Real vs. Barça

09. Dezember 2011 22:51; Akt: 09.12.2011 22:52 Print

Für einmal fliegen keine Giftpfeile

Nach den letzten hitzigen Duellen herrscht vor dem Clásico vom Samstag Ruhe vor dem Sturm. Barça-Trainer Pep Guardiola gibt sich gelassen, sein Rivale José Mourinho sagt überhaupt nichts.

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Sergio Ramos schiesst Real Madrid zum zweiten Clásico-Sieg innerhalb weniger Tage. Das Resultat: 2:1. Im Vorfeld dieses Clásicos bleibt es erstaunlich ruhig. Das liegt an der Ausgangslage: Barcelona lagt in der Primera Division bereits 16 Punkte vor Real Madrid. Real Madrid legt los wie die Feuerwehr. Bereits in der 6. Minute bringt Karim Benzema sein Team in Führung. Dann aber trifft Barças Zauberfloh Lionel Messi zum Ausgleich. Diego Lopez beibt gegen den Schuss des Argentiniers machtlos. Real Madrid gewinnt das Rückspiel im Halbfinal der Copa del Rey gegen Barcelona 3:1. Cristiano «CR7» Ronaldo lässt sich als Doppeltorschütze feiern. Piqué kann den Portugiesen nur noch mit einem Foulspiel stoppen. Den anschliessenden Elfmeter verwandelt Ronaldo dann eiskalt. Obwohl die Katalanen eindeutig mehr Ballbesitz haben, sind die Madrilenen jederzeit Herr der Lage und haben das Spielgeschehen unter Kontrolle. Erst in der 89. Minute markiert Jordi Alba noch den Ehrentreffer für Barca. Von Superstar Lionel Messi ist lange Zeit nicht viel zu sehen. Real Madrid und der FC Barcelona trennen sich im Halbfinal-Hinspiel der Copa del Real 1:1. Cesc Fabregas und Raphael Varane heissen die Torschützen in einem packenden ersten Clásico 2013. Ach ja, er ist ja so sympathisch beim Torjubel: Cristiano Ronaldo nach seinem 1:0. Der Portugiese wird später auch noch für das 2:2 der Königlichen zuständig sein. Damit hat Ronaldo in sieben aufeinanderfolgenden Clasicos mindestens einmal getroffen - Rekord. Ebenfalls doppelt trifft beim 2:2 Lionel Messi. Der Argentinier erzielt seine Treffer 16 und 17 in einem Clasico und bleibt jetzt nur noch ein Törchen hinter Clasico-Rekordtorschütze Alfredo di Stefano. Neben vier Toren sehen die Zuschauer auch je einen Pfostenknaller und jede Menge harte Duelle. Real Madrid stoppt Barcelonas Siegesserie von sechs Erfolgen mit dem 2:2 und schützt somit seinen eigenen Startrekord von neun Erfolgen en suite. Schon nach 11 Minuten eröffnet Gonzalo Higuain das Score im Rückspiel des spanischen Supercups. Weniger als 10 Minuten später folgte ein Tor von Cristiano Ronaldo zum 2:0. Kurz vor der Pause erzielte Lionel Messi für den FC Barcelona den Anschluss. Doch mehr lag nicht drin. Die Katalanen mussten sich geschlagen geben. Nach dem 2:3 im Hinspiel reicht den Madrilenen ein 2:1 im Rückspiel, um die Supercopa 2012 zu gewinnen. Der FC Barcelona gewinnt das Hinspiel der spanischen Supercopa mit 3:2. Das erste Goal erzielte aber der Madrilene Ronaldo. Nach dem Ausgleich kamen die Barça-Stars aber in Fahrt und erzielten drei Tore in Folge. Am Schluss kassierten die Katalanen den Anschluss, weil Valdes patzte. Mourinho und Vilanova scheinen sich nach der Auseinandersetzung vom letzten Jahr wieder versöhnt zu haben. , kurz vor 20.00 MEZ. Barça-Coach Pep Guardiola begrüsst Reals Jose Mourinho vor dem Anpfiff im Camp Nou. Zwischen den beiden scheint eine Eiseskälte zu herrschen. Im Spiel war Barcelona zwar viel am Ball, aber überzeugen konnten sie trotzdem nicht. Es waren auch die Madrilenen, die das erste Tor schossen. Real Madrid gewann das Spiel 2:1 und holte sich wenige Wochen später auch den Meistertitel. Am 25. Januar 2012 kam es zum Rückspiel im Cup-Viertelfinal in Barcelona. Die Katalanen führten durch Treffer von Pedro und Dani Alves zur Pause sicher 2:0. Doch Real kämpfte sich zurück und glich dank Cristiano Ronaldo und Karim Benzema innert 4 Minuten zum 2:2 aus (68. und 72. Minute). Die Partie wurde hektisch. Ein Tor und Real hätte sich für die Halbfinals qualifiziert. Doch Sergio Ramos nahm seinem Team in der 88. Minute mit der Gelb-Roten Karte die Hoffnung. Es blieb beim 2:2 - Barça im Halbfinal der Copa del Rey. Im Hinspiel eine Woche zuvor am 18. Januar 2012 im Santiago Bernabeu brachte Ronaldo Real in Führung. Carles Puyol glich kurz nach der Pause per Kopf zum 1:1 aus. (49.) In der 77. Minute erzielte dann Eric Abidal (Mitte) auf Pass von Lionel Messi den 2:1-Siegtreffer. Wieder hatte Real gegen Barça nicht gewinnen können. Barcelona gegen Real Madrid - eine brisante Begegnung, welche die Massen vor den Fernseher zieht. Von tollen Spielen bis unzähligen Skandalen bietet die Affiche alles. Beim ersten Clásico der Saison 2011/12 wähnte sich Real seit langem wieder einmal auf Augenhöhe mit Barcelona. Doch auch der frühe Treffer von Karim Benzema (nach 23 Sekunden) nütze nichts. Barça drehte die Partie zwar mit etwas Glück, aber dennoch nicht unverdient. 3:1 lautete der für Real enttäuschende Endstand. In der Saison 2011/12 trafen die beiden Teams schon in der Supercopa aufeinander. Real dominierte das und ging durch Meszt Özil in Führung. Doch zwei Traumtore von Lionel Messi und David Villa brachten Barça zwischenzeitlich in Führung. Für das verdiente Unentschieden sorgte Xabi Alonso. Lionel Messi war auch beim die alles überragende Figur. Der Zauberfloh erzielte beim 3:2-Sieg zwei Traumtore und legte das dritte nicht minder genial auf. In der Nachspielzeit brannten beiden Mannschaften die Sicherungen durch, als Marcelo Barça-Neuzugang Cesc Fàbregas an der Seitenlinie übel von den Beinen holte. , bei dem vor allem José Mourinho negativ auffiel, waren die Konsequenzen. Barcelona konnte schliesslich die erste Trophäe der Saison in die Höhe stemmen. Im Hinspiel des Champions-League-Halbfinals 2011/12 erledigte Barcelonas Lionel Messi Real Madrid im eigenen Stadion gleich selbst. Er schoss das 1:0 für die Gäste ... ... und erzielte mit einem wunderbaren Dribbling durch die Real-Abwehr den zweiten Treffer, der zum 2:0-Schlussresultat führte. Reals Pepe sah nach einem harten Tackling gegen Barcelonas Dani Alves auch noch Rot. Das war Real-Trainer José Mourinho zu viel. Nach harscher Kritik am Schiedsrichter wurde er vom Spielleiter auf die Tribüne verbannt. Land unter dann im : Strömender Regen verwandelte das Camp Nou in einen Swimming Pool. Dank einem 1:1 qualifizierte sich Barça ohne Probleme für den Champions-League-Final. Real mit Ronaldo fühlte sich wieder einmal betrogen. Schiedsrichter de Bleeckere gab den regulären Treffer von Higuaín zum vermeintlich 0:1 wegen einem angeblichen Stürmer-Foul nicht. In der Pause hatte seinen grossen Auftritt. Der Profi-Flitzer stürmte auf Ronaldo zu und versuchte, ihm eine Baskenmütze aufzusetzen. Mann des Spiels war aber Eric Abidal: Der Franzose kam in den letzten Minuten zu seinem Comeback, nachdem er erst gerade den Krebs besiegt hatte. Das Endspiel der Copa Del Rey: Nachdem Real Madrid im Vorfeld heftig für die defensive Spielweise kritisiert wurde, überraschten die Königlichen in Halbzeit eins mit mehr Spielanteilen. Pepe stand in der 41. Minute mit einem herrlichen Kopfball dem 1:0 nahe. Aber das Leder prallte an den Innenpfosten. Allerdings war es teilweise mehr eine Diskussionsrunde als ein Fussballspiel. Rudelbildungen gehörten zum Bild des Spiels. In Madrid wurde vor der Begegnung Shakiras Song Waka Waka aus dem Stadion verbannt, weil die Kolumbianerin mit Barcelonas Gerard Piqué liiert ist. In Valencia war sie in der Arena. So sah die Sängerin in der zweiten Hälfte das vermeintliche 1:0 durch Pedro. Doch der Stürmer stand im Offside. Das Tor wurde aberkannt, das Spiel musste in die Verlängerung. Die Entscheidung fiel in der 103. Minute: Cristiano Ronaldo schloss einen schönen Angriff herrlich per Kopf ab und sicherte Real die Trophäe. Es war der erste Sieg der Königlichen gegen Barça nach drei Jahren - und der erste Titel für die Hauptstädter unter José Mourinho. Am 16. April 2011 trafen Real Madrid und Barcelona in der Meisterschaft aufeinander. Reals Trainer José Mourinho lancierte das Duell mit seinem Schweigen an der Vor-Match-PK. Im Spiel dominierte Barça mit viel Ballbesitz. Lanciert wurde die Partie in der 52. Minute mit der roten Karte gegen Raul Albiol (l.). Er hatte David Villa als letzter Mann umgerissen. Lionel Messi - vom Laser nicht gestört - verwandelte den folgenden Elfmeter sicher zum 1:0. Wenig später musste Carles Puyol bei seinem Comeback nach drei Monaten Verletzungspause vom Feld. Real kam trotz Unterzahl besser auf. Nach einem strittigen Foul von Dani Alves an Marcelo kam auch Real zu einem Elfmeter. Cristiano Ronaldo verwertete diesen - mit seinem ersten Tor gegen Barcelona im siebten Spiel - sicher zum 1:1-Endstand. In den letzten Minuten ging es heiss zu und her. Lionel Messi knallte den Ball frustriert gegen die Zuschauer Trotzdem jubelte am Ende Barcelona. Dank dem Punktgewinn lagen die Katalanen sechs Runden vor Schluss weiterhin mit acht Punkten Vorsprung vor Real an der Tabellenspitze. Die Meisterschaft war praktisch gesichert. Im Sommer 2010 kam José Mourinho zu Real Madrid. Seine erste Clásico-Erfahrung war sehr bitter. Es ging heiss her auf dem Feld. Cristiano Ronaldo war mittendrin. Aber Tore schossen die Königlichen nicht. Dafür war vor allem David Villa in dessen erstem Clásico besorgt. Der Stürmer traf beim 5:0 doppelt und bereitete ein Tor vor . Weitere Tore von Xavi, Pedro und Jeffren liessen die Madrilenen endgültig ausflippen. Sergio Ramos sah in der 90. Minute für diese Aktion gegen Carles Puyol Rot . Es war wieder einmal ein Clásico für die Geschichtsbücher und Real verlor die Tabellenspitze an den ewigen Rivalen. Der 160. Clásico im April 2010 war einmal mehr richtungsweisend für die Meisterschaft. Beide Teams hatten vor der Partie gleich viele Punkte auf dem Konto und Real war seit zwölf Spielen unbesiegt. Barcelona siegte dank Toren von Lionel Messi (l.) vor und Pedro (r.) nach der Pause mit 2:0. Es war die erste Heimniederlage Reals der Saison. Barcelona hatte danach drei Punkte Vorprung auf die Königlichen - und liess sich diesen nicht mehr nehmen. Im Sommer 2009 verstärkte sich Real unter anderem mit Ronaldo, Kaká oder Benzema. Doch die neuen Galaktischen konnten in ihrem ersten Clásico nicht siegen. Barças Neuerwerbung Zlatan Ibrahimovic erzielte fünf Minuten nach seiner Einwechslung den goldenen Treffer. Neben einem Tor flog auch je ein Spieler mit gelb-rot vom Feld. Nie mehr vergessen wird man den 158. Clásico. Barça siegte im Bernabéu mit 6:2. Es war die zweithöchste Niederlage Reals in einem Heimspiel. Nie zuvor schoss Barça sechs Tore beim Erzfeind. Und ... ... Barça schoss das 100. Saisontor der Spielzeit. Zudem war der Titel vier Runden vor Schluss praktisch gesichert. Die Katalanen feierten im Bernabéu den Titel vorzeitig. Die absolute Höchststrafe für Barça gabs am 8. Mai 2008. Die Azulgrana mussten Real den traditionellen «Pasillo» erweisen, weil Real schon vor dem Spiel als Meister feststand und dem Gegner beim Einlaufen zum Titel gratulieren. Und die Königlichen setzten im Spiel noch einen drauf: Mit 4:1 wurde Barcelona aus dem Stadion gescheucht. Am 23. Dezember 2007 fand der letzte Clásico mit Ronaldinho statt. Real entschied diesen für sich. Den einzigen Treffer erzielte Julio Baptista. Im März 2007 hatte Lionel Messi seinen ersten grossen Auftritt. Er traf in einer Partie gleich drei Mal. Aber Real liess sich nicht besiegen. Zweimal van Nistelrooy und einmal Sergio Ramos verhinderten den Barça-Sieg. Die Partie endete 3:3. 2006 entschieden Raul und van Nistelrooy das Duell mit je einem Treffer zum 2:0 für Real. Ein denkwürdiges Spiel sahen die Fans am 19.11.2005 in Madrid. Die Partie fing mit einem Flitzer an, der auf den Platz stürmte. Dann wurde es eine Ronaldinho-Show. Höhepunkte waren dabei seine zwei Tore nach Slalomläufen durch Reals Defensive. Der Brasilianer ebnete Barça den Weg zum 3:0. Unterbrochen wurde die Ronaldinho-Show von einem zweiten Flitzer. Diesmal nackt. Von der «As» wurde Ronaldinho danach als «übermenschliches Wesen» betitelt. Als er kurz vor Schluss ausgewechselt wurde, ereignete sich Aussergewöhnliches. Reals Fans im Bernabéu verabschiedeten sich mit grossem Beifall vom Star des Erzfeindes. Das hatte es zuvor nur einmal gegeben: Bei Diego Armando Maradona. Es gibt auch friedliche Begegnungen bei den Clásicos: Dies bewiesen Ronaldinho und Landsmann Ronaldo 2004. Freude bei Real Madrid. Die Königlichen siegten mit 4:2 gegen Barcelona. Während sich Real-Trainer Vanderlei Luxemburgo im Vordergrund freut, versteht Frank Rijkaard die Welt nicht mehr. Real gegen Barça war schon immer eine heisse Angelegenheit. Doch im Juli 2000 stieg die Hitze in ungeahnte Höhen: Luis Figo hatte die «Unverschämtheit», von Barça zu Real zu wechseln - eine Geschichte, die lange für Aufregung sorgte. 56 Millionen Dollar kassierte Barça als Abfindung. Dafür boten die Katalanen den Fans an, den Namen Figo gratis von ihren Fan-Shirts zu entfernen. Zuvor hatten diese Figo heiss geliebt. Doch nach dem Transfer schlug dies in blanken Hass um. Dieser sollte zwei Jahre später unvergessliche Ereignisse nach sich ziehen. Nachdem es in den ersten Derbys nach Figos Wechsel nur Schmährufe für den Portugiesen gab, artete das Spiel am 24.11.2002 völlig aus und ging als «Derby der Schande» in die Geschichtsbücher ein. Bei Eckbällen brauchte Figo Polizeischutz. Es hagelte Cola-Flaschen, Feuerzeuge, Handys, Billardkugeln, Whisky-Fläschchen und ... ... sogar einen Schweinekopf von den Rängen. Das Spiel musste während 15 Minuten unterbrochen werden. Übrigens: Das Resultat war 0:0. Vor dem Rückspiel explodierte kurz vor dem Spiel in der Nähe des Santiago-Bernabeu-Stadions eine Autobombe. Das Spiel wurde durchgeführt. Real holte ein 1:1, qualifizierte sich für das Endspiel und schlug dort Leverkusen mit 2:1. Erst 2005 wurde die Busse für die Vorfälle ausgesprochen. Barcelona musste 4000 Euro Strafe bezahlen.

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Der 248. Clásico zwischen Real Madrid und dem FC Barcelona steht unter ganz anderen Vorzeichen als die «Hassico»-Duelle am Ende der letzten Saison. Damals war Real vor den Begegnungen in der Meisterschaft, in der Copa del Rey und zweimal in der Champions League der klare Aussenseiter. Dementsprechend traten die «Königlichen» vor den wichtigen Partien gegen den Erzrivalen auf. José Mourinho und seine Mannen liessen keine Möglichkeit aus, die Katalanen zu provozieren, um sie so aus der Ruhe zu bringen.

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Obwohl Barça im Giftpfeile verteilen fleissig mitwirkte, nutzte Real der Psychokrieg wenig. Mourinhos Truppe holte sich zwar die Copa del Rey, in der Meisterschaft und in der Champions League brachte aber Barça die Pokale nach Hause. Der damalige Underdog Real schadete mit seinen Beleidigungen, Anschuldigungen und Verschwörungstheorien vor allem seinem Ruf.

Auch in der Supercopa, dem Duell zwischen Meister und Cupsieger, Mitte August kochten die Emotionen wieder hoch. Nach einem üblen Foul von Marcelo an Fàbregas kam es zu Tumulten, während denen José Mourinho Barça-Assistent Tito Vilanova den Finger ins Auge drückte. «Mourinho zerstört den spanischen Fussball», war die vielerorts vorherrschende Meinung.

Mourinho nicht an der Pressekonferenz

Anders als in den sechs bisherigen Begegnungen in diesem Kalenderjahr geht Barça aber nicht als Favorit ins nächste Duell. Wer nun erwartet hätte, dass José Mourinho die Tabellenlage - Real liegt mit einem Spiel weniger drei Punkte vor Barça - ausnützt und sein bevorzugtes Feindbild mit Häme und Spott eindeckt, hat sich getäuscht. «The Special One» sagt nämlich für einmal gar nichts, jedenfalls an der Pressekonferenz vor der Partie vom Samstag. Auf ihrer Webseite gaben die «Königlichen» bekannt, dass der Portugiese vor dem Clásico nicht vor der Presse spricht. Zu Wort kommen soll stattdessen sein Assistenztrainer Aitor Karanka.

Schon in den Tagen zuvor war von Mourinho wenig zu hören. «Der Clásico ist nur ein weiteres Spiel für uns. Auch danach wird das Leben weitergehen», sagte der Erfolgscoach mit einer nicht für möglich gehaltenen Gleichgültigkeit. Auch Barça-Trainer Pep Guardiola spielt die Affiche runter: Wichtiger ist, dass Angela Merkel und Nicolas Sarkozy am 9. Dezember beim EU-Gipfel in Brüssel den Euro retten», sagt Guardiola mit einem Augenzwinkern und wird dann doch noch sachlich. «Wenn wir einen so starken Rivalen wie Real besiegen, gibt das Aufwind für den Rest der Saison. Aber die ist noch sehr lange», versichert der Coach der Katalanen. «Deshalb hält sich auch der Druck in Grenzen, schliesslich ist das kein entscheidendes Spiel.»

Torjägerduell zwischen Messi und Ronaldo

Der Zündstoff neben dem Platz fehlt also. Auf ein Feuerwerkt auf dem Platz hoffen die Fans dennoch. Mit 49 (Real) und 47 (Barça) Toren haben beide Mannschaft einen Schnitt von über drei Treffern pro Spiel. Die Hauptveranwortlichen sind natürlich die zum Weltfussballer nominierten Lionel Messi und Cristiano Ronaldo, die in der Meisterschaft beide schon sagenhafte 17 Tore erzielt haben.

In den Clásicos hat der Argentinier die deutlich bessere Bilanz. Der Barça-Zauberfloh hat in 15 Duellen mit Real 13-mal eingenetzt, Ronaldo in neun Partien erst dreimal. Das stört Ronaldo aber nicht: «Wenn jemand mir versprechen würde, dass ich zehn Tore weniger schiesse und wir dafür die Meisterschaft gewinnen, würde ich sofort unterschreiben.»

(pre)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Flav am 12.12.2011 16:41 Report Diesen Beitrag melden

    FANZ

    Ach und warum sind alle alten Real Fans fans von Real? Weil die damals zufällig auch so stark waren wie Barca heute? In 10 Jahren sagen viele auch, Sie sind schon seit x Jahren Barca Fan.. dann interessiert es wieder niemand =D

  • Marco am 11.12.2011 20:42 Report Diesen Beitrag melden

    Möchtegern Fans

    Ich finde es immer wieder lustig dass es Leute gibt die sich "Fan" nennen. Ich bin Real Madrid Fan und stehe auch dazu, auch weis ich dass wenn Real künftig nicht in der Lage ist Barca zu schlagen es keine Titel geben wird! Hier gibt es einfach viele die Barca Fan sind, nur weil sie die letzten Jahre so dominiert haben.

    einklappen einklappen
  • real7 am 10.12.2011 10:33 Report Diesen Beitrag melden

    der sieger...

    ... wird heute real sein! hala madrid! ich tippe auf ein 4:2

Die neusten Leser-Kommentare

  • Flav am 12.12.2011 16:41 Report Diesen Beitrag melden

    FANZ

    Ach und warum sind alle alten Real Fans fans von Real? Weil die damals zufällig auch so stark waren wie Barca heute? In 10 Jahren sagen viele auch, Sie sind schon seit x Jahren Barca Fan.. dann interessiert es wieder niemand =D

  • Marco am 11.12.2011 20:42 Report Diesen Beitrag melden

    Möchtegern Fans

    Ich finde es immer wieder lustig dass es Leute gibt die sich "Fan" nennen. Ich bin Real Madrid Fan und stehe auch dazu, auch weis ich dass wenn Real künftig nicht in der Lage ist Barca zu schlagen es keine Titel geben wird! Hier gibt es einfach viele die Barca Fan sind, nur weil sie die letzten Jahre so dominiert haben.

    • Javier am 12.12.2011 11:43 Report Diesen Beitrag melden

      Stimmt

      Ich bin seit meiner Kindheit Real Fan und werde es immer bleiben, egal was passiert. Es gibt einfach Leute, welche Barça Fans sind weil Sie lange dominiert haben und später wechseln die die Mannschaft, wenn die nicht mehr gut spielen. Aber das sollte jeder selber wissen, ich finde es lächerlich als würde man nicht wissen, was man will.

    • D10S am 12.12.2011 14:25 Report Diesen Beitrag melden

      visca el barca, campeones son los cules

      Naja ich bin seit ich 6 Jahre alt bin Barca fan. das heisst immerhin schon 20 Jahre. Ich würde das nicht so verallgemeinen

    • S. Frag am 12.12.2011 16:03 Report Diesen Beitrag melden

      woher

      wollt ihre denn wissen, wer hier drin wie lang Barça Fan ist ?

    • Sven am 12.12.2011 20:08 Report Diesen Beitrag melden

      Fans

      Ein Schweizer oder Deutscher soll sein eigenes Land anfeuern und nicht einfach ein Ausländischer Verein nur weil die die CL gewonnen haben!

    einklappen einklappen
  • O-VT4 am 11.12.2011 20:29 Report Diesen Beitrag melden

    Sensationelles Spiel!

    Wer den Match gesehen hat, weiss, dass es genauso gut umgekehrt hätte ausgehen können... Die Mannschaften sind sich auf Augenhöhe begegnet. Ab dem Moment jedoch, al Barcelona in Führung war, konnten sie natürlich ihr Spiel aufziehen... Auf jeden Fall war es ein über grosse Strecken hochklassiges Spiel!

  • an-ge-dacht am 11.12.2011 07:27 Report Diesen Beitrag melden

    Messi oder Ronaldo - ist doch klar, oder

    demütigt - nein! Barcelona zeigt einfach, wer wirklich sportlich Fussball spielen kann und weist Murinho wieder einmal mehr den Weg - zudem sah CR wieder einmal, dass er Grenzen hat

  • Barca Fan am 10.12.2011 22:12 Report Diesen Beitrag melden

    Wo kann man den Match sehen?

    Kennt jemand einen guten Livestream ? Will den Match unbeding live sehen.