Chaoten ausser Kontrolle

18. März 2011 14:04; Akt: 18.03.2011 14:10 Print

Goalie von Petarde getroffen

Schlimme Szenen im griechischen Cup-Halbfinal. AEK-Torhüter Sebastian Saja wird von einer Petarde getroffen, wenig später stürmen Randalierer den Platz.

Der Petardenwurf gegen Sebastian Saja. (Quelle: YouTube)
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Der Cup-Halbfinal in Griechenland zwischen AEK Athen und PAOK Saloniki glich mehr einer Feuerwerksveranstaltung mit viel Raucheffekten, als einem Fussballspiel. Schon vor der Partie, nebelten die Fans das Stadion und den Platz mit unzähligen Petarden ein.

Im Spiel selbst gabs nur ein Highlight: Das 1:0 von AEK per Kopf in der 48. Minute. Dieses sorgte in der Folge für das definitive Überhitzen der Emotionen einiger PAOK-Fans. So wurde AEK-Torhüter Sebastian Saja von einer Leuchtkugel an der Hüfte getroffen, blieb aber glücklicherweise unverletzt.

Chaoten stürmen das Spielfeld

Der Frust bei den PAOK-Chaoten blieb trotzdem bestehen. In der 90. Minute stürmten einige – die drohende Niederlage vor Augen – den Rasen und attackierten Spieler wie auch Trainer. Die Kicker konnten sich jedoch mehrheitlich in die Kabine retten (Video unten). Nach einem 25-minütigen Unterbruch setzte der Schiedsrichter die Partie für einige Sekunden fort, um danach regulär abpfeifen zu können.

Griechenlands Fussball ist bekannt für sehr aggressive Fans und zahlreiche Zwischenfälle. Im Endspiel trifft AEK auf Atromitos Halkidona, das zum ersten Mal das Finale erreicht hat. AEK ist gegen den Abstiegskandidaten der klare Favorit.

Chaoten stürmen das Spielfeld

(Quelle: YouTube)

(fox)