Vorwürfe gegen Ronaldo

06. Oktober 2018 03:18; Akt: 06.10.2018 06:32 Print

Juve-Aktien brechen an Börse ein

Nach den Vergewaltigungsvorwürfen gegen Cristiano Ronaldo lagen die Aktien von Juventus Turin am Freitag bei Börsenschluss beinahe zehn Prozent im Minus.

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Ein Bild vom Juni 2009 zeigt Cristiano Ronaldo zusammen mit Kathryn Mayorga in einem Nachtclub in Las Vegas. Mayorga wirft dem Fussballstar vor, sie damals in einem Hotel in Las Vegas vergewaltigt zu haben. Die Polizei in Las Vegas hatte am Montag, 1. Oktober 2018, die Wiederaufnahme von Untersuchungen zu den Anschuldigungen der Klägerin bekanntgegeben. Mayorga fordert mindestens 200'000 Dollar an Schadenersatz. Ronaldo selbst weist den ihm zur Last gelegten Vergewaltigungsvorwurf zurück. Juventus Turin hatte sich am Donnerstag hinter den fünfmaligen Weltfussballer gestellt. (4. Oktober 2018) Am Freitag sind die Aktien von Juventus Turin an der Mailänder Börse eingebrochen. Die Papiere lagen bei Börsenschluss fast zehn Prozent im Minus. (5. Oktober 2018) Ronaldos Wechsel nach Turin hatten die Titel des italienischen Rekordmeisters zwischenzeitlich beflügelt. So erreichten die Aktien am 20. September ihren bisherigen Höchststand von gut 1,80 Euro. Sponsoren zeigten sich derweil beunruhigt. «Wir sind zutiefst besorgt angesichts der beunruhigenden Anschuldigungen», sagte ein Sprecher des Sportartikelherstellers Nike. EA Sports, der Herausgeber der Videospielreihe Fifa, sprach ebenfalls von einer «beunruhigenden» Situation. Das Cover von Ronaldo wurde von der offiziellen Homepage von EA-Sports entfernt. Ronaldos Anwalt Peter S. Christiansen hebt nochmals hervor, dass sein Mandant die gegen ihn erhobenen Vorwürfe vehement bestreite. Der Jurist publizierte am Mittwoch, 10. Oktober, ein umfassendes Statement im Netz, das jeder <a href='https://gestifute.com/cristiano-ronaldos-lawyer-statement/?lang=en' target='_blank'>hier</a> einsehen kann.

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Unter dem Eindruck von Vergewaltigungsvorwürfen gegen den portugiesischen Fussballstar Cristiano Ronaldo sind die Aktien seines Clubs Juventus Turin an der Mailänder Börse eingebrochen. Die Papiere lagen am Freitag bei Börsenschluss fast zehn Prozent im Minus. Sie notierten bei 1,19 Euro. Ronaldos Wechsel nach Turin hatten die Titel des italienischen Rekordmeisters zwischenzeitlich beflügelt. So erreichten die Aktien am 20. September ihren bisherigen Höchststand von gut 1,80 Euro.

Ronaldo selbst weist den ihm zur Last gelegten Vergewaltigungsvorwurf zurück. Die Polizei in Las Vegas hatte am Montag die Wiederaufnahme von Untersuchungen zu den Anschuldigungen der Klägerin Kathryn Mayorga bekanntgegeben. Die heute 34-Jährige wirft dem Fussballstar vor, sie im Juni 2009 in einem Hotel in Las Vegas vergewaltigt zu haben. Sie fordert mindestens 200'000 Dollar an Schadenersatz.

Keine Meinungsänderung

Juventus Turin hatte sich am Donnerstag hinter den fünfmaligen Weltfussballer gestellt und im Internetdienst Twitter erklärt, Ronaldo habe die vergangenen Monate seine «hohe Professionalität und Hingabe» gezeigt. Die mutmasslichen Vorfälle von vor zehn Jahren «ändern diese Meinung nicht», hiess es. Juve-Trainer Massimiliano Allegri sagte am Freitag, der Stürmer sei bereit für einen Einsatz im Punktspiel der Serie A bei Udinese Calcio.

Sponsoren zeigten sich derweil beunruhigt. «Wir sind zutiefst besorgt angesichts der beunruhigenden Anschuldigungen», sagte ein Sprecher des Sportartikelherstellers Nike der Nachrichtenagentur AFP. Die Lage werde nun intensiv verfolgt. EA Sports, der Herausgeber der Videospielreihe Fifa, sprach ebenfalls von einer «beunruhigenden» Situation.

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(sda)