Vergewaltigungs-Vorwürfe

14. April 2017 19:47; Akt: 14.04.2017 19:47 Print

Hat Ronaldo einer Frau Schweigegeld bezahlt?

Die Enthüllungsplattform «Football Leaks» bringt Cristiano Ronaldo erneut in Schwierigkeiten. Der Real-Star soll einer Frau 375'00 Dollar zugesagt haben.

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Schon wieder Ärger: Football Leaks wühlt in Ronaldos Vergangenheit. (Bild: AFP/Christof Stache)

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Am Karfreitag servierte der Spiegel das nächste Häppchen der 18,6 Millionen Dokumente, welche ihm die Onlineplattform «Football Leaks» zur Verfügung gestellt hat. Der gigantische Datensatz scheint alles zu beinhalten, was die Mächtigen im Fussballgeschäft verbergen wollen.

Schon wieder erwischt es Cristiano Ronaldo. Vergangenen Dezember kriegte die Öffentlichkeit Einblick in seine Steuergeschäfte. Nun werden private und äusserst brisante Details aus dem Sommer 2009 publik. Der Portugiese soll sich in einem Luxushotel in Las Vegas mit einer Frau vergnügt haben. Die Amerikanerin erhob Vergewaltigungsvorwürfe gegen ihn.

«Mr. D» und «Ms. P»

Die Frau hat geschwiegen und ihre Anschuldigungen zurückgenommen – für eine Zahlung von über 375'000 Dollar. Dem Spiegel soll gar vorliegen, dass es am 12. Januar 2010 zu einer aussergerichtlichen Einigung vor einem Mediator im Bundesstaat Nevada gekommen ist. In der Vereinbarung soll Ronaldo mit «Mr. D» und das mutmassliche Vergewaltigungsopfer als «Ms. P» bezeichnet sein.

Ronaldos Münchner Anwalt sagte gegenüber dem «Spiegel»: «Die Anschuldigungen, die Ihre Fragen nahelegen, sind aufs Schärfste als unzutreffend zurückzuweisen.» Sein Mandant werde «gegen jede unwahre Tatsachenbehauptung sowie gegen jede Verletzung seiner Persönlichkeitsrechte vorgehen».

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