Pech im Multipack

07. Mai 2012 07:16; Akt: 07.05.2012 09:08 Print

Doppelt abgewehrt und doch versenkt

Eine direkte «Passkombination» über drei Stationen führt zum Tor. Dumm nur, dass die Kölner Pedro Geromel und Kevin McKenna ins eigene Gehäuse treffen. Das hat Folgen – unmittelbar und spätnachts.

Eigentor von Pedro Geromel. (Quelle: YouTube/nilzgoalstv)
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Am Ende wars ein deutliches 1:4, das Köln gegen die Bayern kassiert. Bis zur 52. Minute lagen die Geissböcke gegen den Rekordmeister nur 0:1 zurück. Ein Tor und alles wäre womöglich anders gekommen. Und tatsächlich: Köln schliesst eine «Passkombination» über drei Stationen mit einem Treffer ab. Das Problem: Der Ball landet im eigenen Gehäuse. Franck Ribéry brachte den Ball scharf vor das Kölner Tor. Innenverteidiger Pedro Geromel rutscht in das Leder und klärt vorerst. Doch der Ball prallt an Teamkollege Kevin McKenna, von dort zurück zum Brasilianer und kullert schliesslich in den Kasten. 0:2 – die Partie entschieden. Die unmittelbare Folge: Köln steigt ab. Bei so viel Pech eigentlich logisch.

Kurz vor dem Schlusspfiff zünden Kölner Fans Rauchbomben und nebeln das Stadion dermassen mit schwarzem Rauch ein, dass die Partie 30 Sekunden zu früh abgepfiffen wird. In der Folge werden drei Sicherheitskräfte und rund 20 Randalierer leicht verletzt. Meist handelt es sich um Augenreizungen, durch den eingesetzten Pfefferspray.

Fans suchen Geromel mitten in der Nacht heim

Doch die Niederlage ist auch Stunden später nicht verdaut. Angeblich betrunkene «Fans» klingeln in der Nacht bei Unglücksrabe Geromel an der Haustüre und wollen eine Aussprache. Nachdem der Captain die Unruhestifter aber über die Gegensprechanlage auffordert zu verschwinden, zotteln sie wieder ab.

(fox)

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