Kehrtwende vom Stadtrat

02. März 2011 07:39; Akt: 02.03.2011 09:45 Print

GC doch weiter im Letzigrund?

Der Zürcher Stadtrat will anscheinend heute nochmals in der Sache Stadionkosten tagen. Bleibt der Rekordmeister nun doch in Zürich?

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Diese Nachricht ist Balsam auf die Wunden der GC-Fans: Mehrere Mitglieder des Zürcher Stadtrats würden Bereitschaft zeigen, den beiden Fussballclubs GC und FCZ bei den Stadionkosten entgegenzukommen, schreibt der «Tages-Anzeiger» mit Bezug auf «gut unterrichtete Quellen». Das Resultat der Gespräche wolle der Stadtrat dann am Freitag den Clubchefs präsentieren. Bereits im Vorfeld hatte Stadtrat Gerold Lauber gegenüber 20 Minuten signalisiert, das Geschäft werde nach den Sportferien erneut unter die Lupe genommen. Nun ist es so weit.

Dies könnte das Ende einer GC-Odyssee werden, die damit begann, als der Rekordmeister publik machte, man müsse aus finanziellen Gründen das Letzigrundstadion und damit die Stadt verlassen. Aarau oder Emmenbrücke wurden als Alternativen gehandelt. Die Gemeinde Suhr, auf deren Grund das Aarauer Stadion Brügglifeld steht, hat sich jüngst gegen einen Einzug von GC ausgesprochen. In Emmenbrücke liegt bisher «nicht mehr als eine Interessenbekundung vor», wie der «Tages-Anzeiger» weiter schreibt.

GCs Flucht nach vorn könnte sich nun auch für den FCZ bezahlt machen. Denn eine allfällige Reduktion der Mietkosten würde auch den Meisterschaftsmitfavoriten betreffen.

(tog)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Leo am 02.03.2011 12:04 Report Diesen Beitrag melden

    Die Fakten nicht verdrehen !!!

    Man muss einmal zuerst die genauen Fakten aussprechen. Fakt 1 ist: zweimal hat das Zürcher Stimmvolk dem GC-Stadion zugestimmt. Trotzdem wurde es bisher verhindert. Fakt 2 ist: das GC-Stadion wäre von privaten Investoren finanziert worden!!! Wurde ja mit Bravour verhindert. Fakt 3 ist: Das FCZ Station wurde vom Staat finanziert. Warum soll GC, dessen Stadion trotz Volks-JA noch nicht steht, nicht auch davon profitieren dürfen. Fakt 4 ist: wäre das Stadion gebaut worden, hätte es KEIN FCZ-Stadion vom Staat finanziert gebraucht.

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  • Hopper am 02.03.2011 09:50 Report Diesen Beitrag melden

    Lieber S.W.

    Kleine Frage, hast du schon irgendwie einmal die Rechnungen verglichen mit anderen Vereinen? Weisst du wieviel YB, Basel und co. für Sicherheit, Stadionkosten effektiv bezahlen? Diese Vereine machen mit Ihren Stadien und den angemessenen Kosten ein Plus! Nichts mit Steuerzahler! In der Stadt Zürich wurde und wird mit den Stadien nicht richtig geplant, deshalb muss schlussendlich der Steuerzahler bezahlen. Es geht hier nicht um die Vereine lieber S.W.! Nein, die Politik ist nicht fähig etwas anständiges uf die Beine zu stellen und schiebt den schwarzen Peter ab!

  • Stadtrat in petto am 02.03.2011 12:33 Report Diesen Beitrag melden

    Stadt und ihre (LEEREN ) Versprechen

    Nochmals für ALLE. an dieser Misere ist einzig die Stadt verantwortlich.Stadt hat GC versprechungen gemacht im 2001.Gc liess sich um den Finger wickeln von der Stadt ihr kriegt ein Stadion im 2006 hiess es ,vieles hin her , 10 Jahre später immer noch nichts als Brachland.das sind die versprechen von der Stadt.die sind nicht mal das Klopapier wert!!! nicht genug, siehe was die Stadt mit Schwamendingen veranstaltet hat 2 Häuser und ein teil von garage müssen enteignet werden, kosten c.a 30 mio.wir deppensagen ja, und was ist heute,die Stadt sagt jäh es genügt nicht wir müssen 20 Häuser enteignen

Die neusten Leser-Kommentare

  • Stadtrat in petto am 02.03.2011 12:33 Report Diesen Beitrag melden

    Stadt und ihre (LEEREN ) Versprechen

    Nochmals für ALLE. an dieser Misere ist einzig die Stadt verantwortlich.Stadt hat GC versprechungen gemacht im 2001.Gc liess sich um den Finger wickeln von der Stadt ihr kriegt ein Stadion im 2006 hiess es ,vieles hin her , 10 Jahre später immer noch nichts als Brachland.das sind die versprechen von der Stadt.die sind nicht mal das Klopapier wert!!! nicht genug, siehe was die Stadt mit Schwamendingen veranstaltet hat 2 Häuser und ein teil von garage müssen enteignet werden, kosten c.a 30 mio.wir deppensagen ja, und was ist heute,die Stadt sagt jäh es genügt nicht wir müssen 20 Häuser enteignen

  • Leo am 02.03.2011 12:04 Report Diesen Beitrag melden

    Die Fakten nicht verdrehen !!!

    Man muss einmal zuerst die genauen Fakten aussprechen. Fakt 1 ist: zweimal hat das Zürcher Stimmvolk dem GC-Stadion zugestimmt. Trotzdem wurde es bisher verhindert. Fakt 2 ist: das GC-Stadion wäre von privaten Investoren finanziert worden!!! Wurde ja mit Bravour verhindert. Fakt 3 ist: Das FCZ Station wurde vom Staat finanziert. Warum soll GC, dessen Stadion trotz Volks-JA noch nicht steht, nicht auch davon profitieren dürfen. Fakt 4 ist: wäre das Stadion gebaut worden, hätte es KEIN FCZ-Stadion vom Staat finanziert gebraucht.

    • Roger am 02.03.2011 15:14 Report Diesen Beitrag melden

      Fakten?

      Fakt 1: Zugestimmt hat das Volk einer Zonenplanänderung und einer finanziellen Beteiligung (zu einem Projekt, dass von der CS beerdigt wurde) und sonst zu nichts. Fakt 2: In der Schweiz DARF man gegen Bauvorhaben Einsprache erheben. Dies IST durchaus eine Errungenschaft. Fakt 3: Der Letzigrund gehört nicht dem FCZ sondern der Stadt. Der FCZ ist Mieter und das darf GC auch sein. Fakt 4: Der Umbau des Letzigrundes war eigentlich immer geplant wurde nur deswegen beschleunigt, weil der Hardturm nicht zur Euro fertig wurde. Und Fakt 5: Die Stadt Zürich braucht nicht 2 Stadien.

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  • F. Zehzät am 02.03.2011 11:23 Report Diesen Beitrag melden

    Warum Missmanagement belohnen?

    Warum soll dem Bonzenverein jetzt geholfen werden? sehe ich nicht ein. Missmanagenment, schlechte Leistung und dann Staatshilfe beantragen. (ok UBS ist ja auch so, aber da arbeiten 100'000 Leute). GC sollte konkurs anmelden, absteigen und neu anfangen. wäre nicht die erste Mannschaft, die das durchmachen müsste

  • denkender am 02.03.2011 11:06 Report Diesen Beitrag melden

    Unqualifizierte Kommentare

    Bitte informiert euch doch bitte, bevor Ihr zu jedem Thema solch unqualifizierte Kommentare abgibt. Wer über das ganze Stadionthema informiert ist, muss feststellen dass die Stadt resp. Anwohnergruppierungen schuld an der Zürcher Stadionmisere sind und nicht die 2 Fussballvereine. Aber Ignoranz und Inkompetenz ist heute ja anscheinend eine Tugend!

    • ciccio am 02.03.2011 11:54 Report Diesen Beitrag melden

      absolut deiner meinung

      Bravo... Anstatt Millionen in ein Leichtathletikstadion zu investieren hätte man den Hardturm sanieren können und beide Clubs dort beheimaten können... aber nein, statt dessen renoviert die Stadt den Letzigrund und reisst den Hardturm ab. Wäre dieser nicht abgerissen worden hätten die beiden Vereine eine Grundlage zur Sanierung gehabt!

    • A.V. am 02.03.2011 14:48 Report Diesen Beitrag melden

      Nicht ganz...

      Hallo denkender, leider stimmt Ihr Kommentar nicht ganz. Hätte man ein Stadion mit einer "normalen" Fassade gebaut, hätte es wohl keine Einsprachen der Anwohner betr. Schattenwurf gegeben. Wieso die unnötig hohen Tribünen? Ein "normales" Stadion hätte es für Zürich auch getan, diese reichte jedoch den Zürchern anscheinend nicht.

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  • Hopper am 02.03.2011 09:50 Report Diesen Beitrag melden

    Lieber S.W.

    Kleine Frage, hast du schon irgendwie einmal die Rechnungen verglichen mit anderen Vereinen? Weisst du wieviel YB, Basel und co. für Sicherheit, Stadionkosten effektiv bezahlen? Diese Vereine machen mit Ihren Stadien und den angemessenen Kosten ein Plus! Nichts mit Steuerzahler! In der Stadt Zürich wurde und wird mit den Stadien nicht richtig geplant, deshalb muss schlussendlich der Steuerzahler bezahlen. Es geht hier nicht um die Vereine lieber S.W.! Nein, die Politik ist nicht fähig etwas anständiges uf die Beine zu stellen und schiebt den schwarzen Peter ab!