Massiver Einschnitt

11. Mai 2019 09:51; Akt: 11.05.2019 09:51 Print

FCB soll 21 Millionen Franken sparen

von Oliver Gut - Nach einem enttäuschenden Jahresergebnis will Präsident Bernhard Burgener nun die Kosten stark senken.

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Kündigt Sparmassnahmen an: FCB-Präsident Bernhard Burgener. (Bild: Keystone)

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Transfereinnahmen in der Höhe von 51,7 Millionen Franken waren zu wenig. So viel Geld hat der FC Basel im 2018 durch die Abgänge von Akanji, Elyounoussi, Vaclik, Lang und Steffen verdient. Das allein reichte jedoch nur deshalb zu einem positiven Jahresergebnis mit einem ausgewiesenen Gewinn von 1,7 Millionen Franken, weil in der Buchhaltung die letzten 13 von ehemals 22 Millionen Franken an Rückstellungen für Spieler-Ersatzbeschaffung von Gesetzes wegen aufgelöst werden mussten.

Diese gingen zurück auf die Ära von Bernhard Heusler und deren letztes volles Geschäftsjahr. Ende 2016 verfügte das Unternehmen nach Jahren der Gewinne und Rückstellungen neben dem Kaderwert über finanzielle Reserven von 60 Millionen Franken.

Per Ende 2018 stehen so unter dem Strich 20 Millionen Franken, die der FCB mehr ausgegeben als eingenommen hat, seit 2017 der Besitzerwechsel hin zu Bernhard Burgener vollzogen wurde. Ein Drittel der damaligen Reserven ist also aufgebraucht. Trotz der letztjährigen Transfer-Einnahmen und trotz der Champions-League-Kampagne in der Saison 2017/18.

Präsident Bernhard Burgener sprach schon bei Amtsantritt davon, zum Wohle des Clubs Kosten senken zu wollen. Gelungen ist dies noch nicht. Geht es nach ihm, soll sich dies bis Ende 2019 ändern: Die Ausgaben sollen im Vergleich zum Vorjahr um 21 Millionen Franken verringert werden.

Fussball

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Mörle van Druyden am 11.05.2019 10:13 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    FCB

    Dieser Herr spart den FCB zurück in den bideren Schweizer Durchschnitt,und dann geht er

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  • Walter Borpa am 11.05.2019 10:06 Report Diesen Beitrag melden

    Sparen ist Trumpf

    Beschränkt euch doch auf eure Kernkompetenz, Herr Streller, Burgener, Stocker, Frei, usw. Jasskarten kosten keine Millionen...

  • Libero am 11.05.2019 10:11 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wie Millionen verschwinden

    Und trotzdem braucht der FC Basel noch Verstärkung.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Martin Bucher am 17.05.2019 02:06 Report Diesen Beitrag melden

    roger

    aber ihr habt ja roger federer noch als fan ist doch auch was ! ihr brauch kein geld ihr sollt sparen

  • FcBFan aus GL am 15.05.2019 17:31 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Geizhals!

    Das Beste für den FCB wäre wenn Burgener samt Streller dorthin geschickt werden wo der Pfeffer wächst und das ist definitiv nicht Basel!

  • Bruno Fröhli Her am 12.05.2019 15:09 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Sparen

    Wenn man die Teppichetage räumt, so hat der FCB schon mehr gespart !

  • Davexxbs84 am 12.05.2019 10:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Komische Strategie...

    ... von Herrn Burgener: wenn es darum geht Milionen nach Indien zu senden oder im esports zu stecken, redet er von nur 1Mio. Wenn es dann aber um das Kerngeschäft Fussball geht hört man nur das Wort Sparen! Ich befürchte nichts Gutes mit diesem Herrn an der Spitze!

    • FCB Fan am 12.05.2019 11:22 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Davexxbs84

      Dieser Präsident will nur investierte Kohle wieder zurück, dann macht er eine Fliege. Was mit dem FCB passiert interessiert den nicht. - Die grösste Fehlbesetzung nebst seinen Ja- Sager Kollegen in der GL des FCB.

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  • LeBa am 12.05.2019 10:39 Report Diesen Beitrag melden

    Transfers

    Aber Hauptsache man holt Spieler wie Fabian Frei zurück, stattet sie mit Millionenverträgen aus und verstärkt das Mitläufer-Kader