«Sicherheitsprobleme»

10. August 2019 10:07; Akt: 10.08.2019 12:44 Print

Die rätselhafte Absenz von Özil und Kolasinac

Zuerst der versuchte Raubüberfall, dann die Rückkehr und nun das: Özil und Kolasinac fehlen zum Ligastart.

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Die Bilder könnten aus einem Actionfilm stammen. Zwei mit Messer bewaffnete Männer stehen neben dem SUV von Mesut Özil und wollen den Spieler anscheinend ausrauben. Bis Özils Teamkollege und Beifahrer Sead Kolasinac den Wagen verlässt und die beiden Täter in die Flucht schlägt. Özil nutzt die Gelegenheit und rennt in ein türkisches Restaurant, dort alarmiert er die Polizei.


Der Überfall: Sead Kolasinac vertreibt die beiden Angreifer. Video: SNTV via AP

Anderthalb Monate ist dieser Vorfall her, doch er scheint die beiden Fussballer wieder einzuholen. Bereits kurz nach der Attacke verzichtete Arsenal-Trainer Unai Emery auf die beiden, sie seien noch nicht in der mentalen Verfassung, um zu spielen. Danach kamen sie am 4. August im letzten Testspiel vor Saisonstart gegen Barcelona (1:2) zwar wieder zum Einsatz. Doch nun das: Weder der Deutsche Özil noch sein bosnischer Freund Kolasinac stehen für das erste Premier-League-Spiel der Gunners (Sonntag, 15 Uhr gegen Newcastle) im Aufgebot.

«Weitere Zwischenfälle»

Englische Medien schreiben von Sicherheitsproblemen. Gegenüber der «Sun» bestätigt die Polizei: «Es hat weitere Zwischenfälle gegeben.» Diese werden nun untersucht. Offenbar geht es um Tweets, in denen Özil und Kolasinac gedroht worden sei, schreibt das britische Boulevardblatt weiter. Bestätigt ist diese Version allerdings nicht. So bleibt das grosse Rätseln. Steckte hinter dem Angriff mehr als nur ein Raubüberfall? Planen die Täter nach dem missglückten Angriff eine weitere Attacke?

Auch eine Medienmitteilung von Arsenal bringt keine Klarheit. Der Club schreibt lediglich: «Das Wohl unserer Spieler und deren Familien steht für uns immer an erster Stelle. Wir haben diese Entscheidung nach Gesprächen mit beiden Spieler und deren Vertretern gefällt. Wir arbeiten eng mit der Polizei zusammen und unterstützen die Spieler und deren Familien.»

Sicher ist nur: Granit Xhaka und seine Teamkollegen werden mindestens zum Ligastart auf zwei wichtige Mitspieler verzichten müssen.

Fussball

(fas)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Martin Brändle am 10.08.2019 10:52 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Na und?

    Wundert mich nicht.

  • Wiwa am 10.08.2019 11:02 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Geheimdienst - los

    Der Geheimdienst "seines Präsidenten" kann sich ja um diese " Angelegenheit " kümmern. Der deutsche Geheimdienst wird sich wohl kaum einmischen .....

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  • fh am 10.08.2019 11:15 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Naivität

    Da hat sich Özil mit seinen Hochzeitsgästen ganz schön was eingebrockt. Selber schuld, wenn man sich mit so viel Naivität mit Despoten einlässt.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Automatic047 am 11.08.2019 19:03 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Kein Grund zum jemanden zu Töten

    Bind kein überhaupt kein Fan von Erdogan aber das als Grund für ein versucht Mord zusehen ist sehr fragwürdig. Die Kommentare sind echt niveaulos. Es treffen sich auch andere Leute mit Erdogan oder z.b mit Trump

  • Argonian am 10.08.2019 19:00 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Die Geister die ich rief......

    Er soll doch seinen "Freund" Erdogan um Hilfe bitten.

    • albanian am 10.08.2019 23:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Argonian

      Der ist im Schlafzimmer von deinen Eltern..

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  • fh am 10.08.2019 16:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Beste Lösung

    Am besten geht er ins Land seines Trauzeugen und lässt sich hier nicht mehr blicken.

  • Max Vogel am 10.08.2019 15:17 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    GrünSchwarzRadikal

    Saqiri und Xhaka wird es auch bald so ergehen wenn sie sich weiterhin so verhalten und gegen die Schweiz agieren.

    • Martin Gerber am 10.08.2019 16:09 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Max Vogel

      Ernsthaft? Wie oft sollen die Jungs noch beweisen das sie ALLES für die Schweiz geben?! Kein Wunder entscheiden sich immer mehr Schweiz-Albaner für die Heimat ihrer Eltern zu spielen, denn dort werden sie für ihre Leistungen auch gebührend gefeiert und respektiert. Mal sehen wie es um unsere Nati steht wenn die "Secondos" nicht mehr für ihre HEIMAT spielen! Die "Eidgenossen" können es ja soviel besser. hahha

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  • Nordzypriot am 10.08.2019 14:36 Report Diesen Beitrag melden

    Ihr Heuchler

    Ihr tut hier so als wäre Europa die Wiege der Demokratie wo Honig und Milch fliesst. Dabei ist die Demokratie mit dem Medienzeitalter obsolet geworden. Es wird überall manipuliert und den Menschen wird eine Illusion von "freier Entscheidung" vorgegaukelt. Erdogan ist aber natürlich der Anti-Demokrat, ist klar.