Pressestimmen

01. Juni 2011 19:17; Akt: 01.06.2011 21:24 Print

Engländer warnen vor «Pirat Blatter»

Die Pressereaktionen unmittelbar nach der Wiederwahl von Sepp Blatter als Fifa-Präsident sind (noch?) verhalten. Nur ein englisches Online-Portal trumpfte mit einem Witz auf.

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Die Engländer sind sauer, dass die Fifa die WM 2018 an Russland und nicht an sie vergeben hat. Dementsprechend schlecht sind sie auf Sepp Blatter zu sprechen. Der englische Verband versuchte denn auch, die Präsidentschaftswahl vom Mittwoch per Antrag zu verschieben - erfolglos allerdings. Blatter wurde Stunden später eindeutig und ohne Gegenkandidat im Amt bestätigt. Das Online-Portal des britischen Boulevard-Blatts «The Sun» liess es sich daraufhin nicht nehmen, den Schweizer Fussball-König ins Lächerliche zu ziehen. «Achtung: Da ist ein Pirat Hauptverantwortlicher des Weltfussballs», titelte es und bezeichnete den Fifa-Präsidenten als «Captain Blatt». Die Vorlage dazu hatte Sepp Blatter am Fifa-Kongress in Zürich allerdings selber geliefert: Er bezeichnete sich in einer Rede als «Kapitän in turbulenten Zeiten», bevor er Reformvorschläge ankündigte.

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Weitere Pressereaktionen, die unmittelbar nach der Wiederwahl von Sepp Blatter den Weg ins Netz fanden, sehen Sie in der Bildstrecke oben.

(mon)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Attila Mikulcza am 02.06.2011 03:29 Report Diesen Beitrag melden

    Blatter ersetzen? Aber mit wem?

    ein 40jähriger wird kaum auf so ein Netzwerk wie Blatter zugreifen können....auch wenn ich nicht auf Blatters Seite bin....aus meiner Sicht müsste die Fifa als Verein aufgelöst werden und wie jede andere Firma auch Steuern zahlen. Schliesslich machen sie Miliardenumsätze und das kann doch nicht als Verein durchgehen......aber lieber Sepp als Maradonna als Präsident.....

  • blablablatt er am 01.06.2011 23:23 Report Diesen Beitrag melden

    Ich frage mich...

    ...gibt es eigentlich irgendeinen objektiven Grund anzunehmen, dass Sepp korrupt ist ?

    einklappen einklappen
  • Argus am 02.06.2011 02:26 Report Diesen Beitrag melden

    Gratulation

    Nun, der Durchblick durch das Konstrukt der Fifa fehlt mir. Allein dafür, dass ein 75-jähriger Greise nochmals wiedergewält wird, wirft Fragen auf. Weshalb kann der betagte Sepp nicht loslassen?

Die neusten Leser-Kommentare

  • Peter am 02.06.2011 13:23 Report Diesen Beitrag melden

    Ich bin nicht stolz, Sepp!

    Sepp Blatter ist verantwortlich für die masslose Geldgier der FIFA. Aber dem Fussball wurde unendlich geschadet. Begriffe wie FAIR PLAY sind leider nur noch eine Lachnummer... und dass solch satte Gewinne Korruption hervorbringen, kann doch niemandem verwundern... ! Ändern wird sich gar nichts, solange Geld- und Machtgier den Fussball regieren!

  • smidianer am 02.06.2011 12:05 Report Diesen Beitrag melden

    wenn der preis stimmt

    wm und em bekommt sowiso der, der am meisten bezahlt. basta. und da wird sich in zukunft auch nichts ändern zu verstrickt ist das ganze mit politik wirtschaft beziehungen etc. träumt weiter das ist nicht nur ein problem der fifa das ist ein weltweites problem. wenige superreiche ziehen die fäden und solange alle mittanzen stimmt auch der rythmus.

  • Reformen am 02.06.2011 11:49 Report Diesen Beitrag melden

    Was kann die FIFA aus dieser Wahl lernen

    Fussball ist wirklich reformbedürftig. Bei künftigen Fussballspielen sollte nur noch eine Mannschaft auf den Platz. Die Anzahl Tore die geschossen werden, könnte Seppli vorher zusammen mit der Totogesellschaft in einer anonymen Ziehung festlegen. Der Sieger steht somit von Anfang an fest und bekommt einfach seine Prämie, wie bei den FIFA-Wahlen. Für die ausgelosten Tore gibt's einen fette Bonus. Den Weltcup gewinnt, wer am meisten kassiert hat, steuerfrei!

  • Bob Bob am 02.06.2011 10:29 Report Diesen Beitrag melden

    Und die Korruption...

    lebt weiter. Wer's glaubt, dass Blatter gegen die Korruption vorgehen wird. Dann müsste er sich ja selber bekämpfen. Eine Schande für unsere Nation. Die FIFA sollte endlich in ein anderes Land abgeschoben werden. Steuern zahlt sie hier ja sowieso keine.

  • stefan hermanns am 02.06.2011 09:19 Report Diesen Beitrag melden

    Wie im Politbuero

    Das war ja wie bei Honecker frueher im Politbuero der DDR. Alle Stimmberechtigten sind persoenlich profitierende des Systems (oder schon senil) und waehlen natuerlich den Chef, damit alles so bleibt. Demokratie und Transparenz waeren dringend noetig und nicht nur Demok. und Transp. -Gefasel. Aber woher sollte solch eine Aenderung kommen?