21. November 2006 09:37; Akt: 21.11.2006 17:03 Print

Gabet Chapuisat ersetzt Schällibaum bei Sion

Marco Schällibaum ist als Trainer des FC Sion bereits wieder entlassen worden. Der Nachfolger des 44-jährigen Zürchers beim ASL-Dritten ist der Ex-Internationale Pierre-Albert «Gabet» Chapuisat.

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Marco Schällibaum ist als Trainer des FC Sion bereits wieder entlassen worden. Der Nachfolger des 44-jährigen Zürchers beim ASL-Dritten ist der Ex-Internationale Pierre-Albert «Gabet» Chapuisat.

Der 58-jährige Waadtländer wird die Walliser nächsten Sonntag im Heimspiel gegen Thun erstmals betreuen. Zuletzt war Gabet Chapuisat Trainer in der 1. Liga, in Chênois und danach in Malley. Im Dezember 2002 war der Vater des 103-fachen Internationalen Stéphane Chapuisat beim damaligen B-Klub Yverdon entlassen worden.

Als Aktiver spielte Chapuisat für Lausanne-Sports, den FC Zürich, den Paris FC und zum Abschluss der Karriere für Vevey sowie für Renens in der Nationalliga B. Als Spielertrainer im Lausanner Vorortsklub begann auch seine Laufbahn als Coach. Für die Nationalmannschaft absolvierte Chapuisat 34 Länderspiele zwischen 1969 und 1979.

Obwohl Chapuisat nur einmal während kurzer Zeit (Etoile Carouge in der Saison 1997/98) eine Mannschaft der höchsten Spielklasse betreut hat, ist Sions Präsident Christian Constantin von den Fähigkeiten des Waadtländers überzeugt: "Er kann die Mannschaft sehr schnell wieder aufrichten. Genau das brauchen wir in dieser Situation." In Sitten erhält Chapuisat einen Vertrag bis Saisonende, der verlängert wird, wenn die Walliser einen Europacup-Platz erreichen.

Noch am Montagabend hatte Christian Constantin Fragen über die Trainerposition nicht beantworten wollen. Marco Schällibaum - erst am 6. Oktober als Nachfolger von Nestor Clausen verpflichtet - war in die präsidiale Kritik geraten, nachdem seine Mannschaft den hohen Anforderungen Constantins nicht mehr gerecht worden war. Zuletzt gab es drei klare Auswärtsniederlagen in St. Gallen (1:5), bei YB (Cup/0:3) und am vergangenen Samstag in Basel (1:3).

In fünf Meisterschaftsspielen holte Schällibaum mit dem Aufsteiger nur sieben Punkte (ist aber immer noch im 3. Rang klassiert), im Cup scheiterten die Sittener schon in den Achtelfinals.

(sda)