U-21-EM im Fussball

17. Juni 2019 16:02; Akt: 17.06.2019 16:28 Print

Das sind die grössten Talente Europas

von Fabian Ruch - Am Sonntag hat die U-21-EM in Italien und San Marino begonnen. Wir stellen die hoffnungsvollsten Fussballer vor.

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25 Einsätze hatte Phil Foden in der vergangenen Saison beim englischen Meister Manchester City, im Mai ist er 19 geworden. (Bild: Keystone/Rui Vieira)

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England
Phil Foden
Die Engländer, vor zwei Jahren U-17- und U-20-Weltmeister, schicken eine Spitzenmannschaft in den Wettbewerb – obwohl Jadon Sancho (Dortmund), Marcus Rashford (Man United) oder Trent Alexander-Arnold (Liverpool) bereits in der A-Auswahl sind. Spielmacher Phil Foden ist ein aussergewöhnlich spielstarker Aufbauer, vor kurzem erst 19 Jahre alt geworden und der Liebling von Trainer Pep Guardiola bei Manchester City. 2017 erzielte er im U-17-WM-Final gegen Spanien zwei Tore und wurde zum besten Spieler des Turniers gewählt.

Er ist bei Manchester City der Liebling von Trainer Josep Guardiola: Phil Foden. (Bild: Keystone)

Belgien
Dodi Lukebakio
Die Belgier stellen traditionell einen starken Nachwuchs, sind diesmal aber nur Aussenseiter. Der schnelle Stürmer Dodi Lukebakio, 21, bestritt bereits ein Länderspiel für die Republik Kongo, entschied sich dann aber für Belgien. Als Leihgabe des FC Watford spielte er vergangene Saison bei Fortuna Düsseldorf, überzeugte mit seiner Schnelligkeit und traf gegen Meister Bayern München viermal in zwei Partien. Jetzt werben diverse Clubs um ihn.

Vier Tore gegen die Bayern - und jetzt Belgiens grosse Figur an der U-21-EM: Dodi Lukebakio (Bild: Keystone)

Frankreich
Houssem Aouar
Die Franzosen haben neben Brasilien das weltweit wohl grösste Reservoir an U-21-Talenten. Selbst Topstar und Weltmeister Kylian Mbappé könnte noch an der EM dabei sein, er ist aber schon längst Stammkraft in der A-Nationalmannschaft und an der U-21-EM nicht dabei. Unter den zahlreichen verheissungsvollen Spielern im Kader des Favoriten sticht Houssem Aouar, 20, neben Arsenals Matteo Guendouzi (Frankreich) sowie den starken Innenverteidigern Ibrahima Konaté und Dayot Upamecano (beide RB Leipzig) noch heraus. Aouar ordnet den Aufbau im zentralen Mittelfeld, ist auch bei Olympique Lyon bereits unverzichtbar – und steht wie einige seiner Teamkollegen vor einem grossen Transfer im Sommer. An der EM kann er vorerst seinen Marktwert weiter steigern.

Kylian Mbappé fehlt, trotzdem haben die Franzosen eine Serie grosser Talente dabei - wie Houssem Aouar von Lyon. (Bild: Keystone)

Deutschland
Arne Maier
Die Deutschen sind zwar Titelverteidiger, aber weniger spektakulär besetzt als die Konkurrenten und anderen Favoriten auf den EM-Titel. Dennoch haben sie einige Spieler dabei, die einen Stammplatz in der Bundesliga haben. Wie Hertha Berlins Arne Maier, ein vielseitiger zentraler Aufbauer mit strategischem Geschick.

Für die letzten Bundesliga-Spiele fiel Herthas Arne Maier aus, für die EM ist er wieder fit. (Bild: Keystone)

Spanien
Fabian Ruiz
Der gross gewachsene (189 Zentimeter) Lenker im Mittelfeld ist bereits 23, darf aber mitspielen, weil er zu Beginn der Qualifikationskampagne noch die Alterskriterien erfüllte. Überzeugt bei Napoli, hat auch schon für die spanische Nationalmannschaft gespielt, wird in seiner Heimat mit dem grossen Sergio Busquets vom FC Barcelona verglichen. Die Spanier dürfen vom Titel träumen, auch Carlos Soler (Valencia) sowie Flügelflitzer Mikel Oyarzabal sind herausragende Talente.

Darf mitspielen, obwohl schon 23: Fabian Ruiz hat sich bei Napoli ins Team gespielt und ist für Spanien Schlüsselfigur. (Bild: Keystone)

Italien
Nicolo Zaniolo
Es ist schwierig, sich bei diesen ausserordentlich starken Italienern für einen Fussballer zu entscheiden. Stürmer Moise Kean von Juventus ist ebenso bemerkenswert begabt wie Aussenspieler Federico Chiesa von der Fiorentina und Mittelfeldakteur Nicolo Barella von Cagliari. Chiesa und Barella stehen vor sehr teuren Transfer zu Topclubs. Der verheissungsvollste Spieler im Kader ist aber Nicolo Zaniolo von der AS Roma. Mit dem technisch brillanten, torgefährlichen, smarten Regisseur verbinden die Italiener die Hoffnung auf bessere Zeiten. Angesichts der Fülle an Talenten wie dem 19-jährigen Zaniolo könnte die Squadra Azzurra tatsächlich bald schon wieder zu den besten Nationen der Welt gehören.

Technisch brillant und torgefährlich: Nicolo Zaniolo, im Clubfussball bereits eine feste Grösse bei der Roma. (Bild: Keystone)

Serbien
Luka Jovic
Der kräftige Angreifer hat bei Eintracht Frankfurt in dieser Saison 27 Pflichtspieltore geschossen, 10 davon in der Europa League. Seine Schusstechnik ist sensationell, der 21-Jährige setzt seinen Körper stark ein, ist ein guter Kombinationsspieler, besitzt einen tollen Kopfball und schiesst regelmässig spektakuläre Volleytore. Real Madrid liess sich die Dienste des Torjägers kürzlich 60 Millionen Euro kosten.

Für 60 Millionen Euro hat Real Luka Jovic gekauft – entsprechend war das Brimborium bei der Vorstellung. (Foto: Keystone)

Fussball

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Ich am 17.06.2019 16:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Fein

    Freut mich das italien Wieder Zukunft hat Es braucht eben manchmal uviel Zeit für die wachablösungen Wie steht es um ch Talente?

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  • R. H. am 17.06.2019 17:00 Report Diesen Beitrag melden

    Abwarten

    Schaun wir mal. Es wurden schon viele angebliche Supertalente zu früh hochgejubelt! Oder kann sich noch jemand an das "Jahrhunderttalent" Johan Vonlanthen erinnern ? ;(

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  • Nitram am 17.06.2019 17:32 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Watson macht's besser

    Sehr schlechte Kopie des ausführlichen Watson Berichts

Die neusten Leser-Kommentare

  • Paolo Di Canio am 18.06.2019 01:42 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Schade

    Italien ist auch nicht mehr was es mal war. Viel zu viele eingewanderte im Team.

    • Rolf am 19.06.2019 10:23 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Paolo Di Canio

      Das letzte mal das Italien etwas wert war, war Julius Cäsar an der Macht

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  • kingcoman am 18.06.2019 00:58 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    lukebakio

    Dodi lukebakio ist meines wissens der erste spieler der in der Allianz Arena 3 Tore erzielte als Gästemannschaft Und falls nicht mind. Als einer totaler Aussenseiter Mannschaft Respekt

  • Ruedi Bergler am 18.06.2019 00:47 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Gruss aus den Bergen

    Gott sei Dank ist kein Doppeladler oder Balkanese dabei! Der Speckwürfel und der Rückpassspieler reichen. Die sollen mal zuerst die Hymne singen!

    • Sam am 18.06.2019 01:50 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Ruedi Bergler

      Lieber ein Doppeladler als so ein Geisen Peter wie Sie, gruss aus dem Flachland. Bin selber Schweizer und nicht nur auf dem Pass....Peace

    • Jasin am 18.06.2019 10:56 Report Diesen Beitrag melden

      Schwachsinn

      Wie Undankbar kann man nur sein... Schau dir den Kader erstmal an. Dank den Doppeladler und den Balkanesen, konnte die Schweiz viel erreichen. Will nicht sagen das nur Balkaner im Kader sein sollen, jedoch sei dankbar das wir so ein Traumhaften Fussball anschauen können.

    • Mark Libner am 18.06.2019 23:51 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Jasin

      Traumhaft? Bald jährt sich der Sieg des biederen Schweden. Danke Schweden, dass es den Doppeladler die Flügel früh gestutzt hat.

    • Never am 18.06.2019 23:52 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Ruedi Bergler

      Wunderbare Worte aus den Schweizer Bergen.

    • Rolf am 19.06.2019 10:30 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Ruedi Bergler

      Der fascho aus den Bergen kennt sich womöglich gar nicht aus in der grossen Schweiz er muht und blökt mit seinen Viechern die Hymne

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  • Eine am 18.06.2019 00:04 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Frage

    Warum berichtet ihr hier mit diesem Schmierblatt nicht über das Ereignis?

  • Urs Stuber am 17.06.2019 21:30 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Egal

    Mir ist egal wer gewinnt solange es nicht Italien sein muss. Sonst hopp Deutschland.