Entscheid gefällt

18. März 2011 07:51; Akt: 18.03.2011 10:49 Print

Gavranovic will für die Schweiz spielen

Lange konnte oder wollte Shooting-Star Mario Gavranovic sich nicht entscheiden, ob er er für die Schweiz oder Kroatien spielen will. Nun hat das Sturmtalent seine Wahl aber getroffen.

storybild

Spielt Mario Gavranovic bald auch in der A-Nati Seite an Seite mit Eren Derdiyok? (Bild: Keystone)

Zum Thema
Fehler gesehen?

Schweiz oder Kroatien? Diese Frage beschäftigte nach dem Glanzauftritt von Mario Gavranovic in der Champions League mit Schalke die ganze Nation. Gestern sickerte durch, dass der 21-jährige Stürmer heute im Aufgebot von Ottmar Hitzfeld auftauchen wird. «Ich kann dazu nichts sagen. Wir sehen weiter, wenn Ottmar Hitzfeld seine Liste herausgibt», sagte der U21-Natispieler gestern zu 20 Minuten Online.

Das Aufgebot fürs Bulgarien-Spiel ist zwar noch nicht veröffentlicht, doch Gavranovic hat sich offenbar bereits entschieden, für welches Land er künftig auflaufen will. «Wenn ich von Herrn Hitzfeld aufgeboten werde, nehme ich das natürlich an und würde gegen Bulgarien gerne spielen», sagte er im «Blick».

Hitzfelds Bemühungen haben gefruchtet

Schon auf Malta, als die A-Nati wie die U21 gegen den Fussballzwerg testete, hatte Gavranovic mit Hitzfeld ein positives Gespräch geführt. Offensichtlich hatte der Nati-Coach dem Schalke-Stürmer dort die entscheidenden Argumente für die Schweiz vorgelegt.

Auch Kroatien hatte sich nach seinem Supermatch gegen Valencia um Gavranovic bemüht und es wurde befürchtet, dass der Doppelbürger wie zuvor Petric, Rakitic oder Kuzmanovic im letzten Moment noch abspringen könnte. Das kam für Gavranovic allerdings nie im Frage. «Seit ich Profi bin, ist für mich klar, dass ich für die Schweiz spielen will», so das Sturmtalent.

(pre)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • damir voloder am 18.03.2011 09:25 Report Diesen Beitrag melden

    Entlich

    Ich bin selbst Kroate und bin froh das er sich für die Schweiz entschieden hat, richtige Wahl Gavra!

  • Nativespeaker am 18.03.2011 08:57 Report Diesen Beitrag melden

    Typisch ...

    Hey leute, ihr wisst aber schon, dass er kein Eidgenosse ist oder? Schon komisch wie populär Ausländer 1. Klasse wie er oder generell Sportler sind. Hut ab ...

  • Tom K. am 18.03.2011 08:56 Report Diesen Beitrag melden

    Das nenn ich Charakter

    Endlich mal einer, der sich für seine teure Ausbildung bedankt und nicht als Fussballschmarotzer dastehen will. Vom Charakter her können sich Petric und Co. von Gavranovic eine schöne Scheibe abschneiden.

Die neusten Leser-Kommentare

  • rocjy am 18.03.2011 12:58 Report Diesen Beitrag melden

    Nummer 1

    Gavranovic ersetzt Frei.

  • philie... am 18.03.2011 12:58 Report Diesen Beitrag melden

    Falsch

    Soweit ich weiss wurde Zdravko Kuzmanovic gar nie von der A-Nati angefragt. Er hat sich also nicht gegen die Schweiz entschieden, sondern unser Verband hat es einfach verpasst den Jungen aufzubieten. Danke Herr Kuhn...

  • Roberto am 18.03.2011 11:39 Report Diesen Beitrag melden

    Gute Wahl....

    Das ist doch klar. In der Schweiz zählt ein mittelmässiger Spieler, global gesehne, immer noch zu den besten. In Kroatien wäre er eher zum Ersatzspieler verdonnert.

  • Markus Kuster am 18.03.2011 11:37 Report Diesen Beitrag melden

    Gut für die pers. Karriere & Image in CH

    Hoffentlich bereut er sein Entscheid nicht!!! Die EM wird er sicher vor dem Fernseher anschauen... für die WM in Brasilien wird es auch der Fall sein......Bis dahin gibt es sicher Spieleübertragungen in 3-D ;-) Er kann sicher erfahrungen in den Qualifikationsspielen sammeln, bei den Kroaten wäre er nur Ersatzspieler.... für die nächsten 2 grossen Turniere sehe ich Schwarz für unsere Nati, denn sie werden nicht dabei sein!

  • Danny Meier am 18.03.2011 11:20 Report Diesen Beitrag melden

    Keine Überraschung

    Na ja, es ist ja nicht so dass Petric, Rakitic und Kuzmanovic ein glückliches Händchen mit ihrer Wahl bewiesen hätten. Ich habe mir jedenfalls ins Fäustchen gelacht als sich die Kroaten für die letzten paar Endrunden nie qualifizieren konnten. Die drei Herren jedenfalls sind dagestanden wie bestellt aber nicht abgeholt. Haha!