Verspätet ins Trainingslager

03. Januar 2019 11:49; Akt: 03.01.2019 12:47 Print

Bundesliga-Fussballer ärgern sich über die Swiss

Eigentlich hätten die Kicker des deutschen Bundesligisten Hannover 96 über Zürich nach Malaga fliegen sollen. Doch so weit kam es nicht, die Maschine konnte nicht abheben.

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Um 7 Uhr am Donnerstagmorgen hätten die Fussballer des Bundesliga-Vorletzten Hannover 96 mit einer Maschine der Swiss Richtung Zürich abheben sollen. Das Ziel: Malaga, wo der Club sein einwöchiges Trainingslager abhält.



Doch es kam ganz anders. Wegen eines Fehlers am Bremssystem konnte das Flugzeug nicht abheben. Die Passagiere mussten alle nochmals aussteigen. Doch auch dies verlief nicht reibungslos. Weil keine Treppen zur Verfügung standen, musste das Team von André Breitenreiter 90 Minuten im Flugzeug sitzen bleiben, wie die «Bild»-Zeitung schreibt. Erst dann konnte die Mannschaft zurück zum Terminal.


Um kurz nach 10 Uhr ging die Reise dann weiter. Diesmal mit einem Lufthansa-Flug über einen Zwischenstopp in München in die andalusische Metropole. So musste der Club einen Zeitverlust von mehreren Stunden hinnehmen ehe die ersten Bälle bei über 15 Grad gekickt werden konnten.

«Die Sicherheit unserer Kunden hat oberste Priorität»

Die Swiss bedauert die Unannehmlichkeiten, die für die Fluggäste durch den technischen Defekt entstanden waren. «Die Sicherheit unserer Kunden und Crews hat für uns grundsätzlich oberste Priorität. Aus diesem Grund wurden die betroffenen Kunden auf die bestmögliche Alternativroute innerhalb unseres Lufthansa Group Streckennetzes umgebucht», sagt Florian Flämig, Mediensprecher der Swiss, auf Anfrage von 20 Minuten. «Es handelte sich um einen Fehler am Bremssystem eines unserer C Series 300-Flugzeuge.»

Technische Unregelmässigen könnten im Flugbetrieb vorkommen, darauf sei man als Fluggesellschaft vorbereitet. «Selbstverständlich tun wir in solchen Situationen alles, um die entstehenden Unannehmlichkeiten so gering wie möglich zu halten. Dabei gilt aber immer «Safety First». Dafür erfahren wir von unseren Kunden im Übrigen auch viel Verständnis.» Ob die Mannschaft nun aufgrund der entstanden Verspätung entschädigt wird, kann Flämig noch nicht sagen. «Sobald wir die Entschädigungsanfrage der betroffenen Kunden erhalten haben, wird der Fall umgehend geprüft. Allfällige Entschädigungszahlungen werden dann schnellstmöglich vorgenommen.»






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(20 Minuten)