EM-Titel von 2016 zu den Schwergewichten im Weltfussball. Auf dem Weg in die Halbfinals der Nations League setzte sich Portugal gegen Italien und Polen durch.

Unschlagbar sind aber auch die Portugiesen nicht. Zuletzt an der WM in Russland war das Team von Fernando Santos in den Achtelfinals gegen Uruguay ausgeschieden. Nationalcoach Petkovic glaubt jedenfalls an sein Team: «Natürlich ist Portugal ein schwieriger Gegner für uns. Der Europameister spielt zudem zu Hause. Aber an solche Turniere geht man, um sie zu gewinnen! Wir werden alles unternehmen, um weitere Überraschungen zu schaffen.»

Der Premieren-Sieger des neuen Uefa-Wettbewerbs wird am 9. Juni in Porto gekürt. Er erhöht sein Gesamt-Preisgeld um sechs Millionen Euro auf 10,5 Millionen Euro. Das Spiel um Platz 3 zwischen den beiden Halbfinal-Verlierern findet ebenfalls am 9. Juni in Guimaraes statt.

Fussball

(ddu)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Mike am 03.12.2018 17:06 Report Diesen Beitrag melden

    Hopp Schwiiz

    Wäre ein schönes Zückerchen, wenn die CH-Fussballnati mal in einem Final käme. Natürlich noch lieber in den EM-Final. Wenn nicht jetzt, wann dann!

  • J.Hug. am 03.12.2018 15:51 Report Diesen Beitrag melden

    echter Gradmesser!

    Wird fürwahr ein "echter" Gradmesser sein! Freuen wir uns auf ein spannendes und faires Spiel und verzichten hier auf die üblichen Unkenrufen der ewigen gestrigen!

  • Johnny Schmidt am 03.12.2018 14:47 Report Diesen Beitrag melden

    Das ist schwer - aber interessant

    Zwar ist der Heimvorteil für Portugal ein Nachteil, andererseits kennt man genau diese Situation aus der letzten Qualifikation - und macht es dieses Mal hoffentlich besser. Und - ganz ehrlich - statistisch tut man sich gegen Portugal und Holland einfach besser als gegen England, wobei im Moment Holland den stärkeren Eindruck als Portugal macht. Hoffen wir das Beste!

Die neusten Leser-Kommentare

  • Tuga am 03.12.2018 19:28 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ciao Schweiz

    Die Schweiz wird es seehr schwer haben.

  • Manu am 03.12.2018 17:45 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nein

    Schade. Habe auf Holland oder England gehofft.

  • Buenz Lee am 03.12.2018 17:36 Report Diesen Beitrag melden

    Na dann gute Nacht

    Wenn man bedenkt, wie absolut chancenlos die Schweiz bei der letzten Begegnung gegen Portugal, in Portugal, war, dann können sie sich die Reise dahin eigentlich auch sparen.

  • O.Wotter am 03.12.2018 17:16 Report Diesen Beitrag melden

    Es bleibt dabei

    Der Mann erreicht seine Mannschaft nicht mehr. Zeit für einen sofortigen Rücktritt.

  • Mike am 03.12.2018 17:06 Report Diesen Beitrag melden

    Hopp Schwiiz

    Wäre ein schönes Zückerchen, wenn die CH-Fussballnati mal in einem Final käme. Natürlich noch lieber in den EM-Final. Wenn nicht jetzt, wann dann!