Selbstbewusste U21

23. Juni 2011 21:34; Akt: 24.06.2011 10:58 Print

Hochstrasser: «Wir gehen als Sieger vom Platz»

von Eva Tedesco, Hobro - Mittelfeld-Mann Xavier Hochstrasser erhält im U21-EM-Finale abermals die Chance, seine junge Karriere mit einem Titel zu krönen.

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Musik im Bus und aufgeräumte Stimmung - so feierte die U21-Nati am Mittwochabend den Einzug ins EM-Finale. Die grosse Sause soll folgen – nachdem man Spanien besiegt und den Titel geholt hat.

Naticoach Pierluigi Tami hat seiner Mannschaft einen Morgen zum Ausschlafen gegönnt. Der Mittwochabend mit dem Sieg über die Tschechen und dem Einzug in den EM-Final war toll, aber auch sehr kurz. Das «Auslaufen» auf den Velos hat der Tessiner noch im Stadion in Herning absolvieren lassen. Anschliessend gab es für die U21 noch einen Mitternachtsimbiss, ehe der Bus zur Rückfahrt ins rund 100 Kilometer entfernte Teamhotel in Hobro aufbrach.

«Die Stimmung war super, das kann man sich sicher vorstellen», sagt Xavier Hochstrasser, «auf der eineinhalb Stunden langen Fahrt haben wir Sound gemacht, aber mehr Party gab es nicht.» Um drei Uhr morgens sei man im Teamhotel angekommen und da habe sich jeder auf sein Zimmer verzogen. Aber zumindest habe man auf der Fahrt langsam den Einzug ins Finale realisieren können. Das hat seine Zeit gebraucht.

71 Minuten lang hat der Xhaka-Ersatz aufopferungsvoll an der Seite von Fabian Frei im Schweizer Mittelfeld gekämpft, ehe er ausgewechselt wurde. «Es war nicht einfach zu spielen», so der Padua-Söldner, aber umso schöner war es, als es geschafft war. Nun gilt es, sich bis Samstag so gut wie möglich zu erholen. Lagerkoller kennt die U21 nicht, obwohl man inzwischen seit zwei Wochen in der Abgeschiedenheit in Hobro aufeinanderhockt. «Die Zeit zwischen den Spielen war manchmal ein bisschen lang», so Hochstrasser, «aber jetzt geht es Schlag auf Schlag.»

Vize-Hochstrasser

Am Donnerstagmittag hat Tami mit der Mannschaft noch einmal den Halbfinal aufgearbeitet. Am Abend wurde wieder trainiert. Der Fokus ist schon auf den Final und Gegner Spanien gerichtet. Man habe Respekt vor dem Gegner, aber auch viel Selbstvertrauen. Hochstrasser: «Spanien hat eine grosse Mannschaft mit starken Spielern aus grossen Vereinen. Ich denke, dass Spanien der Favorit ist. Aber wir sind stark. Wenn wir früh ein Tor machen, sehen wir, ob die Spanier dann reagieren können.»

Und diesmal ist Hochstrasser sicher, dass er als Sieger vom Platz geht und nicht als Vize. Denn dreimal war der Mittelfeldspieler schon in einer Finalissima. Einmal im Cup und zweimal mit YB gegen Basel - gewonnen hat er in keinem. Und wenn es dann mit dem ersten Titel klappt, wird es sicher nicht bei Musik im Car bleiben...

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • spanier am 24.06.2011 09:21 Report Diesen Beitrag melden

    Ja genau :)

    Hochmut kommt immer vor dem Fall :)

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  • Azu Robles am 24.06.2011 10:12 Report Diesen Beitrag melden

    Abwarten und Tee trinken

    Wer hoch fliegt, fällt hart und tief :)

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Azu Robles am 24.06.2011 10:12 Report Diesen Beitrag melden

    Abwarten und Tee trinken

    Wer hoch fliegt, fällt hart und tief :)

    • Adrian am 25.06.2011 10:43 Report Diesen Beitrag melden

      Genau

      Ja dasselbe gilt für die Spanier ebenso, denn die sehen sich ja auch schon als sichere Sieger und auch sie müssen zuerst einmal gewinnen. Die Schweiz hat jedenfalls Weissrussland mit 3:0 besiegt und musste keinem Rückstand hinterher springen

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  • spanier am 24.06.2011 09:21 Report Diesen Beitrag melden

    Ja genau :)

    Hochmut kommt immer vor dem Fall :)

    • Adrian am 25.06.2011 10:46 Report Diesen Beitrag melden

      Hochmut ?

      Ach Gott, es scheint einfach mal wieder so zu sein, als ob man uns den Sieg nicht gönnen würden. Aber wir werden sehen, ob der ach so grosse Favorit die kleine Schweiz tatsächlich schlägt. Andernfalls halt ich mir den Bauch vor lachen, wenn die Millionen-Truppe von Spanien als Verlierer den Platz verlassen müssen. Wir haben absolut nichts zu verlieren.

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