Köbi National ist tot

26. November 2019 18:12; Akt: 26.11.2019 19:40 Print

Köbi Kuhns Leben in Bildern

Der ehemalige Nati-Trainer Köbi Kuhn ist mit 76 Jahren gestorben. Wir schauen auf das Leben des Zürcher Fussballers zurück.

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Abgesehen von einem zweimonatigen Abstecher zu Stadtrivale GC verbrachte Köbi Kuhn seine gesamte Aktivzeit beim FCZ. Von 1962 bis 1997 gewann er mit den Zürchern sechsmal den Meistertitel und fünfmal den Cup. Für die Nationalmannschaft bestritt Kuhn 63 Länderspiele. Vor seiner Berufung zum Nati-Trainer kümmerte sich Köbi Kuhn um den Nachwuchs. Er betreute Spieler wie Tranquillo Barnetta, Valon Behrami und Philippe Senderos bereits in der U21-Nationalmannschaft. Beim Freundschaftspiel gegen Österreich in Wien am 15. August 2001 sass Köbi Kuhn, Nachfolger von Enzo Trossero, zum ersten Mal als Schweizer Nationaltrainer auf der Bank. (Bild: Keystone/Michele Limina) Nur zwei Wochen später verpasste die Schweiz nach einer 1:2-Niederlage gegen Serbien die Qualifikation für die WM-Endrunde in Japan und Südkorea. (Bild: Keystone/Walter Bieri) Köbi Kuhn beim Tischfussball an einem der zahlreichen Medientermine. (Bild: Keystone/Edi Engeler) Am 11. Oktober 2003 qualifizierte sich die Schweiz mit einem 2:0-Heimsieg gegen Irland zum zweiten Mal in der Verbandsgeschichte für eine Europameisterschaft. (Bild: Keystone/Walter Bieri) Köbi Kuhn wurde von seinen Spielern und vom Publikum einen Tag vor seinem 60. Geburtstag frenetisch gefeiert. (Bild: Keystone/Walter Bieri) In der «Nacht von Istanbul» waren Köbi Kuhn und Assistenztrainer Michel Pont vor dem Spiel guten Mutes. Nicht zu unrecht: Die Schweiz qualifizierte sich im Skandalspiel für die WM 2006 in Deutschland. (Bild: Keystone/Karl Mathis) Nach dem Spiel machte sich das Trainergespann aber sofort auf den Weg in die Katakomben, wo später die Tumulte begannen. (Bild: Keystone/Karl Mathis) Köbi Kuhn an der WM in Deutschland. Mit begeisterndem Fussball stürmten die Eidgenossen dank Siegen gegen Südkorea und Togo in den Achtelfinal. (Bild: Keystone/Michael Sohn) Vor dem verhängnisvollen Penaltyschiessen gegen die Ukraine: Köbi Kuhn instruiert die Schützen. (Bild: Keystone/Steffen Schmidt) Köbi Kuhn musste mit seiner Entourage machtlos dem Achtelfinal-Aus von der Bank zuschauen. (Bild: AP) Am 13. Januar 2007 wurde Köbi Kuhn zum Schweizer des Jahres gewählt. Einen Monat zuvor hatte er zum zweiten Mal den Titel «Trainers des Jahres» gewonnen. (Bild: Keystone/Walter Bieri) Beim Freundschaftsspiel gegen Österreich im letzten Herbst schaut Köbi Kuhn zuversichtlich nach oben. (Bild: Keystone/Eddy Risch) Der Nationaltrainer mit den Euro-Maskottchen Trix und Flix. (Bild: Keystone/Walter Bieri) Auf dem Trainingsplatz fühlte sich Köbi Kuhn immer dann am wohlsten, wenn er in Ruhe mit seiner Mannschaft arbeiten konnte. (Bild: Keystone/Walter Bieri) Pressekonferenzen waren für den Nati-Coach nicht mehr als eine Pflichtübung. (Bild: Keystone/Eddy Risch) Beim Autogramme schreiben mit Kindern gab Köbi Kuhn aber immer vollen Einsatz. (Bild: Keystone/Laurent Gillieron) Die grosse Enttäuschung: In seinem vorletzten Spiel als Nationaltrainer verlor Köbi Kuhn mit der Schweiz gegen die Türkei und schied bereits nach fünf Tagen bei der Heim-EM aus. (Bild: Keystone/Laurent Gilliereon) Im letzten Spiel als Nati-Trainer am 15. Juni 2008 konnte Köbi Kuhn noch einmal einen Erfolg feiern: Die bedeutungslose Partie gegen Portugal ging mit 2:0 an die Schweizer. Eine Ära ging zu Ende. 2014 muss Kuhn den Tod seiner Frau Alice verkraften, sie verstarb nach langer Krankheit. 2018 der nächste Schicksalsschlag: Tochter Viviane stirbt mit nur 46 Jahren. Am 26. November stirbt Köbi Kuhn mit 76 Jahren. Er hatte zuletzt mit Lungenproblemen zu kämpfen.

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(hua)